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Inherent Vice - Natürliche Mängel (2014)

Moviejones | 09.12.2021

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2 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
13.09.2017 01:36 Uhr | Editiert am 13.09.2017 - 01:55 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.687 | Reviews: 162 | Hüte: 523

Ein Film wie ein Canabis-Trip, es vergehen drei Stunden, man schaut auf die Uhr und dann war es doch nur eine einzige. Paul Thomas Anderson versucht sich an einer (Coen´schen) Kifferkomödie, was aufgrund seines typisch bedrückenden und schwerfälligen Erzählstils vollkommen misslingt. Selten habe ich so einen verkrampften und gezwungen auf lustig und skuril getrimmten Film gesehen, da hilft leider auch kein gut aufgelegter Joaquin Phoenix mehr! Darsteller wie Benicio del Toro oder Owen Wilson wurden verschenkt, neben Phoenix überzeugt allerdings Josh Brolin als Hippie-hassender Detective.

Weil der Humor für mich überhaupt nicht zündete, bleibt "Inherent Vice" nur seine Kriminalgeschichte, die jedoch nicht über die viel zu lange Laufzeit von 150 Minuten hinwegtäuschen kann. Somit plätscherte der Film vor sich hin und lullte mich schließlich irgendwann ein. Keine Empfehlung, es sei denn, man ist großer Fan von Paul Thomas Anderson.

Meine Bewertung
Bewertung

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
01.09.2019 10:08 Uhr | Editiert am 01.09.2019 - 10:09 Uhr
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Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.084 | Reviews: 37 | Hüte: 190

luhp92:

" Paul Thomas Anderson versucht sich an einer (Coen´schen) Kifferkomödie, was aufgrund seines typisch bedrückenden und schwerfälligen Erzählstils vollkommen misslingt."

Also der Big Lebowski, auf den du hier anspielst, und Inherent Vice haben außer einem kiffenden Protagonisten, und einem nicht besonders kohärenten Plot ("Incoherent Vice", bestimmt schon mal gehört -)) nicht so viel gemein denke ich. Das ist eine staubtrockene Komödie, eingewickelt in eine Zeit tiefer Paranoia (multiple Anspielungen auf die Manson Morde), und mit einem gesellschaftlichen Aussätzigen passt der Film auch gut ins Resumee vom Anderson.

Gut, über Humor müssen wir nicht debattieren, ich bin zumindest bei der Büro-Szene bei Dr. Blatnoyd fast vom Sofa gefallen... Das Buch, dass ähnlich mäadernd sein soll, schlummert übrigens auf meinem Kindle, also lesen und nochmal sehen ist im mittelfristigen Lebens-Plan drin.

Nach erster Sichtung: schwer zu beurteilen... gut, aber neben There will be blood und Boogie Nights dann doch blass.

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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