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Titane (2021)

Moviejones | 25.01.2022

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3 Kommentare
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
23.10.2021 15:37 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.129 | Reviews: 38 | Hüte: 194

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Titane" Kritik

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.11.2021 00:53 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.811 | Reviews: 163 | Hüte: 523

Paul Schrader scheint den Film nicht zu mögen :/

"I don’t find it to be a statement about transgressive feminity. It’s an extension of cartoon culture."

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
07.11.2021 13:20 Uhr
1
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 7.115 | Reviews: 146 | Hüte: 437

Inzwischen konnte ich Titane endlich sehen. Für eine eigene Kritik reicht es nicht, aber die von MB80 ist gelungen. Daher hier nur ein paar Worte von mir.

Das erste Mal, einen Film auf französische Sprache zusetzen, nur mit Untertiteln unterstützt. Das ist insbesondere schwer, wenn man kein Französisch kann. Glücklicherweise wird nicht allzu viel gesprochen und die Bildsprache ist sehr ausgeprägt, daher fiel das nicht so ins Gewicht.
Die erste halbe Stunde erinnert ein bisschen an John Carpenters Christine, teilweise auch an Promising Young Woman. Zudem sind allgemein Anlehnungen an Crash von David Cronenberg nicht zu verdecken. Titane ist nicht nur freizügig, erotisch und brutal, der Film ist zudem wahnsinnig bizarr. Wie man hier mit einer FSK 16 durchkommen konnte ist für mich nicht nachvollziehbar.

Die Bizarrheit wird nach dem ersten Drittel zunehmend ausgebaut und die Hauptrolle verschiebt sich etwas zum Feuerwehrmann Vincent Lindon. Zudem werden neue Schwerpunkte in Form von Identität und Selbstdarstellung gesetzt, welche durchaus den heutigen Zeitgeist ansprechen. Sowohl Lindon als auch Agathe Rousselle spielen großartig und als Zuschauer fühlt man mit - auf den unterschiedlichsten Arten.

Für mich war es der erste Film von Julia Ducournau. Die Inszenierung ist ziemlich stimmungsvoll und arbeitet mit starker Bildsprache. Die vielen ruhigen und langen Szenen lassen die Laufzeit von 108 Minuten sehr passend daher kommen.

Für Cineasten eine Empfehlung, man sollte aber ein dickes Fell haben.

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