Die Familie Garrity hat den Einschlag des Kometen als Teil einer sehr kleinen Gruppe von Menschen überlebt, die es in die Schutzbunker schafften. Nun müssen die Familie gemeinsam mit den anderen Überlebenden in Grönland die Sicherheit des Bunkers hinter sich lassen, um in der Eiswüste von Europa ein neues Zuhause aufzubauen.
Alle Logikfehler, die mir so aufgefallen sind:
Warum herrscht überall gefährliche Strahlung? Und warum in Europa plötzlich nicht mehr?
Warum ist Liverpool unter Wasser, der Ärmelkanal aber ausgetrocknet?
Warum existieren die USA und Kanada nicht mehr, während Europa offenbar größtenteils unversehert geblieben ist? Überall stehen noch Wälder und Städte, und sogar genügend Treibstoff und heile Fahrzeuge sind überall noch vorhanden. Und wozu sollte man in den Krater wollen, wenn doch offenbar auch überall in Europa noch alles fruchtbar ist?
Warum landet die Familie immer genau dort, wo sie landen muss? Und warum hat es fünf Jahre keine Probleme in z. B. Liverpool gegeben, aber als die Familie dort ankommt, erscheint direkt ein tödlicher Sturm?
Warum gibt die französische Familie einer wildfremden Familie, die auch noch ins Kriegsgebiet will, ihre Tochter mit?
Wie kommt es, dass de Familie im Ärmelkanal direkt dort ankommt, wo Menschen eine provisorische "Brücke" über die entstandene Schlucht gebaut habent? Und wie kommt es, dass es ausgerechnet in diesem Moment ein Erdbeben gibt, welches diese "Brücke" zerstört? Klettern die Leute da schon fünf Jahre lang drüber?
Hat der Sohn genug Insolin für den Rest seines Lebens? Und womit misst er seinen Zuckerwert?
Warum führen in Europa Franzosen gegen andere Franzosen Krieg um Ressourcen? Und woher haben sie noch all ihre Waffen, Munition und Militärgeräte und Treibstoff? Und warum helfen sich die Menschen nicht beim Überleben, wo es doch nur noch so wenige gibt?
Warum haben in Europa überhaupt Menschen den Einschlag überlebt? Waren die Bunker also gar nicht notwendig? Wenn die USA schon zerstört wurden, dann hätte es so nah em Einschlagsort in Europa eigentlich überhaupt nichts mehr geben dürfen außer einem 100 km großen Krater.
Warum herrscht im Krater bereits Ackerbau und alles sieht aus, als wäre dort gar nichts passiert? Als ob bereits fünf Jahre nach dem Einschlag das Leben im Krater so sehr aufblühlen könnte / würde. Und warum herrscht vor dem Krater Krieg und im Krater dann nicht?
Wie konnten die Menschen in London und in Frankreich Strom haben, wenn es keine Stromproduktion mehr gibt? Und wie hat das Altenheim in London fünf Jahre lang überlebt, wenn es keine Nahrung mehr gibt? Die Strahlung scheint dort ja offenbar nicht mehr zu existieren.
Warum lauern mitten im Nirgendwo bewaffnete Leute im hohen Gras mitten in der Nacht an einer Landstraße? Warten die darauf, dass dort zufällig irgendwann mal ein Auto langfährt? Wie lange saßen die da wohl schon? Monate? Jahre? Und was haben sie dort draußen gemacht, wenn ein tödlicher Strahlungssturm auftauchen würde?
Warum gibt es in Europa und im Krater keine Erdbeben und tektonischen Plattenverschiebungen mehr?
Fragen über Fragen und dazu Ungereimtheiten und Logikfehler ohne Ende. Und wenn man noch länger drüber nachdenkt, gibt es sicher noch viele Logikfehler mehr, die man hier aufzählen könnte. Der Film hätte "Plothole" genannt werden sollen.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Zweite Sichtung. Heimkino. Im Kino fand ich die Bildgewalt und die audiovisuelle Inszenierung noch gut, sodass ich damit die Wertung 7/10 gerechtfertigt habe, aber bei der Zweitsichtung auf dem TV fällt das schwache Drehbuch deutlich stärker auf. Nahezu jede Szene enthält Logikfehler, die ganze Handlung und die Darstellung eines nehzu heilen Europas mit vollkommen unberührten Wäldern ergibt leider gar keinen Sinn. Ich gehe mit meiner Wertung runter. Über Mittelmaß kommt der Film leider nicht hinaus, und selbst das ist noch gnädig formuliert. Wie kann derselbe Regisseur Teil 1 so großartig inszenieren und bei der Fortsetzung so sehr scheitern? Die fünf Punkte gibt es nur noch für das audiovisuelle Erlebnis und Gerard Butler.
