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Little Women (2019)

Ein Film von Greta Gerwig mit Meryl Streep und Emma Watson

Meine Wertung
Ø MJ-User (8)
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Little Women Bewertung

Little Women Inhalt

Die vier Schwestern Jo, Meg, Amy und Beth rebellieren Mitte des 19. Jahrhunderts gegen die vorherrschenden Geschlechterrollen in den USA. Je älter sie werden, desto mehr wird ihnen vor Augen geführt, wie sehr sie kämpfen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Doch sie stellen auch fest, wie unterschiedlich sie tatsächlich sind. Während die von einer Schriftstellerinnen-Karriere träumende Jo nichts von Ehe und Mutter-Dasein hält, erhofft sich Meg eine glückliche Ehe. Amy geht ihren Weg als Künstlerin, während Jo das Interesse des jungen Laurie geweckt hat.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Little Women und wer spielt mit?

Drehbuch
OV-Titel
Little Women
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ohne Altersbeschränkung".
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6 Kommentare
MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
10.09.2020 23:23 Uhr
1
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.665 | Reviews: 6 | Hüte: 61

Ich habe mir den Film am 10. September 2020 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Mein lieber Herr Gesangsverein...was für ein Brett. Hatte zwar durchaus Interesse an dem Film, was aufgrund des Mega-Ensembles vor und hinter der Kamera erstmal nicht weiter verwunderlich ist, bin aber auch in Erwartung eines eher träge-dialoglastigen Historiendramas an die Sache herangegangen, womit der Film mich gleich mal "meta-mäßig" hopps genommen hat. Beeindruckende Schauspielkunst, ein großartiger Score und wunderbar choreografierten Szenen mit dynamischen Kamerfahrten in gemäldeartigen Szenarien. Ronan sticht trotz der durchgehend hervorragenden Leistungen noch am Meisten heraus, Chalamét ist super wie immer, aber der eugentliche Star ist Greta Herwig, die hier ein Glanzstück in jeder Hinsicht abliefert. Klare Empfehlung! Hoher Unterhaltungswert! Mittlerer Wiederschauwert!

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- CINEAST -

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Hisoka
14.08.2020 11:59 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 4.490 | Reviews: 25 | Hüte: 232

Ein Film, an dem ich kaum Interesse hatte und ihn hauptsächlich gesehen habe, weil Raven13 so für ihn schwärmt. Denn solche Filme interessieren mich generell einfach nicht. Ach ja, und wenn er nicht diesen Cast gehabt hätte, hätte ich ihn wohl doch nicht gesehen.

Mir hat der Film überwiegend gefallen. Der Cast war klasse und hatte noch ein paar Überraschungen zu bieten, mit denen ich nicht gerechnet hatte wie Meryl Streep, Laura Dern und Timothée Chalamet. Auch die Charaktere mochte ich alle. Die Sets, Kulissen, Köstüme, das Make-Up usw. war alles top. Der Soundtrack hat mir auch gefallen.

Größtes Problem vorab war schon, dass mich die Story einfach nicht interessiert. Daher hatte ich befürchtet, ich würde mich die meiste Zeit über langweilen. Und auch wenn ich wirklich versucht habe, interessiert zu bleiben und den Film aufmerksam zu verfolgen (was bis zur Hälfte etwa geklappt hat), war ich dann letztenendes leider doch gelangweilt. Ich wusste vorab ja nichts über die Story und es hätte sein können, dass ich sie doch interessant finde. Dem war aber leider nicht so. Die komplette Story war für mich nicht interessant, ich hab mich gefragt, wieso man darüber ein Buch geschrieben und auch noch 7 Mal verfilmt hat.

Jo hat im Film gesagt "Wen interessiert eine Geschichte über häusliche Sorgen und Freuden"...Tja, mich auf jeden Fall überhaupt nicht.^^

Die Story in der im Film aktuellen Zeit ging noch so halbwegs, aber es gab zum einen viel zu viele Rückblenden und die Story der Rückblenden war noch viel langweiliger als die Jetzt-Zeit-Story und zum anderen hab ich teilweise keine Ahnung gehabt, ob gerade eine Rückblende stattfindet oder nicht.

Dabei war die Story an sich ja nicht schlecht, nur fand ich sie halt total öde und nicht sehenswert.

Das war vorab schon das größte Problem und das war es auch während des Films.

Wieso das Buch und die Filme anscheinend so beliebt und erfolgreich waren, kann ich nicht nachvollziehen. Aber gut, es gefällt halt nicht immer jedem alles.

Der Film war dann auch einfach zu lang, natürlich, wenn man gelangweilt ist will man dann, dass der Film schnell endet.^^

Letztendes muss ich also sagen, ein guter Film, der storymäßig aber einfach nichts für mich ist. Ihm das stark negativ ankreiden will ich aber nicht, wäre auch nicht besonders fair.

Wenn ich nun alles zusammenrechne komme ich auf eine Bewertung von 4 Hüten, was angemessen ist, denke ich. Ich hab einen guten Film gesehen und bereue die Sichtung und die 1,94 Euro, die ich dafür ausgegeben habe, nicht. Wobei ich aber froh bin, gewartet zu haben, bis er zum Leihen im Angebot war. tongue-out

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eli4s : : Moviejones-Fan
19.06.2020 13:02 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.373 | Reviews: 31 | Hüte: 89

Hat mir gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie gewünscht.

