Hier dreht sich alles um die Serie FROM. Tausch dich mit anderen Serienfans aus.
Naja, viele Seifenopernelemente und wie kann eine Gruppe von sovielen Menschen durch ein paar Hochbeete versorgt werden? Die machen da Frühstücksdiner und alles und wie versorgen sie sich?
VG
TinaJuni
Ich habe mir die Serie am 18. April 2023 angeschaut. (Zum Serientagebuch)
Endlich mal wieder eine gute Mysteryserie. Bitte mehr davon...
Meine Bewertung
Staffel 1
„From“ hatte ich schon länger aus dem Augenwinkel beobachtet, aber auch immer wieder auf die Warteliste verwiesen. Letztens hatte ich aber einen Anflug von „warum nicht mal Mystery“ und hab mir nun die erste Staffel angeschaut, vor allem getriggert durch den Hinweis, dass in der vierten Staffel „The King in Yellow“ eine Rolle spielen soll. Da haben bei mir gleich mehrere Alarmglocken angebimmelt.
Yoah… im Prinzip ist hier nichts großartig Neues passiert seit dem „Mystery-Boom“, den es irgendwann in den 90ern und 2000ern gegeben hat.
Ein Sammelsurium von Figuren, die gemeinsam in eine unschöne bis bedrohliche Situation geworfen werden, im Idealfall zusammenarbeiten oder zumindest lernen sollten wie das geht, während die die Handlung dem Zuschauer die eine oder andere Frage entgegenwirft.
Nun, die Charaktere sind teil interessant und gelungen, manche dann eher wieder überhaupt nicht und triefen vor Klischee… das kennt man soweit aus solchen Serien. Das Setting hat zumindest mal meine Neugier geweckt, auch wenn ich in der ersten Staffel noch keine Hinweise auf den „King in Yellow Mythos“ entdecken konnte.
Am Ende steht oder scheitert so eine Serie daran, wie man die Charaktere präsentiert und ausbaut, sowie dem eigentlichen Mystery-Zirkus und wie man mit diesem umgeht.
Auf der Charakterseite ist man hier so im soliden Mittelmaß unterwegs. Kurz gesagt gibt es für jede gut geschriebene Figur, wieder eine Person, die den Schnitt deutlich nach unten zieht.
Das Hauptproblem könnte das grundlegende Mysterium der Serie sein. Es gibt wirklich Beiträge im Bereich Mystery, die eine spannendes Setting aufbauen können und dies dann mit der Zeit aufdröseln und im Idealfall auch ohne große Logiklöcher erklären. Auf der anderen Seite des Spektrums, gibt es Mystery-Serien, die nur immer noch mehr Fragen in den Raum werfen, weil man eigentlich nie vorhat irgendetwas zu beantworten, oder weil man zu doof ist eine gute Geschichte oder Drehbuch zu schreiben und auch gar nicht will. Letzteres kann man prima bei „Lost“ nachschauen (oder eben besser nicht), wo Abrams und Lindelof eine Supergurke abgeliefert haben. Für jede beantwortete Frage, fünf neue Fragen in den Raum zu werfen, ist nicht die Lösung, vor allem wenn man am Ende das Mysterium mit einem hanebüchenen Ende abschließt, dass man sich fünf Minuten vorher auf der Toilettenpause überlegt hat.
Ein Kleinkind stellt auch ständig Fragen, nur beantworten kann es sie nicht. Nur ständig neue Fragen in den Ring zu werfen ist keine Kunst. Das Ganze gut zu einem Abschluss zu bringen aber schon. Daher bin ich hier, auf eine natürliche Weise… gebranntes Kind scheut das Feuer, eher vorsichtig wo man überhaupt hinwill. Bisher hat die Serie kaum etwas beantwortet und nur immer noch mehr Fragen in den Raum geworfen… man bewegt sich also im negativen Spektrum und hat nun eine „Bringschuld“ gegenüber dem Zuschauer.
Ich werde mich mal vorsichtig weiter vorantasten, wenn das aber nur im „Lost“ Prinzip weitergeht, dann bin ich auch schnell wieder raus.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Staffel 2
Leider haben sich viele meiner Vermutungen zur Serie „From“ bestätigt und Entwicklungen sind so gekommen, wie ich dachte.
Wenn ich jetzt ganz böse bin, dann sage ich, man will hier sowas wie „Lost 2.0“ zusammenbasteln. Das Prinzip dahinter ist sehr ähnlich.
Man isoliert eine Gruppe von Leuten in einer bedrohlichen Situation und einem isolierten Gebiet, aus dem man anscheinend nicht entkommen kann, gibt in gewissen regelmäßigen Dosierungen immer ein paar Mysterien in den Eintopf, ohne es zu wagen auch nur eine einzige Frage zu beantworten und schaut dann genüßlich zu, wie sich dieses „Sozialexperiment“ entwickelt.
Sicherlich funktioniert die Karotte vor der Nase natürlich, weil man immer weiter und händeringend nach Antworten sucht, aber wie „Lost“ ja bereits zeigte, müssen diese nicht unbedingt auch kommen. Ein Kleinkind kann auch viele Fragen stellen, beantworten kann sie diese aber nicht.
Ein weiterer Schachzug der zweiten Staffel ist natürlich noch die Hinzunahme von einem ganzen Schwung neuer Charaktere. Eigentlich eine bewährte Methode, damit man potenzielle, namenlose Opfer hat, die man über die Klinge springen lassen kann, ohne notwendige Hauptfiguren dafür einzubüßen.
Für’s erste schraube ich meine Bewertung mal nach unten, weil ich hier kein neues Serienhighlight sehe, muss aber wohl doch weiter schauen, da ich ja vorausschauend bereits weiß, dass „The King in Yellow“ in der vierten Staffel eine Rolle spielt und ich halt wissen will, wie man das umzusetzen gedenkt.
Mit diesem Wissen im Hinterkopf, ist mir gerade in der zweiten Staffel inzwischen der sehr hohe Anteil von gelben Farben in der Serie aufgefallen. Vielleicht Zufall, vielleicht bewusst so gesetzt. Man wird es sehen.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Ich habe mir die Serie am 23. Juli 2026 angeschaut. (Zum Serientagebuch)
Staffel 2
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
FROM
Moviejones | 26.07.2026