Die wahre Geschichte eine der schlimmsten von Menschenhand geschaffenen Katastrophe der Weltgeschichte und der mutigen Männer und Frauen, die sich geopfert haben, um Europa vor unvorstellbarem Unheil zu bewahren. Eine Geschichte der Lügen und Feigheit, der Tapferkeit und Überzeugung, von menschlichem Versagen und menschlichem Edelmut. Es geht darum, wie und warum die Nuklearkatastrophe passiert ist, und um die Helden, die zu jener Zeit gekämpft haben und gefallen sind.
Ich habe mir die Serie am 17. August 2026 angeschaut. (Zum Serientagebuch)
Miniserie
Meine Bewertung
32 Kinobesuche im Jahr 2018.... Rekord bis jetzt noch nicht gebrochen.
0 Kinobesuche im Jahr 2025 .... Das ist auch ein Rekord hehe
Ich habe mir die Serie am 14. Oktober 2025 angeschaut. (Zum Serientagebuch)
Eine Serie, die im Nachhinein plötzlich ein irrsinniges Interesse an Geschichte oder Recherche weckt, hat alles richtig gemacht.
Meine Bewertung
Die Serie steht auch noch auf meiner Liste. Bin sehr gespannt, denn ich hab nicht wirklich ein Bild von der Katastrophe.^^
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Tomb Raider King (Crunchyroll) // Bleach TYBW (Disney-Plus)
Wirklich sehr spannend und emotional. Einfach schlimm, diese Katastrophe. Die Serie hat mein Bild, das ich von der Katastrophe bisher hatte, nochmal stark verändert und mir das ganze viel näher gebracht. Starke Leistung!
9/10 Punkte
Meine Bewertung
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Ich habe mir die Serie am 07. Dezember 2020 angeschaut. (Zum Serientagebuch)
Unbedingt anschauen!!
Meine Bewertung
Ich habe mir die Serie am 17. Mai 2020 angeschaut. (Zum Serientagebuch)
Gestern und heute gesehen
Meine Bewertung
Hier gibt es nichts zu sehen!
Was mir gerade aufgefallen ist und mich etwas mitnimmt:
"Vichnaya Pamyat" ist eine Laudatio der Orthodoxen Kirche, die am Ende von Beerdigungen und Gedenkdiensten gesungen wird. So ja auch im Abspann der finalen Episode von "Chernobyl". Die Miniserie kann man also auch als filmisch umgesetzte, sakrale Beerdigungs- und Gedenkzeremonie interpretieren.
Ich höre das Lied von seit drei Tagen gefühlt in Dauerschleife.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ich möchte nur kurz festhalten, dass Hildur Guðnadóttirs "Vichnaya Pamyat" ein absolutes, musikalisches Meisterstück ist.
Personeninformation: Hildur Guðnadóttir kollaborierte oft mit Jóhann Jóhannsson und arbeitete mit ihm am Score für "Prisoners", "Sicario", "Arrival" und "Maria Magdalena". Zudem war sie bei "The Revenant" beteiligt, komponierte den Score für "Sicario 2" und wird gleiches für "Joker" tun.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Nun habe ich auch die finale Episode 5 gesehen.
Ein hervorragendes, hochspannendes und mahnendes Gerichtsdrama mit Flashbacks zurück zu den Stunden. Minuten und Sekunden vor der Explosion, welches den Ablauf und die Gründe der Katastrophe rekonstruiert sowie die Gefahr von institutionellen Lügen offenlegt. Abgerundet wird dies durch reale Filmaufnahmen von Tschernobyl und der in der Serie auftretenden Personen, inklusive Texteinblendungen, welche über die Geschehnisse und Werdegänge nach dem Gerichtsprozess informieren.
In der Gesamtbetrachtung der Miniserie ist Episode 5 durchaus mit "Vergebung" als Abschluss der Millennium-Trilogie vergleichbar.
Ansonsten empfehle ich, sich nach Episode 5 nochmal Episode 1 anzuschauen, weil hier ein narrativer Zirkelschluss vorliegt und einem als Zuschauer Details auffallen, die man vorher eventuell nicht bemerkt hat. Episode 1 knüpft nahtlos an die Flashbacks an, Legassows Tonbandaufnahmen in der Endszene der Serie werden direkt im Prolog der Serie fortgesetzt.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
In einer insgesamt soliden, überdurchschnittlich guten Miniserie sticht bisher Episode 4 deutlich heraus, die abschließende Episode 5 muss ich mir noch anschauen.
Episode 4 kommt einem absoluten Downer gleich.
