Ein hochspannender Heist‑Thriller, der die Wege eines meisterhaften Juwelendiebs, eines hartnäckigen Detectives und einer desillusionierten Versicherungsmanagerin miteinander verknüpft. Chris Hemsworth spielt den brillanten, aber unberechenbaren Dieb Davis, der entlang des 101 Freeways eine Serie präziser Raubzüge durchführt. Mark Ruffalo verkörpert den Ermittler, der ein Muster erkennt und ihm immer näher kommt, während Halle Berry als Versicherungsbrokerin in einen letzten, riskanten Coup hineingezogen wird.
Netter Heist-Thriller mit großer Star-Besetzung. Allerdings ist die Laufzeit mit 139 Minuten deutlich zu lang geraten, 110 bis 120 Minuten hätten für die Handlung locker ausgereicht. Es gibt da einen recht langweiligen und unwichtigen Neben-Handlungsstrang, den man auch problemlos hätte herausschneiden können, ohne dass dem Film etwas gefehlt hätte und wodurch der Film ein wenig an Tempo und eine dauerhaft hohe Spannung gewonnen hätte.
Die Musikuntermalung ist recht schlicht, schafft es aber, mit rhythmischen Klängen eine gewisse Spannung aufzubauen.
Auch die Kameraführung und den Schnitt habe ich als durchaus angenehm und gut empfunden.
Insgesamt ein sehenswerter Heist-Thriller mit einem echt guten Cast.
Bewertung: 7/10 Punkte
Wiederschauwert: Mittel
Nachhaltiger Eindruck: Gering
Emotionale Tiefe: Mittel
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.