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PaulLeger - Moviejones-Fan
 
 
60
Jahrgang: ????
Anmeldung: 26.10.2019Moviejones-Fan
Login: 14.08.2020
Punkte: 2.650
Kommentare: 435
Kritiken: 3
PaulLeger hat noch nichts über sich verraten.
Tagebuch von PaulLeger
2020
Juni
07
The Lodge
07.06.2020
The Lodge
Nach dem Selbstmord seiner getrennt von ihm lebenden Frau will Richard Weihnachten mit seinen beiden Kindern und seiner neuen Freundin Grace in der abgelegenen Familienhütte verbringen. Als er beruflich für ein paar Tage zurück in die Stadt muss und anschließend ein Schneesturm die Hütte von der Außenwelt abschneidet, droht die Situation zwischen Grace und den sie misstrauisch beäugenden Kindern zu eskalieren. Das Besondere an diesem so klassisch anmutenden Horrorplot ist, dass der geschilderte Handlungsabriss erst nach fast einer halben Stunde einsetzt, weil sich Franz und Fiala davor viel Zeit nehmen, um die Familienkonstellation zu etablieren und Grace mit einer interessanten Hintergrundgeschichte auszustatten. Somit ist auch klar, dass dies kein Film für Leute ist, die von einem Horrorfilm möglichst viele Scares erwarten. Inszenatorisch gibt es einige Glanzlichter, hier bleibt vor allem eine virtuos gefilmte Szene, in der Grace auf der Treppe eine furchtbare Entdeckung macht, hängen. Insbesondere die christliche Symbolik wird dann aber doch etwas zu oft und wenig subtil ins Bild gesetzt, hier wäre weniger mehr gewesen. Auch der zentrale Twist ist nicht gerade unvorhersehbar, aber umgesetzt wurde das Ganze durchaus gut.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Nach dem Selbstmord seiner getrennt von ihm lebenden Frau will Richard Weihnachten mit seinen beiden Kindern und seiner neuen Freundin Grace in der abgelegenen Familienhütte verbringen. Als er beruflich für ein paar Tage zurück in die Stadt muss und anschließend ein Schneesturm die Hütte von der Außenwelt abschneidet, droht die Situation zwischen Grace und den sie misstrauisch beäugenden Kindern zu eskalieren. Das Besondere an diesem so klassisch anmutenden Horrorplot ist, dass der geschilderte Handlungsabriss erst nach fast einer halben Stunde einsetzt, weil sich Franz und Fiala davor viel Zeit nehmen, um die Familienkonstellation zu etablieren und Grace mit einer interessanten Hintergrundgeschichte auszustatten. Somit ist auch klar, dass dies kein Film für Leute ist, die von einem Horrorfilm möglichst viele Scares erwarten. Inszenatorisch gibt es einige Glanzlichter, hier bleibt vor allem eine virtuos gefilmte Szene, in der Grace auf der Treppe eine furchtbare Entdeckung macht, hängen. Insbesondere die christliche Symbolik wird dann aber doch etwas zu oft und wenig subtil ins Bild gesetzt, hier wäre weniger mehr gewesen. Auch der zentrale Twist ist nicht gerade unvorhersehbar, aber umgesetzt wurde das Ganze durchaus gut.
2020
März
15
The Commuter
15.03.2020
The Commuter
Selten einen Film gesehen, der von vorne bis hinten so wenig Sinn ergibt wie dieser. Man fragt sich ja, wozu die geheimnisvollen Drahtzieher überhaupt Liam Neesons Figur brauchen, wo sie ihre unendlichen Ressourcen, die sie dazu nutzen jeden seiner Schritte zu überwachen und darauf jederzeit perfekt zu reagieren, doch auch einfach darauf verwenden könnten die Zielperson selbst zu finden. Passend dazu handelt der Protagonist sowie alle Nebenfiguren dermaßen unglaubwürdig, dass man das Skript glatt zum Pflichtprogramm an Filmhochschulen erklären müsste, um angehenden Drehbuchautoren als Anschauungsmaterial zu dienen, wie man es nicht machen sollte. Um das Fiasko abzurunden mündet das Ganze in ein ermüdendes Bombastfinale mit schlechten CGI-Effekten und eine Enthüllung, die nun wirklich jeder, der in seinem Leben wenigstens einen Thriller gesehen hat, kommen sehen dürfte. Negatives Highlight bildet dann noch eine Fremdscham verursachende Spartacus-Referenz.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Selten einen Film gesehen, der von vorne bis hinten so wenig Sinn ergibt wie dieser. Man fragt sich ja, wozu die geheimnisvollen Drahtzieher überhaupt Liam Neesons Figur brauchen, wo sie ihre unendlichen Ressourcen, die sie dazu nutzen jeden seiner Schritte zu überwachen und darauf jederzeit perfekt zu reagieren, doch auch einfach darauf verwenden könnten die Zielperson selbst zu finden. Passend dazu handelt der Protagonist sowie alle Nebenfiguren dermaßen unglaubwürdig, dass man das Skript glatt zum Pflichtprogramm an Filmhochschulen erklären müsste, um angehenden Drehbuchautoren als Anschauungsmaterial zu dienen, wie man es nicht machen sollte. Um das Fiasko abzurunden mündet das Ganze in ein ermüdendes Bombastfinale mit schlechten CGI-Effekten und eine Enthüllung, die nun wirklich jeder, der in seinem Leben wenigstens einen Thriller gesehen hat, kommen sehen dürfte. Negatives Highlight bildet dann noch eine Fremdscham verursachende Spartacus-Referenz.
