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Die Odyssee

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Heldenreise à la Nolan

Die Odyssee Kritik

Die Odyssee Kritik
14 Kommentare - 20.07.2026 von PaulLeger
In dieser Userkritik verrät euch PaulLeger, wie gut "Die Odyssee" ist.
Die Odyssee

Bewertung: 3.5 / 5

Es ist schon ironisch, dass von den beiden aktuell größten Blockbuster-Regisseuren einer seine Filme komplett vor Greenscreens dreht, was dazu führt, dass sie wie Computerspielsimulationen aussehen, während der andere (fast) alle Effektszenen praktisch lösen möchte, was dann eben oft vergleichsweise unspektakulär ausfällt. Natürlich ist Nolans Ansatz Camerons seelenlosem 3D-Gehampel aus dem Rechner hundert Mal vorzuziehen, aber optimal wäre bei der Verfilmung eines fantastischen Stoffes eben eine gesunde Mischung aus praktischen und CGI-Effekten. Und leider offenbart "Die Odyssee" gerade an entscheidenden Stellen dann doch die Grenzen von Nolans selbstauferlegter Limitierung.

Die Laistrygonen, in der Vorlage noch als felsbrockenwerfende Riesen beschrieben, wirken hier so als habe man einfach einem American Football-Team Ritter-Rüstungen angezogen und Schwerter in die Hand gedrückt. Beim Seeungeheuer Skylla hat Nolan dagegen das aus "Der weiße Hai" bekannte Prinzip, das Monster zunächst nicht zu zeigen, zu "das Monster gar nicht zeigen" modifiziert. Und mehr als eine animatronische Riesenpuppe anzufertigen wäre wohl zu viel Aufwand gewesen, daher gibt es keine weiteren Zyklopen und die Polyphem-Episode muss bei Nolan ohne ihren ikonischsten Teil auskommen. Die Szene in Polyphems Höhle ist leider auch ein Beispiel für den teilweise konfusen Schnitt.

Trailer zu Die Odyssee

Eine weitere Limitierung, für die er allerdings nichts kann, ist Nolans Farbenblindheit, die dazu führt, dass seine Filme stets eine gedämpfte blau-graue Farbpalette aufweisen. Dennoch hätte sein Kameramann van Hoytema bei der Farbkorrektur hier doch gerne mal etwas mehr Sättigung reinmischen können, der Schauplatz ist immerhin der Mittelmeerraum und nicht Schottland. Und den Hades als schlammigen Strand darzustellen gehört jetzt auch nicht gerade zu den visuellen Leckerbissen der letzten Kinojahre. Ansonsten fangen Nolan und van Hoytema hier aber einige schöne Landschaftspanoramen ein.

In der abschließenden Actionszene erweist Nolan dann wohl seinem Hauptdarsteller Matt Damon Reverenz, indem er sie mit Bourne-mäßiger Wackelkamera (wie viele Männer hat es wohl gebraucht um die tonnenschwere IMAX-Kamera so stark zu rütteln?) filmt. Damon erhält hier wenig überraschend auch die größte Bühne, sein Schauspieltalent zu zeigen, während der Rest der namhaften Besetzung meist nicht über die Rolle von Stichwortgebern hinauskommt. Ausnahmen bilden Anne Hathaway und Tom Holland, deren gemeinsame Szenen aber unter einer schlecht austarierten Dynamik leiden, da Hathaway immer etwas drüber ist, während Holland zu zurückgenommen spielt.

Womit Nolan am meisten überzeugen kann sind einige überraschende kreative Entscheidungen. So verändert er Odysseus Motivation erheblich und fügt ihr einen Schuldkomplex hinzu, was erstaunlich gut funktioniert und in der stärksten Sequenz des Films mündet. In diesem Zusammenhang erweist sich auch die Doppelrolle von Zendaya als genialer Einfall und lässt auch den Verzicht auf die Darstellung anderer Götter wie Zeus oder Poseidon in einem neuen Licht erscheinen.

