Das Team um das Polizisten-Duo Dane Dumars (Matt Damon) und Detective Sergeant J.D. Byrne (Ben Affleck) findet bei einem Einsatz Bargeld in Millionenhöhe. Der Besitzer? Nicht ausfindig zu machen. Die Gier nach dem Geld wächst, doch die Einheit schwört sich Loyalität und Vertrauen. Allerdings bleibt der Fund nicht lange ein Geheimnis und die Frage, wem zu trauen ist, überdeckt alles.
Wie in 9 von 10 Fällen bei Netflix-Actionfilmen: Pures Mittelmaß und sticht in keinem Aspekt positiv hervor.
Die Actionszenen sind schlecht inszeniert, hektisch geschnitten und mit extremer Wackelkamera eingefangen. Es fehlt dabei fast immer an der Übersichtlichkeit für den Zuschauer. Das sorgt eher für Kopfschmerzen als zu Entspannung. Zu allem Überfluss sind die Lichteffekte der Feuergefechte so grell, als würden alle Magnesiumpulver verschießen. Davon bekomme ich ja zusätzlich noch Augenschmerzen.
Die Handlung ist ziemlich flach, banal und sehr vorhersehbar. Zudem werden die Zuschauer, auch wie so oft bei Netflix, für sehr dumm gehalten. Ständig wird alles, was ich mir selbst bereits zusammengereimt habe, nochmal genau erklärt, sogar mit Rückblenden von Szenen, die man gerade erst 30 Minuten vorher selbst gesehen hat. Ich weiß nicht, was trauriger wäre: dass die Leute bei Netflix davon ausgehen, dass deren Zuschauer dumm und vergesslich sind und sie es deswegen so machen sind oder dass die Leute bei Netflix vielleicht wissen, dass ihre Filme so schlecht sind, dass kaum jemand wirklich aufpasst und daher viele Zuschauer viel verpassen und deshalb an alles erneut erinnert und auf alles doppelt hingewiesen werden müssen. Beides wäre schlecht.
Traurig ist aber auch, dass dieser Film einen Metascore von 68/100 und einen IMDB-Userscore von 6,8/10. Vielleicht haben die Leute bei Netflix ja doch recht...
Es gibt zwar deutlich schlechtere Filme (davon aber nicht viele, wie ich finde), aber viele, viele deutlich bessere Filme.
Bewertung: 5/10 Punkte
Wiederschauwert: Keiner
Nachhaltiger Eindruck: Keiner
Emotionale Tiefe: Gering
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Ich habe mir den Film am 17. Januar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Okayer Netflix-Thriller mit Matt Damon und Ben Affleck, der inhaltlich besser hätte erzählt werden können und filmisch nur bei ein paar wenigen Szenen packt.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."