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PaulLeger - Moviejones-Fan
 
 
31
Jahrgang: ????
Anmeldung: 26.10.2019Moviejones-Fan
Login: 19.02.2020
Punkte: 1.559
Kommentare: 239
Kritiken: 2
PaulLeger hat noch nichts über sich verraten.
Tagebuch von PaulLeger
2020
Feb
17
Porträt einer jungen Frau in Flammen
17.02.2020
Porträt einer jungen Frau in Flammen
Tja, da hab ich den besten Film von 2019 tatsächlich erst jetzt und damit zu spät für die Wahl gesehen. Thematisch reich, mit Einstellungen, die passend zum Thema Gemälden der damaligen Epoche nachempfunden sein könnten, und zwei großartigen Darstellerinnen. Durch den Verzicht auf Filmmusik wirken die beiden diegetischen Musikstücke umso stärker. Und dieses Ende... Magnifique.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Tja, da hab ich den besten Film von 2019 tatsächlich erst jetzt und damit zu spät für die Wahl gesehen. Thematisch reich, mit Einstellungen, die passend zum Thema Gemälden der damaligen Epoche nachempfunden sein könnten, und zwei großartigen Darstellerinnen. Durch den Verzicht auf Filmmusik wirken die beiden diegetischen Musikstücke umso stärker. Und dieses Ende... Magnifique.
16
Bombshell - Das Ende des Schweigens
16.02.2020
Bombshell - Das Ende des Schweigens
Jay Roach hat Schwierigkeiten die richtige Form für das Thema zu finden, anfangs wirkt es so als wolle er es satirisch angehen, aber diesen Ansatz verwirft er schnell wieder und die weitere Erzählung verläuft in recht konservativen Bahnen. Nichtsdestotrotz gelingen ihm ein paar starke Szenen. Die Geschichte rund um Margot Robbies Figur läuft aber zeitweise zu isoliert ab. Es ist natürlich sinnvoll, was sie mit dieser Figur bezwecken, aber eine bessere Anbindung ihrer Geschichte an den Hauptplot wäre wünschenswert gewesen. Die Darstellerleistungen sind erstklassig, allen voran Charlize Theron liefert eine tolle Performance ab.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Jay Roach hat Schwierigkeiten die richtige Form für das Thema zu finden, anfangs wirkt es so als wolle er es satirisch angehen, aber diesen Ansatz verwirft er schnell wieder und die weitere Erzählung verläuft in recht konservativen Bahnen. Nichtsdestotrotz gelingen ihm ein paar starke Szenen. Die Geschichte rund um Margot Robbies Figur läuft aber zeitweise zu isoliert ab. Es ist natürlich sinnvoll, was sie mit dieser Figur bezwecken, aber eine bessere Anbindung ihrer Geschichte an den Hauptplot wäre wünschenswert gewesen. Die Darstellerleistungen sind erstklassig, allen voran Charlize Theron liefert eine tolle Performance ab.
16
Der schwarze Diamant
16.02.2020
Der schwarze Diamant
Der für diese Rolle hochgelobte Adam Sandler spult hier leider nur eine zweitklassige Pacino-Imitation ab. Es ist eine Kunst, 120 Minuten lang zu schreien und dem Zuschauer damit dennoch nicht auf die Nerven zu gehen, Sandler beherrscht sie nicht. Und wenn ein Plot für seine Verwicklungen zahlreiche dämliche Entscheidungen der handelnden Personen benötigt, ist das Skript nicht besonders gut. Das kann dann auch das sehr gute Ende nicht mehr retten.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Der für diese Rolle hochgelobte Adam Sandler spult hier leider nur eine zweitklassige Pacino-Imitation ab. Es ist eine Kunst, 120 Minuten lang zu schreien und dem Zuschauer damit dennoch nicht auf die Nerven zu gehen, Sandler beherrscht sie nicht. Und wenn ein Plot für seine Verwicklungen zahlreiche dämliche Entscheidungen der handelnden Personen benötigt, ist das Skript nicht besonders gut. Das kann dann auch das sehr gute Ende nicht mehr retten.
