Johanne (Ella Øverbye) ist zum ersten Mal so richtig verliebt – und zwar ausgerechnet in eine ihrer Lehrerinnen. Damit sie ihre intensiven Gefühle nicht wieder vergisst, hält sie sie sorgfältig schriftlich fest. Ihre Mutter (Ane Dahl Torp) und Großmutter (Anne Marit Jacobsen) lesen die Texte und sind zunächst schockiert über deren ziemlich intimen Inhalt, erkennen aber bald ihr literarisches Potenzial. Während sie also über eine mögliche Veröffentlichung debattieren, müssen sich alle drei Frauen mit ihren unterschiedlichen Ansichten über Liebe, Sexualität und Selbstentdeckung auseinandersetzen.
Gewinner des Goldenen Bären 2025.
@TiiN
Danke für den Tipp. Ich hatte von dem Film schon gelesen (Berlinale-Gewinner), aber näher beschäftigt hatte ich mich mit dem glaube ich nicht. Auf jeden Fall bisher nicht vorgemerkt gehabt.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Kürzlich über diesen Film gestolpert, der im letzten Jahr bei der Berlinale den goldenen Bären gewonnen hat.
Ein tolles Drama über eine junge Frau die sich in ihre Lehrerin verliebt, über die Erlebnisse schreibt und es später ihrer Oma offenbart. Sehr einfühlsam, achtsam und herzlich.
Ist Teil einer (vermutlich?) losen Trilogie.
Alle drei Filme sind von 2024 aber erst in 2025 in Deutschland erschienen.
Meine Bewertung