Hier dreht sich alles um die News Berlinale 2026: "Gelbe Briefe" erhält Goldenen Bären & Sandra Hüller prämiert!. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Gelbe Briefe werde ich mir sicher irgendwann mal anschauen. Bei Rose werde ich ebenfalls einen Blick riskieren, aber thematisch sind beide doch etwas anstrengend denke ich.
Die Berlinale gehört sicherlich zusammen mit Cannes und Venedig zu den bekanntesten Filmfestivals. Wobei Cannes und Venedig vermutlich vor allem durch ihre tolle sommerliche Lage etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten, weil sie automatisch tollere Bilder erzeugen.
Der berliner Winter bietet dagegen vor allem Raum für viele politische Statements. Da gabs ja wohl die letzten Tage einige.
"Gelbe Briefe" wird von Wenders & Co geehrt?
Haben die den Film überhaupt gesehen??
Das ist ein politischer Film! Politik hat auf der Berlinale doch angeblich nichts verloren?!
Ein gutes Berlinale-Jahr für den deutschen Film. "Gelbe Briefe" und "Rose" hatte neben ein paar anderen Filmen bereits auf der Liste, "Salvation" kommt jetzt auch noch drauf.
@doctorwu1985
Es ging Wenders um politischen Aktivismus. Filme sind politisch, aber Filmschaffende sind Künstler und keine Politiker, Film ist Kunst und keine Politik.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@ TiiN
Würde sagen, dass eher die Strahlkraft der anwesenden Filmemacher und Stars eine Rolle spielt als das Wetter. In der Hinsicht haben Cannes und Venedig die Berlinale komplett abgehängt. Während dort regelmäßig die Creme de la Creme der Autorenfilmer ihre neuen Filme einreicht, ist im diesjährigen Berlinale-Wettbewerb kein einziger Regisseur vertreten, den irgendwer außer Hardcore-Cinephilen überhaupt kennt.
Durch den Termin ist man zudem für Hollywood als Oscar-Sprungbrett uninteressant, für die aktuelle Award-Saison kommt man zu spät und für die kommende zu früh, da ist Venedig terminlich deutlich passender. Und die besten Filmemacher außerhalb der USA sehen Cannes als Nonplusultra an, da bleibt für Berlin eben nur die Rolle als Resterampe.
@PaulLeger
"im diesjährigen Berlinale-Wettbewerb kein einziger Regisseur vertreten, den irgendwer außer Hardcore-Cinephilen überhaupt kennt"
Auf Letterboxd hatte ich gelesen, dass sich deswegen viele Besucher mit Erwartungen auf "At the Sea" von Kornél Mundruczó ("Pieces of a Woman") gestürzt haben, weil das anscheinend schon der größte Name war.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Christian Eichler, Janick Nolting und Jenny Jecke sprechen über die Berlinale, für sie einer der schwächsten Filmjahrgänge des Festivals.
https://cuts.podigee.io/380-berlinale
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
@luhp92
Habe ich auch gestern/heute gehört. Auch wenn sich das Line Up tatsächlich sehr langweilig und nichtssagend anhört, sind mir Jecke und Nolting (auch hier wieder) einfach immer viel zu exklusiv mit ihren Meinungen. Vielleicht ist mir deren Filmgeschmack auch einfach viel zu spitz oder speziell, aber manchmal ist mir das einfach zu viel des Guten.
Barwenczyk z.B. schafft es immer wieder ziemlich nachvollziehbar Kritikpunkte zu formulieren und diese auch selbst einzuordnen, egal wie ich zu seiner Meinung stehe, ich kann seine Sichtweise zumindest nachvollziehen, auch wenn er ebenfalls häufig sehr Special unterwegs ist.
- CINEAST -
Habe auch die Folge Cuts dazu gehört. Ich höre das gerne beim Autofahren oder bei der Gartenarbeit, aber für mich sind die Meinungen der "Kritiker" auch meistens einfach nur Meinungen.
@CINEAST, GPJ
Die Festival-Folgen höre ich, wenn sie frisch sind, ohnehin erstmal nur, um mir auf Basis ihrer Auswahl Filmempfehlungen abzuholen, damit ich mich nicht selbst durch zig Festival-Filme klicken muss.
Klar haben sie hier jetzt "Gelbe Briefe" negativ besprochen, aber das ändert nichts daran, dass ich mir den Film noch ansehen werde. Und sie haben mir jetzt doch den Ehe-Eltern-Horrorfilm "Nightborn" mit Rupert Grint schmackhaft gemacht, den ich vorher als uninteressant einsortiert hatte.
Die normalen Folgen zu einzelnen Filmen höre ich mir, wenn ich diese bereits auf dem Schirm habe, aus Spoilergründen ohnehin erst im Nachhinein an, dann habe ich mir natürlich schon meine eigene Meinung gebildet und kann sie mit ihren abgleichen.
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Ja, mir spoilern die auch zuviel, was dazu führt, dass ich die Folgen nur stark zeitlich versetzt höre.
Berlinale 2026: "Gelbe Briefe" erhält Goldenen Bären & Sandra Hüller prämiert!
Moviejones | 22.02.2026