14
Dolemite Is My Name
14.02.2020
Dolemite Is My Name
Das erste Drittel ist leider ziemlich zäh geraten, weil die äußerst unlustigen Comedy-Nummern des Protagonisten viel zu ausführlich gezeigt werden. Außerdem werden einige Figurenmotivationen kaum bis gar nicht begründet, z.B. als die Frau erst erzählt, wie viel Angst sie vor Bühnenauftritten hat und dann eine Sekunde später mir nichts dir nichts auf der Bühne steht. Sobald aber das Thema Film Einzug erhält, steigert sich der Streifen und auch der Humor deutlich. Klasse etwa die Szene, als sie "Extrablatt" im Kino anschauen. Hier wird das Biopic zwar nicht gerade neu erfunden aber spaßig ist das auf jeden Fall in Szene gesetzt. Highlight ist ganz klar Wesley Snipes mit einer Performance, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Das erste Drittel ist leider ziemlich zäh geraten, weil die äußerst unlustigen Comedy-Nummern des Protagonisten viel zu ausführlich gezeigt werden. Außerdem werden einige Figurenmotivationen kaum bis gar nicht begründet, z.B. als die Frau erst erzählt, wie viel Angst sie vor Bühnenauftritten hat und dann eine Sekunde später mir nichts dir nichts auf der Bühne steht. Sobald aber das Thema Film Einzug erhält, steigert sich der Streifen und auch der Humor deutlich. Klasse etwa die Szene, als sie "Extrablatt" im Kino anschauen. Hier wird das Biopic zwar nicht gerade neu erfunden aber spaßig ist das auf jeden Fall in Szene gesetzt. Highlight ist ganz klar Wesley Snipes mit einer Performance, die ich ihm gar nicht zugetraut hätte.
2020
Jan
26
6 Underground
26.01.2020
6 Underground
Gleich in den ersten 20 Minuten darf Kunstbanause Bay mit kindlicher Freude Meisterwerke der Hochkultur plattmachen. Das mag eventuell sogar als subversiver Meta-Scherz der "Deadpool"-Autoren durchgehen, aber wenn dabei dann Statuen gezeigt werden, die gar nicht in den Uffizien stehen, nimmt das dem vermeintlich intellektuellen Gag wieder den Wind aus den Segeln. Aber Bay konnte wohl der Versuchung nicht widerstehen einen Peniswitz einzubauen, da lässt man Fünfe schon mal gerade und den David in den Uffizien sein... Inhaltlich ist der Film erwartbar große Grütze, was schon bei der Prämisse einer privaten Weltpolizei anfängt, die das tut, was die USA eigentlich seit Jahrzehnten tun, aber bei Bay scheinen Vietnam, Chile, Nicaragua, Afghanistan und Irak keine besonderen Assoziationen zu wecken. Symptomatisch dafür, wie infantil die Weltsicht von Bay ist, kann die Szene stehen, in der das komplette Volk des fiktiven Staates nach einer kurzen Ansprache des Bruders im Staatsfernsehen fahnenschwingend zu einem grauenvoll pathetischen, sprich: typischen Bay-Song auf die Straßen zieht und eine Revolution auslöst. Was bleibt sonst noch zu sagen? Dass Bay hier seinen bekannten Manierismen wie aufdringlicher, nie enden wollender Musikuntermalung, einem Schnittgewitter, das nur noch von Schweigerfilmen überboten wird und Product Placement, das sogar einen Bondfilm werbefrei wie die Tagesschau wirken lässt, noch stärker fröhnt als in früheren Werken. So bleibt am Ende tatsächlich mal ein Film, der für das Kino kein Verlust ist.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Gleich in den ersten 20 Minuten darf Kunstbanause Bay mit kindlicher Freude Meisterwerke der Hochkultur plattmachen. Das mag eventuell sogar als subversiver Meta-Scherz der "Deadpool"-Autoren durchgehen, aber wenn dabei dann Statuen gezeigt werden, die gar nicht in den Uffizien stehen, nimmt das dem vermeintlich intellektuellen Gag wieder den Wind aus den Segeln. Aber Bay konnte wohl der Versuchung nicht widerstehen einen Peniswitz einzubauen, da lässt man Fünfe schon mal gerade und den David in den Uffizien sein... Inhaltlich ist der Film erwartbar große Grütze, was schon bei der Prämisse einer privaten Weltpolizei anfängt, die das tut, was die USA eigentlich seit Jahrzehnten tun, aber bei Bay scheinen Vietnam, Chile, Nicaragua, Afghanistan und Irak keine besonderen Assoziationen zu wecken. Symptomatisch dafür, wie infantil die Weltsicht von Bay ist, kann die Szene stehen, in der das komplette Volk des fiktiven Staates nach einer kurzen Ansprache des Bruders im Staatsfernsehen fahnenschwingend zu einem grauenvoll pathetischen, sprich: typischen Bay-Song auf die Straßen zieht und eine Revolution auslöst. Was bleibt sonst noch zu sagen? Dass Bay hier seinen bekannten Manierismen wie aufdringlicher, nie enden wollender Musikuntermalung, einem Schnittgewitter, das nur noch von Schweigerfilmen überboten wird und Product Placement, das sogar einen Bondfilm werbefrei wie die Tagesschau wirken lässt, noch stärker fröhnt als in früheren Werken. So bleibt am Ende tatsächlich mal ein Film, der für das Kino kein Verlust ist.
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