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Die Klapperschlange (1981)

Ein Film von John Carpenter mit Kurt Russell und Lee Van Cleef

Bewertung
Ø MJ-User
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Die Klapperschlange Bewertung

Die Klapperschlange Inhalt

"Die Klapperschlange" ist einer der Kultfilme aus den 80er Jahren und Kurt Russells Paraderolle als Snake Plissken.

Wir schreiben das Jahr 1997, die USA versinken im Chaos. Da das Verbrechen überhand genommen hat, ist ganz Manhattan ein Hochsicherheitsgefängnis. Als jedoch der Präsident genau dort abstürzt, wird Snake Plissken geschickt, um ihn wieder herauszuholen. Der Präsident war auf dem Weg zu einer Friedenskonferenz zwischen China und Russland und so hat Plissken nur 24 Stunden Zeit, um den Präsidenten zu retten.

1996 kam die Fortsetzung "Flucht aus L.A." in die Kinos. Hierbei handelt es sich jedoch mehr um eine Neuinterpretation des ersten Teils. L.A. ist durch ein Erdbeben isoliert und ist zu einer Brutstätte für Gewalt und Chaos verkommen. Gleichzeitig dient das Areal als Gefängnis. Snake Plissken wird nach L.A. geschickt, um einen gefährlichen Auftrag zu erfüllen, denn andernfalls würde er qualvoll an einem Virus sterben. Er nimmt den Auftrag an, aber schwört, Rache an den Verantwortlichen zu nehmen.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Die Klapperschlange und wer spielt mit?

OV-Titel
Escape from New York
Format
2D
Box Office
25,24 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
Zur Filmreihe Die Klapperschlange gehören ebenfalls Die Klapperschlange und Flucht aus L.A. (1996).
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5 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
21.01.2018 14:06 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 297 | Reviews: 23 | Hüte: 24

Ich bin klar im Pro-"Die Klapperschlange"-Camp. Das verlassene New York ist immer noch verdammt stimmungsvoll, die angedeuteten Bedrohungen (die Crazies zB) sind effektiv und Kurt Russel spielt einen wunderbaren Clint Eastwood. Nebenher hat der, wie so ziemlich alle Carpenter-Filme bis in die späten 80er, einen wirklich tollen Soundtrack und ist so offen politisch, dass es wehtut. They dont make em like they used to...

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Sully : : Elvis Balboa
20.01.2018 22:19 Uhr
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Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.483 | Reviews: 30 | Hüte: 324

@Sublim

Witziger Zufall, mit komplett umgekehrtem Fazit.

Grad gestern erst fragte ich Mr.Bond, ob er nun wie geplant, endlich "Die Klapperschlange" nachgeholt hat, da ich auf seine Wertung gespannt bin. Er hat ihn jedoch immer noch nicht geschaut.

Ich hingegen habe ihn vor wenigen Jahren mal wieder einer Sichtung unterzogen und was soll ich sagen, ich fand ihn ziemlich schlecht gealtert. Alles wirkte auf mich eher albern. Angefangen von den Kulissen, über die Kostüme, bis hin zum Schauspiel einiger Protagonisten.

Tja, da sieht man einmal mehr wir stark die Empfindungen voneinander abweichen können.

Genauso ging es mir übrigens auch mit einem anderen Kurt Russell Klassiker. Früher habe ich "Big Trouble in little China" geliebt. Durch die letzte Sichtung, vor ein paar Jahren, musste ich mich regelrecht hindurchquälen.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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sublim77 : : Moviejones-Fan
20.01.2018 19:31 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.633 | Reviews: 21 | Hüte: 167

Amazon Prime sei Dank, habe ich mir heute seit Langem mal wieder die Klapperschlange angesehen. Der Film ist heute immer noch so gut wie damals. Vor allem der Sound des Films ist einfach Einzigartig, hat einen absoluten Wiedererkennungswert und ist dem Bladerunner-Sound (den ich auch genial finde) absolut ebenbürtig. Für mich ist und bleibt dieser Film einer der besten Filme der achtziger Jahre. Ein klassiker, der auch noch in achtzig Jahren ein Hammer Film sein wird. Von mir gibt es Fünf Sterne.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
21.09.2015 12:35 Uhr
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Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.137 | Reviews: 14 | Hüte: 162

@ luhp

ESCAPE FROM NEW YORK zählt für mich (und andere) einfach zu den absoluten Klassikern des 1980er Post-Apocalypse-Science-Fiction-Action-Kinos, was heutzutage so als solches nicht mehr existiert und auch nicht renaimiert werden kann.

Der Film ist sehr zynisch und dadurch einfach genial. Plus die Punkte die du schon erwähntest, machen diesen Film einfach klasse. Sicher Snake ist cool, aber auch ein menschenfeindlicher Typ, aber ich das macht ihn auch so faszinierend.

Er ist ein Anti-Held. Er will nur in dieser von Gott und der menschlichen Güte verlassenen Welt nichts wissen. Einfach nur überleben, auch wenn es heißt die Menschlichkeit dafür zu opfern. Und darüber hinaus, glaube ich nicht, dass Snake die Wurzel des Übels ist, sondern nur eine Folge der Umstände, die diese Welt ohne einzugreifen geschehen lies.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
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luhp92 : : BOTman Begins
21.09.2015 02:34 Uhr | Editiert am 21.09.2015 - 02:44 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.433 | Reviews: 108 | Hüte: 284

John Carpenter erzeugt durch seine düsteren Bilder des heruntergekommenen, teilweise zerstörten Manhattans und den von ihm selbst komponierten Synthi-Soundtrack eine ordentliche dystopische Atmosphäre. Nichtsdestotrotz steht und fällt der Film mit Kurt Russell, welcher die Rolle des Snake Plissken übernimmt. Dieser stellt sich als egoistisches Arschloch und zugleich verdammt coole Sau heraus. Manhattan wurde in ein Hochsicherheitsgefängnis umgewandelt, in welches Plissken eingeliefert werden soll. Nachdem der US-Präsident jedoch entführt und dort ausgesetzt wurde, wird Plissken stattdessen auf eine Rettungsmission mit Aussicht auf Freiheit geschickt. Einen Actionfilm oder eine ausgefeilte Geschichte sollte man nicht erwarten, aber das ist auch gar nicht nötig. Neben der Atmosphäre und Kurt Russell tragen schließlich auch die skurilen Gefängnisinsassen zur Unterhaltung bei, z.B. der lustige Taxifahrer Cabbie (Ernest Borgnine) oder die verrückte, rechte Hand des Dukes (Klaus Kinski... ähm, Tom Atkins).
Carpenter wertet selbst nicht, sondern lässt den Zuschauer durch die Augen Snake Plisskens an der dystopischen Welt teilhaben. Da dieser sich allerdings relativ wenig um das Wohl seiner Mitmenschen schert, fällt es mitunter schwer, Gefallen am Verlauf der Handlung zu finden. Eine mutige Entscheidung, wie ich finde, weil der Zuschauer somit selbst nachdenken muss. 8/10 Punkten.

P.S.: Eine wissenswerte Nebeninfo: In Bolivien gibt es so ein Gefängnis tatsächlich...

P.P.S: Irgendwie kam mir ein Teil der Titelmelodie doch etwas bekannt vor^^

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- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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