Mit "Street Fighter" hat Capcom Videospielgeschichte geschrieben. Das Prügelspiel bietet solch bekannten Figuren wie Ryu, Ken, Chun-Li, Blanca, Dhalsim oder Guile. 1994 wagte sich Steven E. de Souza an die Materie und versuchte einen spannenden Kinofilm zu drehen. Mit Darstellern wie Jean Claude Van-Damme und Kylie Minogue hoffte man auf den Erfolg an den Kinokassen. Leider wurde der Film am Ende mehr zu einer Komödie und floppte in den Kinos. Dennoch hat sich der Film bei den Fans als Trashfilm durchgesetzt.
Nach langer Zeit mal wieder gesehen. War/ist ja aktuell beim ZDF verfügbar.
Ich muss sagen dass dieser Film unglaublich unterhaltsam ist. Man hats geschafft die vielen Charaktere der Street Fighter Spiele auf eine zugegeben 0815 Handlung zu packen und hat so das Spiel ein bisschen anders adaptiert. Dabei sind die vielen Figuren klar erkennbar. Vom Spiel selbst ist wenig übrig geblieben. Die wenigen Kämpfe sind eher dürftig inszeniert, es wird mehr geschossen als Beat em up mäßig gekämpft.
Die Geschichte um die Geiselnahme und dem Rettungsversuch ist nicht von vorne bis hinten durchgedacht und hat viele Unstimmigkeiten. Aber das tut wegen der Leichtigkeit der Umsetzun nichts zur Sache. Der Film unterhält mit seinen gut 1,5 Stunden.
Zudem hat Street Fighter tatsächlich ein legendäres Zitat von General Bison hervorgebracht:
"Für dich war der Tag, an dem Bison dein Dorf beehrt hat, der wichtigste Tag deines Lebens. Aber für mich war es nur Dienstag."
Die Geschichten um den Dreh, um die Affäre zwischen JCVD und Kylie Minogue, der totkrankte Raul Julia oder auch der vermutliche Drogenkonsum mancher Darsteller sind Randnotizen.
Finde ich ähnlich unterhaltsam wie den Mortal Kombat Film, welcher ein Jahr später erschien.
Meine Bewertung