2020
Feb
17
Porträt einer jungen Frau in Flammen
17.02.2020
Porträt einer jungen Frau in Flammen
Tja, da hab ich den besten Film von 2019 tatsächlich erst jetzt und damit zu spät für die Wahl gesehen. Thematisch reich, mit Einstellungen, die passend zum Thema Gemälden der damaligen Epoche nachempfunden sein könnten, und zwei großartigen Darstellerinnen. Durch den Verzicht auf Filmmusik wirken die beiden diegetischen Musikstücke umso stärker. Und dieses Ende... Magnifique.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Tja, da hab ich den besten Film von 2019 tatsächlich erst jetzt und damit zu spät für die Wahl gesehen. Thematisch reich, mit Einstellungen, die passend zum Thema Gemälden der damaligen Epoche nachempfunden sein könnten, und zwei großartigen Darstellerinnen. Durch den Verzicht auf Filmmusik wirken die beiden diegetischen Musikstücke umso stärker. Und dieses Ende... Magnifique.
16
Bombshell - Das Ende des Schweigens
16.02.2020
Bombshell - Das Ende des Schweigens
Jay Roach hat Schwierigkeiten die richtige Form für das Thema zu finden, anfangs wirkt es so als wolle er es satirisch angehen, aber diesen Ansatz verwirft er schnell wieder und die weitere Erzählung verläuft in recht konservativen Bahnen. Nichtsdestotrotz gelingen ihm ein paar starke Szenen. Die Geschichte rund um Margot Robbies Figur läuft aber zeitweise zu isoliert ab. Es ist natürlich sinnvoll, was sie mit dieser Figur bezwecken, aber eine bessere Anbindung ihrer Geschichte an den Hauptplot wäre wünschenswert gewesen. Die Darstellerleistungen sind erstklassig, allen voran Charlize Theron liefert eine tolle Performance ab.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Jay Roach hat Schwierigkeiten die richtige Form für das Thema zu finden, anfangs wirkt es so als wolle er es satirisch angehen, aber diesen Ansatz verwirft er schnell wieder und die weitere Erzählung verläuft in recht konservativen Bahnen. Nichtsdestotrotz gelingen ihm ein paar starke Szenen. Die Geschichte rund um Margot Robbies Figur läuft aber zeitweise zu isoliert ab. Es ist natürlich sinnvoll, was sie mit dieser Figur bezwecken, aber eine bessere Anbindung ihrer Geschichte an den Hauptplot wäre wünschenswert gewesen. Die Darstellerleistungen sind erstklassig, allen voran Charlize Theron liefert eine tolle Performance ab.
16
Der schwarze Diamant
16.02.2020
Der schwarze Diamant
Der für diese Rolle hochgelobte Adam Sandler spult hier leider nur eine zweitklassige Pacino-Imitation ab. Es ist eine Kunst, 120 Minuten lang zu schreien und dem Zuschauer damit dennoch nicht auf die Nerven zu gehen, Sandler beherrscht sie nicht. Und wenn ein Plot für seine Verwicklungen zahlreiche dämliche Entscheidungen der handelnden Personen benötigt, ist das Skript nicht besonders gut. Das kann dann auch das sehr gute Ende nicht mehr retten.
Wer hat´s gesehen? Bewertung
Der für diese Rolle hochgelobte Adam Sandler spult hier leider nur eine zweitklassige Pacino-Imitation ab. Es ist eine Kunst, 120 Minuten lang zu schreien und dem Zuschauer damit dennoch nicht auf die Nerven zu gehen, Sandler beherrscht sie nicht. Und wenn ein Plot für seine Verwicklungen zahlreiche dämliche Entscheidungen der handelnden Personen benötigt, ist das Skript nicht besonders gut. Das kann dann auch das sehr gute Ende nicht mehr retten.
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