Toll wie die Figurenkonstellationen eingefangen wird und die Dynamik und Konflikte zwischen den Schwestern, die sich im Lauf ihres Lebens immer wieder neu positionieren, Opfer bringen müssen und dennoch immer wieder zusammenfinden.

Die Zeitsprünge fand ich teilweise etwas anstrengend. Außerdem hatte ich erwartet, dass der Film lustiger wird und die Dialoge noch mehr Kante hätten (eher so Richtung "The Favourite"). Letztlich empfand ich den Film auch etwas lang. Trotzdem empfehlenswert.

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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
14.06.2020 22:44 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.979 | Reviews: 30 | Hüte: 308

Heute die frisch gekaufte Blu-Ray angesehen. Als erstes verweise ich noch mal auf meine Kritik nach meiner Kinosichtung:

https://www.moviejones.de/kritiken/little-women-kritik-5821.html

Nun möchte ich meiner Kritik gerne noch einiges hinzufügen:

Im Kino fiel es mir anfangs etwas schwer, die zeitlichen Sprünge immer zu erkennen, da die Schauspieler/-innen dieselben sind, sowohl sieben jahre in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart der Geschichte. Nun habe ich bei der zweiten Sichtung überhaupt keine Probleme mehr damit gehabt. Mir sind sogar viel mehr Details und Stilmittel aufgefallen, die die beiden Zeitepochen trennen. Zum einen erkennt man den Unterschied natürlich im Verhalten der jungen Frauen und Herren. Als zweites Unterscheidungsmerkmal kann man die Kleidung heranziehen.

Nun ist mir noch das dritte Unterscheidungsmerkmal aufgefallen, das vielleicht jedem neuen Zuschauer des Films helfen könnte, bei der Erstsichtung klar die Zeiten auseinander halten zu können: Die Farbgebung der Szenenbilder. Die Vergangenheit ist deutlich kontrastreicher und farbenfroher, fast schon märchenhaft mit vielen warmen Farbtönen. Die Vergangenheit wird als die fröhliche und unbeschwertere Zeit dargestellt, zu der die vier Schwestern noch beisammen waren. Die Gegenwart hingegen ist kontrastärmer und weniger farbenfroh, mehr realistisch und auch mehr Grautöne. Sie widerspiegelt die Zeit der Trennungen, der schweren Entscheidungen und der ungewissen Zukunft, in der die jungen Schwestern nicht mehr dauerhaft beieinander sind. Dieses Stilmittel ist einfach nur genial und spiegelt perfekt die Stimmungslage wider.

Zwei Worte noch einmal zur Schauspielleistung:

Zum Einen finde ich, dass Saoirse Ronan ihre Rolle der Jo March einfach wirklich grandios gespielt hat. Meisterhaft und extrem glaubwürdig mit vielen Emotionen. Der Oscar wäre wohlverdient gewesen, hätte sie ihn bekommen.

Zum Zweiten finde ich Timothée Chalamet als Theodore ’Laurie’ Laurence, auch Tedi genannt, absolut fantastisch. Er spielt ebenfalls absolut glaubhaft und ist dabei immer sehr sympathisch. Ich bin schon mega gespannt auf ihn als Paul Atreides in Villeneuves’ Dune!

An dieser Stelle möchte ich noch einmal alle, die den Film noch nicht kennen, darauf hinweisen, dass es sich um ein Feel-Good-Drama und nicht um ein Feel-Bad-Drama handelt. Der Film hat auch seine tragischen Momente, aber klar im Vordergrund soll das Positive stehen, nicht das Negative, und das ist auch sehr gut so. Der Film ist eine Verfilmung eines Romans der 1860er Jahre, geschrieben in derselben Zeit von einer Frau. Da es Frauen in dieser Zeit bekanntermaßen eher schwerer hatten (wenige Rechte, kein eigenens Geld, etc.), hat die Autorin auf Grund ihrer eigenen schlechten Erfahrungen im Leben einen Roman geschrieben, der halt zum großen Teil das Gegenteil von ihrem Leben sein sollte. Sie wollte schöne Geschichten schreiben, die Freude bereiten. Und somit ist "Little Women" nicht historisch akurat, sondern eher eine Wunschvorstellung vom Leben der Frauen in der damaligen Zeit.

Für mich weiterhin des beste Film des Jahres. Ich bleibe bei meiner Wertung:

10/10 Punkte – Hoher Wiederschauwert

Meine Bewertung
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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
31.01.2020 12:08 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.979 | Reviews: 30 | Hüte: 308

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Little Women" Kritik

Meine Bewertung
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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
17.12.2019 18:34 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.979 | Reviews: 30 | Hüte: 308

Die ersten Kritiken feiern "Little Women" ja schon mal ab und prophezeien hier einen weiteren sehr heißen Oscar-Kandidaten. Florence Pugh und Timothée Chalamet werden über den Klee gelobt, aber auch Emma Watson und Saoirse Ronan bekommen ein gutes Zeugnis.

Die Kritik von Filmstarts liest sich auch klasse.

Ich freu mich schon mega auf den Film!

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