Hier dreht sich alles um die News Joss Whedon hat gut zu tun: "Justice League"-Nachdrehs signifikant. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Zitat: "Whedon wird schon wissen, was er zu tun hat. "
Öhm nein, hat man ja bei Age of Ultron gesehen ... aber ich bleibe trotzdem entspannt. Nachdrehs haben den gleichen negativen Beigeschmack wie Fanboys. ZU UNRECHT, wie ich finde. Kann sogar durchaus positives sein: sie merken, dass es hier und da noch hackt, also drehen sie nach. Kein Grund zur Beunruhigung!
Dachte schon, das wären Spidermans Füße auf den ersten Blick haha
Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!
Ja. 240 Mio weltweit und das haben wir uns verdient. Bis Sonntag, könnte ww in der Staat bis mehr als 50 Mio in seinen zweiten Woche kassieren. ![]()
signifikant: würde mir vllt jmd das konkretere erläutern bitte ?
was Whedon angeht. Man soll nur nicht den Schuld von AoU bei ihm suchen, wie BvS schuld an Snyder... nichtsdestotrotz bin echt gespannt;)
Bei Rogue One wurde die letzte Szene mit Darth Vader auch erst durch die Nschdrehs eingefügt. Also kein Grund zur Sorge ![]()
@Chris: tue ich nicht ... mir ging es in erster Linie um die Aussage im Artikel ![]()
@Mistaufen:
Okay, da gebe ich dir recht. Aber ich sehe es schon kommen. Wenn der JL Einschläg und wenn er nicht einschlägt ![]()
Rogue One ist ein Beispiel wo signifikante Nachdrehs den Film mit Sicherheit besser gemacht haben (so genau weiss man dies ja nie), Suicide Squad würde ich als Negativbeispiel nennen.
Ohne jetzt anecken zu wollen hoffe ich, dass das Ergebnis passen wird. Denn mir macht die Kombination aus Ersatzmann Joss Whedon und Nachdrehs einige Kopfzerbrechen. Denn ich hoffe doch stark, dass der Snyderstil beibehalten wird und Whedon nur das Werk vollendet. Auch für die Zukunft wäre es schade wenn sich Justice League wie ein Avenger-Film anfühlen würde.
sehe es wie Duck, möchte keinen stilistischen Avengers-Verschnitt sondern einen Snyder-Film, mit allen Ecken und Kanten.
Wir sollten uns da nicht so viel sorgen machen. Wheedon ist Profi genug und sollte nicht nur auf die Avengers reduziert werden der ist sehr wohl in der lage Snyders Stil zu adaptieren. Snyder hat Wheedon ja nicht ohne grund ausgesucht, und die Dreharbeiten sind ja eigentlich im Kasten. Was die nachdrehs angeht, hätten die wohl auch unter Snyder stattgefunden, und Wheedon und Snyder haben sicher genau geplant wie das laufen muss.
Dieser Film ist zu wichtig für alle beteiligten, als das man da jetzt irgendetwas dem Zufall überlässt, ich bin da Tiefenentspannt und freue mich auf November
@Duck-Anch v MobyDick:
Rogue One ist ein Beispiel wo signifikante Nachdrehs den Film mit Sicherheit besser gemacht haben (so genau weiss man dies ja nie), Suicide Squad würde ich als Negativbeispiel nennen.
Nur das hier ein fette großen Unterschied gibt. Snyder v Whedon, wissen wie man A Big Budget stemmen kann. Ayer wiederum nicht. Und das hat man bei SSQ gesehen
Warum wird Whedon immer nur auf AoU oder generell auf Avengers reduziert? Von ihm ist auch Firefly bzw Serenity. Ist es denn undenkbar, das der Mann jetzt nicht nur Filme im Avengers Stil macht? Er sagte auch das er aus den Fehlern bei AoU gelernt hat und das er auch deshalb nicht mehr für Marvel/Disney arbeiten will, weil er nicht seine Version von AoU auf die Leinwand bringen konnte wie er wollte. Ich bin sehr zuversichtlich das er den Snyder Stil beibehalten wird und auch einen sehr guten JL abliefert. Ich glaube nämlich das Snyder und Whedon alles im Vorfeld geklärt haben bevor Snyder die Auszeit genommen und Whedon zum Nachdreh gerufen hat.