Die Soldaten, die innerhalb der Sperrzone ausziehen, um kontaminierte Haus- und Wildtiere zu erschießen. Die schwangere Frau, die wegen der Strahlung nach ihrem Feuerwehr-Ehemann nun auch ihr Kind verliert, weil es die Strahlung im Mutterleib absorbierte. Kinder sterben für ihre Eltern. Die sowjetische Staatspartei, die aufgrund ihres Selbstbildes als überlegene Weltmacht bewusst Informationen zurückhielt bzw. -hält (Gefahrenpotential des Reaktors, Ausmaß der tatsächlichen Strahlung), somit mitverantwortlich für Explosion ist und die Liquidierung der radioaktiven Trümmerteile behindert. Der westdeutsche Roboter versagt wegen falscher Angaben, also müssen Menschen (Bioroboter) die Arbeit erledigen.
Ansonsten gefällt mir das charakterliche und schauspielerische Duell zwischen Jared Harris und Stellan Skarsgard, welches sich im Verlauf der Handlung weiterentwickelt, außerordentlich gut.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Das Ende der zweiten Episode D:
Ein Knistersturm des Geigerzählers, die Handlampen geben ihren Geist auf, Dunkelheit, gedämpfte Angstschreie. Der pure Horror.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@Manisch
Ich hatte lange im Vorfeld mich mit dem Thema beschäftigt, bevor es überhaupt die Serie gab. Von daher wusste ich immer, auf was man immer hinaus wollte. Die Serie möchte sehr nahe an der Realität bleiben, jedoch schafft sie es nicht so ganz. Das mit dem Hubschrauber ist zwar in Wirklichkeit etwas anderes gewesen, aber man hat diese Thematik mit eingebaut, dass ist das, was ich positiv fand.
Thema Liquidatoren: In der Serie wird es anders dargestellt, als es in Wirklichkeit war. In der Realität durften sie max. nur 30 Sekunden oben auf dem Dach bleiben. Es durfte nur jeder einmal dort hoch, aber man hat zum Teil die Werte beschönigt, sodass viele dieser Menschen nicht nur einmal dort oben waren.
Es wird zwar thematisiert, dass die Amerikaner ein Bild von der Explosion von oben haben, aber es war der Kalte Krieg, von daher haben diese auf keinen Fall dieses Gehimnis der UDSSR preis gegeben.
Es ist zwar eine Serie, dass man kreative Freiheiten mit einbaut, ist klar, jedoch was die Fakten angehen, hätte man doch mehr an der Realität bleiben sollen, denn diese ist zum Teil schlimmer, als das was in der Serie statt gefunden hat.
Ich werde nie vergessen, wie ich damals die Bilder von den Soldaten auf dem Dach des havarierten Reaktors sah. Mein Vater sagte mir damals, dass diese Männer wahrscheinlich alle sterben werden. Das Ganze war damals ein echter Schock für mich. Wir durften nicht zur Schule und mussten uns von dem Regen fernhalten. Im Garten stand bei uns ein Flieder, den wir wegmachen mussten. Hat wohl irgendwas mit der besonderen Aufnahme der Strahlung bei dieser Pflanzenart zu tun gehabt. Es war für mich eine real spürbare Gefahr und eine erdrückende Endzeitstimmung war damals bei meinen Freunden und Verwandten zu spüren.
Mal völlig unabhänging davon, wie detailgenau oder wie nah die Serie an der Wahrheit ist, hat mich in den letzen Jahren keine Seire und kein Film thematisch und emotional so abgeholt, wie Chernobyl. Ich hab die Serie an einem Stück durchgeschaut, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu schauen. Irgendwann nachts um halb vier war ich dann durch und konnte auch danach nicht aufhören über das Gesehene nachzudenken. Diese Katastrophe sollte alle Menschen zum Nachdenken bringen. Viel zu oft gehen wir mit Kräften um, die wir nicht im geringsten beherrschen oder unter Kontrolle haben.
Von mir bekommt Chernobyl die volle Punktzahl, weil sie durch und durch packend ist und sie mir auf erschreckend ruhige Art ein Ereignis zurück ins Gedächtnis gerufen hat, das nie in Vergessenheit geraten darf.
Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!
@Manisch
Ich habe gerade ebenfalls mit der Miniserie angefangen. Episode 1 war schon ein solider Einstieg, ich gehe davon aus, dass sich das in den kommenden Episoden noch steigern wird. Die Darstellung des Brandes, der ersten Folgen sowie der ersten Aufklärungs- und Vertuschungsaktionen hat es jedoch bereits in sich.
Zum Englischen: Hier betrifft mich das (noch) nicht, du beschreibst aber genau die Probleme, die ich beim Schauen von "The Death of Stalin" hatte. Auch da hätte ich mir einen russischen Akzent gewünscht.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."