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Crash (1996)

Ein Film von David Cronenberg mit Yolande Julian und Peter MacNeill

Kinostart: 31. Oktober 1996100 Min.Drama, Thriller
Meine Wertung
Ø MJ-User
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Crash Bewertung

Crash Inhalt

Für den Film Crash und dessen Regie ist David Cronenberg verantwortlich. Zu den Darstellern im Film gehören Yolande Julian, Peter MacNeill und andere. Crash erschien 1996.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Crash und wer spielt mit?

OV-Titel
Crash
Format
2D
Box Office
2,04 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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1 Kommentar
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
20.10.2021 17:29 Uhr
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Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.076 | Reviews: 37 | Hüte: 189

Um mal Viggo Mortensen zu zitieren, Crash ist die Sorte Film, die einzigartig ist und eine Reaktion abverlangt. Die Zahl der Menschen, die mit einem "Meh" aus dem Film gehen, dürfte verschwindend klein sein.

James und Catherine führen eine offene, gleichzeitig etwas abgekühlte Beziehung. Als James in einen schweren Autounfall verwickelt wird kommt er in Kontakt mit Helen, die ihn wiederum in eine besondere Gruppe zieht: Teilweise traumatisierte Menschen, die ihren Kick und ihre sexuelle Fantasie aus Autounfällen gewinnen.

Der Film gilt in manchen Kreisen als Cronenberg’s Meisterwerk, und ich kann gut nachvollziehen warum. Er ist eine Meditation über Pathologien und Besessenheiten, die wortwörtlich unter die Haut gehen. Relativ kürzlich in 4K herausgebracht, ist der Film gleichzeitig wunderschön und nur mit etwas Anstrengung anschaubar. Cronenberg braucht an diesem Punkt seiner Karriere eigentlich keine Dialoge mehr, fast alles wird visuell vermittelt. Thematisch passend wird dabei alles ganz nüchtern gefilmt, als wäre das ganze ein medizinischer Dokumentarfilm. Der eiskalte und gleichzeitig seltsam verschrobene Score von Howard Shore unterstützt dabei den Effekt, und erzeugt ein verstörendes Gesamtbild.

Witzigerweise hat der Film so etwas wie eine neue Aktualität erhalten. Während er 1996 in Cannes noch einen Skandal auslöste und in UK einer Hetzkampagne ausgesetzt wurde, schien er gleichzeitig mit 25 Jahren nach dem Buch schon nicht mehr den Nerv zu treffen, weil Auto’s doch nicht mehr der "hot shit" waren (So zumindest James G. Ballard im Interview, der gleichzeitig einräumte der FIlm sei besser als sein Buch). Aber das zentrale Thema ist die Veränderung des menschlichen Körpers durch Technologie, und irgendwie habe ich das Gefühl, im Zeitalter von Social Media, Dating Apps und dem ganzen Rattenschwanz hat der Film neues Leben bekommen.

Sollte eigentlich nur das Aufwärmen zu Titane werden, aber da der Film hier schon nicht mehr läuft werde ich wohl warten müssen, bis er bald im Stream ist.

Meine Bewertung
Bewertung

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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