Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.
Mein Filmtagebuch...
Monuments Men - Ungewöhnliche Helden gesehen am  
ReWatch Reminder nicht öffentlich
Bitte logge dich ein...
x

Monuments Men - Ungewöhnliche Helden (2014)

Ein Film von George Clooney mit Matt Damon und Daniel Craig

Kinostart: 20. Februar 2014118 Min.FSK12Abenteuer, Drama, Komödie
Meine Wertung
Ø MJ-User
Mein Filmtagebuch
Alle 5 Trailer

Monuments Men - Ungewöhnliche Helden Inhalt

Eine Sondereinheit der Allierten wird während des Zweiten Weltkriegs von US-Präsident Franklin D. Roosevelt beauftragt, die größten Meisterwerke der Kunst aus den Händen der Nationalsozialisten zu befreien und an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben. Es ist eine schier unmögliche Mission: Die Kunstwerke befinden sich hinter den feindlichen Linien, die deutsche Armee hat den strikten Befehl alles zu zerstören, sollte das Dritte Reich untergehen. Wie kann die Gruppe von sieben Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern, die sich alle mehr mit Michelangelo als mit einem M-1 Sturmgewehr auskennen, überhaupt auf Erfolg hoffen? In einem Wettlauf mit der Zeit sind die Monuments Men - wie man sie nannte - bereit, ihr Leben zu riskieren, um jahrhundertealte Kultur vor der Zerstörung zu bewahren.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Monuments Men - Ungewöhnliche Helden und wer spielt mit?

OV-Titel
The Monuments Men
Format
2D
Box Office
154,98 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
Spannende Filme
Horizont erweitern

Was denkst du?
3 Kommentare
Avatar
Silencio : : Moviejones-Fan
04.12.2018 16:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.520 | Reviews: 46 | Hüte: 146

"Ist Kunst ein Menschenleben wert?" ist ja erstmal eine ganz interessante Frage. Immerhin ist Kunst sowas wie unser kulturelles Tagebuch, das zeigt, wo unsere Gesellschaft herkommt, wo sie sich gerade befindet und vielleicht auch, wo sie sich hinbewegt. Kurz: wer den Zugang zur Kunst beherrscht, hat auch die Gewalt über den Diskurs und das Denken inne.

Eine Screwballkomödie über eine Gruppe gänzlich ungeeigneter Soldaten im Zweiten Weltkrieg mit dem Auftrag, Kunst aus den Klauen der Nazis zu befreien, ist erstmal auch eine ganz nette Idee. Militär- bzw. Kriegskomödien bieten massenhaft Möglichkeiten für absurde Situationen, die aufgehangen an einer Gruppe disparater Charaktere gewaltiges komödiantsches Potential befreien könnten.

Zwei interessante Ansätze, ein mächtig zerfahrener Film. Denn Regisseur George Clooney vermag es nicht, beides unter einen Hut zu kriegen. Zu oft wechselt der Film vom Komödiantischen ins Ernste, nie stellt sich sowas wie ein durchgehender Ton ein. Über weite Teile vergisst "Monunments Men" sogar seinen lustigen Anfang um zum Drama zu werden - nur um die Wirkung dann wieder mit einem schlecht platzierten Witz zunichtezumachen. Das Ergebnis sind schlecht konstruierte und getimte Szenen, die auf keine Weise so richtig zünden möchten. Als Mikrokosmos dafür dürfte eine Sequenz gegen Ende des Films stehen, in der Matt Damons Charakter auf eine Mine tritt. Clooney versucht Spannung aufzubauen, die an jeder Ecke durch lustige Sprüche ("He already said that!") entladen wird,

Hinzukommt, dass der Film seine Charaktere nach ihrem ersten Aufeinandertreffen wieder getrennte Wege gehen lässt. So kriegt der Zuschauer aber nie ein Gefühl für die Kameradschaft der Soldaten, sie sind bei ihrem späteren Zusammentreffen einfach Freunde, weil der Film sagt, dass sie es seien. Gleichzeitig sind auch die einzelnen Handlungsstränge über die jeweiligen Soldatenpaare unterentwickelt, während sie einfach so vor sich herdümpeln. Am deutlichsten wird dies wohl an dem Charakter des alkoholkranken Soldaten, der ab der Hälfte des Films das Herzstück des Films darstellen soll: in den Film eingeführt als ehemaliger Alkoholiker, wird die Sucht nie ernsthaft dramatisiert, anfangs sogar als tragikomische Charaktereigenschaft behandelt. Wenn der Film sich dann anschickt, diesen Charakter zu läutern (mit einem schmissigen "Tonight we are all Catholics!" noch dazu...), fällt dessen Opfer vollkommen flach, denn außer klischeehaften Bekundungen, er sei vorher ganz unten gewesen, wissen wir nie, was sein Opfer für ihn bedeutet.

Und trotzdem ist "Monuments Men" nicht ganz ununterhaltsam, gerade weil er auch um die meisten Kriegsfilmklischees einen großen Bogen macht (die Landung in der Normandie darf man wohl als parodistische Antwort auf "Der Soldat James Ryan" sehen) und einige Witze trotzdem funktionieren. Übrigens bietet er auch eine recht differenzierte Sicht auf die deutschen Soldaten an...

Meine Bewertung
Bewertung

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

Avatar
CMetzger : : The Revenant
12.06.2015 13:37 Uhr
0
Dabei seit: 10.06.15 | Posts: 1.997 | Reviews: 9 | Hüte: 88
Monuments Men - Ungewöhnliche Langeweile

So hätte der Film heißen sollen... voll mit Fehlern..."Russen kommen von Westen"...nach Deutschland versteht sich... natürlich, klar... die gehen die andere Richtung...

Also der Film war einfach absolut gar nichts... da häkel ich mir lieber ne Mütze...Geh für alte Leute Rasen mähen, mache Sudoku, oder kaufe mir ein Malbuch mit tollen Mandala...
Avatar
Nuridin : : Moviejones-Fan
26.02.2014 02:57 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 370 | Reviews: 32 | Hüte: 3
Habe mir ein wenig mehr vom Film erwartet
Forum Neues Thema