Bewertung: 5/10 Punkte
Wiederschauwert: Keiner
Nachhaltiger Eindruck: Gering
Emotionale Tiefe: Gering
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Ich habe mir den Film am 11. April 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Besser als der "langweilige" erste Teil.
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 31. März 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Qualitativ das Gegenteil von Teil 1
Meine Bewertung
Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!
@Sleeper29
Ich danke auch ![]()
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@luhp92
Jap, bin da ganz deiner Meinung, auch wenn meine Bewertung nicht ganz so drastisch ausfallen mag. Aber gerade weil der erste Teil so positiv seinen eigenen Stempel in diesem Genre setzen konnte, ist meine Enttäuschung so groß. Ich habe jetzt nicht erwartet, dass Teil 2 genauso stark wird, aber dann doch deutlich mehr als das Gesehene. Hätte jetzt nicht gedacht, dass ich mich über vieles so ärgere.
PS: Danke für den Hut (auch an @Raven13) , den gebe ich doch gerne mal zurück ![]()
@Sleeper29
Mir hat der Film auch ganz und gar nicht gefallen, Teil 2 macht fast alles falsch, was Teil 1 (für mich eines der besten Katastrophendramen der letzten Jahre) noch richtig machte.
Teil 2 ist 20 Minuten kürzer, der Film hetzt oberflächlich von Setting zu Setting und hat im Prinzip gar nichts mehr zu erzählen, Rettungen werden immer von unglaubwürdig zufälligen und einfachen Lösungen bestimmt und mit seinen Charakteren kann der Film abseits sentimentaler Kitsch-Szenen auch nichts mehr anfangen. Entsprechend schlecht spielen dann auch die Schauspieler.
Den Anfang im Bunker fand noch in Ordnung und manche Einzelszenen waren cool und spannend (Liverpool unter Wasser und vor Allem der ausgetrocknete Ärmelkanal), das war es.
Mehr als 2-3 Punkte kann ich aus meiner Sicht nicht geben.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ich habe mir den Film am 10. Januar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Nach dem für mich großartigen Vorgänger habe ich mich durchaus auf den Nachfolger gefreut und hatte dementsprechend schon eine gewisse Erwartungshaltung. Leider wurde ich im Gesamten dann doch eher etwas enttäuscht. Der Film legt seinen Fokus diesmal mehr auf Action und Effekte, die zwar durchaus gelungen sind und im Kino schon irgendwo Spaß gemacht haben, verliert dabei aber erheblich seine emotionale Tiefe. Hier wird gefühlt eine Station nach der anderen abgearbeitet, ständig wechselt das Setting und die Katastrophe und es wirkt eher wie so ein Wettrennen, in der man der Familie kaum Zeit zum verschnaufen lässt. Dadurch wirkt das Drama diesmal irgendwie unnahbarer, die Familie Garrity weniger greifbar und ich konnte emotional deutlich weniger mitfühlen. Gleichzeitig war mir die Handlung auch oftmals zu zufallsbasiert, in einigen Situationen total unlogisch und im Gesamten für mich eher weniger glaubwüdig. Mir geht es in erster Linie um die Unterhaltung, gerade in Katastrophenfilmen will ich was für’s Auge und Ohr, aber hier springen einem die Ungereimtheiten leider desöfteren vor die Linse. Mir tut es persönlich etwas weh, gerade weil ich das Genre gerne schaue und gerade weil der Vorgänger wirklich grandios gewesen ist. Aber für mich sind beim zweiten Teil nur noch 2 1/2 Sterne drin und damit ganze 2 weniger als beim Vorgänger. Schade!
Meine Bewertung
Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Greenland 2 - Migration" Kritik
Meine Bewertung
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.