Außerdem finde ich es sehr gut das Snyder mal aussetzt und jemand anderer weitermacht. Drei Blockbuster innerhalb einer von 4-5 Jahren abzuliefern kann einen total auslaugen. Ein frisches paar Augen und neue Energie tun dem Film sicher gut. Whedon war nach AoU aus total fertig und brauchte eine Auszeit
You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward
Ich vertraue whedon da voll und ganz. Hätte gerne seine version von av II gesehen. Und mit einigen nachdrehs lässt sich der von Snyder gegebene Stil eines filmes kaum ändern.
"Kennen sie mich noch? Hm? Hm?"
Also was mich bei Whedon zuletzt deutlich gestört hat, war sein Rumgezicke auf den Nebenschauplätzen.
So ist Whedon ja bekanntlich ein bekennender Feminist, der sehr gerne starke Frauenfiguren inszeniert. Bei Jurassic World hat er rumgepöbelt, dass die Frauenfigur komplett veraltet dargestellt wird und den Regisseur persönlich angegriffen, nur um dann Black Widow auch zu einer hilflosen Frau zu degradieren (ich weiss, überspitzt formuliert).
Man darf nicht vergessen, dass Whedon weder der erste Feminist in Hollywood ist, noch der Einflussreichste, und anscheinend auch nicht der intelligenteste. Wenn man hier mal den Vergleich zu Zack Snyder aufgreift: Man kann über ihn sagen was man will, aber wenn es um Feminismus geht, ist Snyder deutlich ambivalenter, anprangernder und nicht so "Hey-Schaut-her-ich-bin-Feminismus-und ihr-seid-alles-Arschlöcher!". Da muss man sich nur seine Filme genauer anschauen, selbst sein Sucker Punch ist (zumindest im Directors Cut, die Kinofassung habe ich mir nie angeschaut), ein extrem feministisches Werk, das jegliche Erwartungen unterläuft und den geifernden Schulmädchenphantasten den Stinkefinger entgegenstreckt. Davon ist Whedon meilenweit entfernt. Aber dafür deutlich lauter.
Auch sein unprofessionelles Nachtreten in Richtung Marvel, nur weil er sich nicht durchsetzen konnte oder keinen besseren Kompromiss finden konnte bei den Konflikten um AoU fand ich ziemlich daneben. Als er seinen Bruder bei AoS unterbringen konnte und so ziemlich viele Fäden in seiner Hand hatte als alles noch reibungslos lief, vergißt man dann schonmal recht schnell.
Und dann sein Rumgetue, als er angeblich bei seinem letzten kleinen Drehbuch, das er schrieb selbst vor Freude geheult hätte. Ich weiss nicht, so sympathisch ist er mir derzeit nicht.
Und ich finde ihn einfach keinen sehr guten Geschichtenerzähler, er ist gut, keine Frage, aber auch sein erster Avengers ist realistisch betrachtet - für mich zumindest - Durchschnittsware, das nur deshalb so gut rüber kommt, weil es der erste Zusammenschluss der Helden war. Er kann allerdings wirklich gut Stories adaptieren, siehe seine Buffy-Saga, die zu 70% von Chris Claremonts X-Men Saga abgekupfert ist, der übrigens ein Vorreiter des Feminismus in US-Comics ist.
Und so, wie ich Whedon einschätze, wird er sich selbst als Heiland inszenieren, wenn JL gut ankommt.
@MobyDick
Das ist das erste mal in all meinen Jahren Filmforenerfahrung, dass ich bewusst lese, wie jemand Zack Snyder, Sucker Punch und Feminismus in einem positiven Zusammenhang nennt
Ich selbst habe den Film noch nicht gesehen - ich verweigere die Kinofassung - und kann selbst kein Urteil darüber fällen, aber für Viele gilt "Sucker Punch" als durch und durch sexistischer Film, in dem Snyder seine fragwürdigen Phantasien auslebt.
Ein klassischer Lieblings- oder Hassfilm, die einen sehen darin eine perfekte Gesellschafts-/Blockbustersatire, die anderen sehen darin eine Verherrlichung und Altherrenfantasie.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Joss Whedon hat gut zu tun: "Justice League"-Nachdrehs signifikant
Moviejones | 07.06.2017