Natürlich ist die hier gewählte Thematik in Nolans Schaffen nicht neu, sondern geradezu eine Konstante, aber die besten Adaptionen sind nun einmal diejenigen, bei denen der Künstler die Vorlage nicht treudoof kopiert, sondern ihren Kern weitgehend erhält und dabei seinen eigenen Stempel aufdrückt. Mit dieser Neuinterpretation von Odysseus innerer Heldenreise fügt Nolan dem schon häufig umgesetzten Stoff interessante Facetten hinzu und rechtfertigt somit seine Adaption abseits der reinen Schauwerte.

Die Odyssee Bewertung
Bewertung des Films
710

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14 Kommentare
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Darkclaw : : Moviejones-Fan
31.07.2026 15:55 Uhr
0
Dabei seit: 24.04.25 | Posts: 410 | Reviews: 1 | Hüte: 12

bezüglich der Kombination von pratischen Effekten und CGI würde ich, auch nach 33 Jahren, noch immer Jurassic Park und insbesondere die Ausbruchs-Szene des T-Rex als Referenz heranziehen. Diese Szene ist zum einen sehr gut gealtert und weisst für mich eine absolute Balanece zwischen dem praktischen und dem animierten auf.

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CountDooku : : Moviejones-Fan
31.07.2026 09:16 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.11 | Posts: 755 | Reviews: 8 | Hüte: 7

@PaulLeger

Ich meine schon die Szenen in der Höhle. Da sitzt Polyphem mal erst aufrecht und dann mit dem nächsten Schnitt liegt er plötzlich auf dem Boden und schläft, das wirkte schon recht schludrig.

Liegt vielleicht daran, dass man es mit der Animatronik nicht hinbekam, ihn hinlegen zu lassen.

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GPJ : : Popcornologe
31.07.2026 08:50 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.370 | Reviews: 5 | Hüte: 83

Na gut, wenn das in der Geschichte Riesenschafe waren, mag das gehen.

Und zum Thema "Szenen atmen lassen", da stimme ich sogar als Nolanfreund zu, das ist wirklich nicht sein Ding. Und speziell in der Höhle, das war für mich bei der Erstsichtung auch ungewöhnlich geschnitten (?). Ich brauche definitiv zeitnah die Zweitsichtung.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
31.07.2026 01:05 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.925 | Reviews: 18 | Hüte: 310

@ GPJ

...und in der Geschichte klammern sie sich am Bauch der Schafe fest und kommen so raus.

Auch darauf hat Nolan verzichtet, zum Glück, denn auch das ist absolut unrealistisch. Da bräuchtest Du eher Pferde für und selbst die würden das nicht geschehen lassen.

Die Schafe sind in der Vorlage eben auch größer als normale Schafe, aber Nolan hat nunmal "everything practical" zu seinem Steckenpferd erhoben, daher bekommen wir in seinem Film normale Schafe und 2 Meter große Männer in Ritterrüstungen als Riesen. Wobei das mit den Schafen sicherlich kein Kritikpunkt ist, bloß eine Anmerkung.

@ luhp92

Ich meine schon die Szenen in der Höhle. Da sitzt Polyphem mal erst aufrecht und dann mit dem nächsten Schnitt liegt er plötzlich auf dem Boden und schläft, das wirkte schon recht schludrig. Überhaupt gab es im ganzen Film kaum mal Momente, wo Nolan die Szene mal atmen lässt, aber eine hektische Montage ist bei Nolan-Filmen ja üblich. Bei einer solch epischen Geschichte wäre denke ich ein etwas ruhigerer Schnitt angebracht gewesen, um die Bilder auch mal wirken zu lassen.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
30.07.2026 20:32 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.173 | Reviews: 190 | Hüte: 698

@PaulLeger
"Mit etwas Abstand stört mich bei der Szene der Schnitt deutlich mehr, da hat man so gar kein Gefühl für Raum und Zeit bekommen."

Wo, in der Höhle? Oder meinst du etwas anderes? In der Höhle ist es dunkel und die Griechen sind abseits des Feuers orientierungslos, damit spielt Nolan ja. Und die Zeit erkennt man daran, dass der Zyklop die Schafe rauslässt oder reinholt.

@Duck-Anch-Amun
Nachvollziehbare Anmerkung zum Hirtendasein des Zyklopen. Aber hattest du den Eindruck, die Schafe fühlen sich wohl und entspannt? Sie haben auf mich in Anwesenheit des Zyklopen immer einen dauergestressten Eindruck gemacht und werden am Ende des Tages gegen ihren Willen zurück in die Höhle getrieben, auch weil sie da dann im Dunkeln eingesperrt sind.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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GPJ : : Popcornologe
30.07.2026 16:50 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.370 | Reviews: 5 | Hüte: 83

Ja, das ist ein gutes Argument.

smile

Wahrscheinlich war das sowieso nur irgendein einäuiger, 2m großer Schafhirte, auf den die "in Echt" getroffen sind und die Geschichte wurde bei jeder Erzählung einfach immer krasser.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.07.2026 14:24 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.600 | Reviews: 50 | Hüte: 871

@GPJ
Ja, definitiv, aber eben halt total märchenhaft.
Märchenhafter als überhaupt eine Szene mit einem einäugigen Riesen umzusetzen? Naja^^

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GPJ : : Popcornologe
30.07.2026 08:55 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.370 | Reviews: 5 | Hüte: 83

Es ist tatsächlich eine der bekanntesten Episoden der Geschichte, weshalb das Weglassen des "Niemands" schon auffällig ist.

Ja, definitiv, aber eben halt total märchenhaft. Die Aussage "Redest Du mit Ameisen?" hat das im Prinzip ja total abgewickelt.

Nun gut, sie ist wie sie ist, der Markt ist bestimmt da, man kann in zehn Jahren ja mal ein "werktreue" Interpretation bringen, mit feel good Action, eingölten muskullösen Helden, CGI vom feinsten und markigen Sprüchen.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.07.2026 08:49 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.600 | Reviews: 50 | Hüte: 871

@GPJ
Es ist immer eine Gratwanderung. Bei deinem Beispiel hat Nolan es realistischer umgesetzt, indem die Soldaten sich selbst als Schafe verkleideten und sich mit Heu bedeckten.

Beim Gespräch zwischen Polyphem und Odysseus ging es eher darum, den Charakter von Odysseus nochmals besser kennen zu lernen, indem er halt listenreich ist und den Zyklopen austrickst.
Es ist tatsächlich eine der bekanntesten Episoden der Geschichte, weshalb das Weglassen des "Niemands" schon auffällig ist. Durch den Schaftrick, zeigt sich aber trotzdem Odysseus List, indem er später auf Polyphem schießt und ihn nochmals wütender macht, zeigt er zudem die Überheblichkeit, die in der Vorlage ja ebenfalls vorkommt.

Tatsächlich fand ich diese Anpassung jetzt auch nicht so gravierend, trotzdem hätte Nolan die Missgunst der Crew gegenüber Odysseus dadurch nochmals verstärken können.
Ich sehe es auch nicht wirklich so wie luhp92, denn das unweltliche Wesen ist ja dann doch ganz klar als Hirte unterwegs und diesen Aspekt hat Nolan ja behalten. Wenn er Polyphem wirklich als Monster hätte darstellen wollen, hätte er es auch so drehen können, dass die Schafe erst wegen Polyphem, der sie jagt in die Höhle flüchten - und dort in eine Falle gelangen.

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GPJ : : Popcornologe
30.07.2026 07:56 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 1.370 | Reviews: 5 | Hüte: 83

...und in der Geschichte klammern sie sich am Bauch der Schafe fest und kommen so raus.

Auch darauf hat Nolan verzichtet, zum Glück, denn auch das ist absolut unrealistisch. Da bräuchtest Du eher Pferde für und selbst die würden das nicht geschehen lassen.

Da habe ich aber noch keine Beschwerden zu gelesen, das das jemanden fehle.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
29.07.2026 22:35 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.925 | Reviews: 18 | Hüte: 310

@ luhp92

Einerseits ist die "Niemand"-Nummer einer der ikonischsten Teile der ganzen Geschichte aber sie wäre in der Tat schwierig umzusetzen gewesen, ohne dass es unfreiwillig komisch oder zumindest unpassend zum Rest wirkt. Mit etwas Abstand stört mich bei der Szene der Schnitt deutlich mehr, da hat man so gar kein Gefühl für Raum und Zeit bekommen.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
29.07.2026 18:56 Uhr | Editiert am 29.07.2026 - 18:58 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.173 | Reviews: 190 | Hüte: 698

@PaulLeger

Als du mit "den beiden aktuell größten Blockbuster-Regisseuren" anfingst, dachte ich erst, du meinst Denis Villeneuve und war dann verwirrt, als du "Greenscreen" und "Computersimulation" als Gegenbeispiel nanntest^^

Bei den Laistrygonen handelt es sich in der Mythologie auch um Viehzüchter, schade, dass man von ihrer Kultur im Film nichts zu sehen bekommt. Andererseits fungieren sie im Film vortrefflich als Spiegelung der Trojaner, welche die Griechen auch nur im Kriegs-/Soldatenkontext kennen. Hier werden im Umkehrschluss die Griechen vom heimischen Heer unzeremoniell und kompromisslos vom Land und Strand zurück auf Meer vertrieben.

So wie Nolan Polyphem interpretiert, hätte es finde ich aber auch kaum gepasst, hätten sich der Zyklop und Odysseus auf Augenhöhe unterhalten und würden auf der Insel mehrere Zyklopen als Volk existieren. Hier im Film erscheint Polyphem wie ein urweltliches Wesen, ein Geschöpf der Götter aus einem vergangenen Zeitalter, welches am Rand der Welt die Zeiten überdauert und als Übermacht über die Griechen hereinbricht. Wie Odysseus feststellt, für Polyphem sind die Menschen nicht mehr als Ameisen, nicht mehr als Beute. Eine Unterhaltung mit Odysseus und die Existenz einer Zyklopen-Gemeinschaft auf der Insel hätten Polyphem zu menschlich und zu gemein wirken lassen. In meiner Wahrnehmung handelt es sich bei dem Zyklopen in dieser Welt um ein Einzelwesen, oder es handelt sich um wenige Individuen, die sich dann aber weit verstreut und vereinzelt im Mittelmeerraum wiederfinden.

Dass Nolan rot-grün farbenblind ist, wusste ich noch gar nicht :o
Die "mittelmeerige" Farbversion des Films hätte ich ebenfalls gerne gesehen, zumindest als Alternativversion. Den Hades fand ich aber schon cool, Island als Drehort ist ohnehin immer klasse. Jedoch nachdem Circe meint, sie müssten entlang eines Feuer- und eines Eisflusses reisen, hätte ich mir gerne mehr Lava und Eis als Naturspektakel gewünscht und nicht nur als Setting im Hintergrund^^

"Natürlich ist die hier gewählte Thematik in Nolans Schaffen nicht neu, sondern geradezu eine Konstante"

In der Tat. Familienbruch und Heimkehr zur Familie. Männer, die bedingt durch den Familienbruch oder weltpolitisches / gesellschaftliches / natur-umweltliches Geschehen gebrochen werden und/oder sich auf Ab- und Irrwegen, Rachepfaden, im Abenteuer befinden, zur Rechenschaft gezogen werden. Menschliche und technologische Ursünden (siehe neben der Atombombe z.B. auch das Überwachungsnetzwerk in "the Dark Knight") und Zivilisationswandel. Je nach Gewichtung ziehen sich diese Themen als Leitmotive mal mehr mal weniger ausgeprägt durch fast alle seiner Filme.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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CountDooku : : Moviejones-Fan
20.07.2026 20:28 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.11 | Posts: 755 | Reviews: 8 | Hüte: 7

Ich fand die Rüstung nicht besonders. Sie wirkte zu clean und vor allem steif.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
20.07.2026 20:23 Uhr
2
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.925 | Reviews: 18 | Hüte: 310

Bonuspunkte für Agamemnon, der in seiner Darth Vader-Rüstung durch das brennende Troja stolziert, wie überhaupt für die gesamte überhöhte Stilisierung des Heerführers. Hat absolut keinen Sinn ergeben aber sah cool aus. Nolan sollte öfter mal solche an sich sinnlose Ideen einbauen, macht seine Filme weniger trocken.

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