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Pluribus (2025 - ????)

1 StaffelDrama

Pluribus Inhalt

Es liegt momentan keine Beschreibung für diese Serie vor. Die Serie Pluribus entstand ab dem Jahr 2025. Die erste Episode der Serie wurde am 07.11.2025 ausgestrahlt. In der Erstausstrahlung wurde die Serie ab dem 07.11.2025 gezeigt. Insgesamt wurden von Pluribus 9 Episoden produziert.

Cast & Crew

Wer ist der Erfinder von Pluribus und wer spielt mit?

Originaltitel
Pluribus
Genre
Drama
Staffeln
1 (9 Episoden)
Erfinder
Vince Gilligan
Darsteller
Rhea Seehorn, Monae Lott, Monique Lott, Miriam Shor, Karolina Wydra, McKenzie Scott, Carlos-Manuel Vesga, Paris Maese, Jennifer Bravo, Jeremiah Latrell Caldwell
Premiere
07.11.2025
Start-DE
07.11.2025

Staffeln & Episoden

Derzeit liegen keine Staffelinformationen vor.
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3 Kommentare
Avatar
DrStrange : : Moviejones-Fan
26.01.2026 16:57 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.617 | Reviews: 60 | Hüte: 139

@luhp92

Danke für das Video. Da muss ich aber sagen, auch wenn ich BB und BCS natürlich beide mit Genuss gesehen habe, diese Easter Eggs sind mir nicht aufgefallen. Das Albuquerque Setting ist natürlich offensichtlich, aber die anderen Sachen... da muss man schon gut drin sein um das zu wissen. Möglicherweise öfter gesehen haben.

Nichtsdestotrotz hat "Pluribus" von allen Serien 2025, bei mir den bleibensten Eindruck hinterlassen, was heute bei dem Wust an Serien im Streamingbereich schon als Gütesiegel anzusehen ist.

2027 wahrscheinlich... hm, eine lange Durststrecke, aber wenigstens geht es weiter.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
23.01.2026 00:32 Uhr | Editiert am 23.01.2026 - 00:38 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 18.794 | Reviews: 188 | Hüte: 690

@DrStrange

Treffend kommentiert, die Staffel hat mir als Anfang auch sehr gefallen. Als SciFi-Mysterydrama von vorne bis hinten spannend, während Vince Gilligan seine ruhige Erzählweise beibehält. Er findet eben wieder zu seiner charakteristischen und außergewöhnlichen Bildsprache, und wie du im Satz über Manousos angedeutet hast, kaum jemand ist so gut darin wie Gilligan, Menschen beim "Sachen machen" zu beobachten, das könnte ich mir ebenfalls ewig ansehen.

Die große Erzählung über den Konflikt zwischen Individuum/Freiheit und Kollektiv/Gleichheit mitsamt der Abwägung von Vor- und Nachteilen finde ich sehr faszinierend und anregend, Carol Sturka geht als vielschichtige und komplexe Figur hervor, die Anderen als Gruppe bzw. in Form von Zosia ebenso, während der ausgefallene und humorvolle Koumba Diabaté das Szenario auflockert und Manousos Oviedo wegen seiner Undurchsichtigkeit auch am Ende noch unheimlich und bedrohlich wirkt.

Rhea Seehorn brilliert wie zu erwarten und wenn man "Breaking Bad" und "Better Call Saul" mag, dann findet man als Zuschauer über Seehorn und über das Albuquerque-Setting ohenhin leicht in "Pluribus" hinein, ferner man kann sich an den Detail-Referenzen und -Parallelen erfreuen.

Wenn man auf Youtube sucht, erscheinen direkt mehrere Videos dazu^^ Zum Beispiel das hier, manches habe ich selbst erkannt, manches nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=ApF3ZSySDPg

Ich vergebe erst einmal 8 von 10 Punkten (wie zu Beginn für die erste Staffel "BCS"), bin aber davon überzeugt, wenn "Pluribus" final abgeschlossen ist und man sich die Serie mit Gesamtkenntnis von vorne ansieht, dass sich die Bewertung auch noch erhöht.

Staffel 2 ist zum Glück schon bestellt, ich würde mal vermuten, dass sie irgendwann im Jahr 2027 erscheinen wird.

Meine Bewertung
Bewertung

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

Avatar
DrStrange : : Moviejones-Fan
26.12.2025 09:48 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.617 | Reviews: 60 | Hüte: 139

ENHÄLT SPOILER!!!

Es ist spannend zuzusehen, wie die Leute sich nun aufregen, dass „Pluribus“ nicht „Breaking Bad 2.0" ist und Carol eine komplett unsympathische Figur.

Außerdem sind bereits ein Gros der Leute nach 3-4 Episoden überfordert, weil nicht schon längst alles explodiert und die Alienraumschiffe die Erde eingenommen haben.

„Pluribus“ bedient eine komplett andere Ecke als die vorherigen Produkte von Gilligan, wenn man sich hier im Bereich „SciFi-Horror“ und „Comedy-Drama“ bewegt.

Das Carol so unsympathisch rüberkommt ist ja auch noch der springende Punkt der Serie. Wir haben hier die unglücklichste Frau überhaupt als einen der letzten echten Menschen auf der Erde, umzingelt von einer Ansammlung „schwarmdenkender“, immer lächelnder Menschen, die sie unbedingt glücklich machen wollen. Was sich später noch als recht „hinterfotzig“ herausstellen soll.

Die ersten drei, vielleicht vier Folgen dienen erstmal dem „Worldbuilding“, während die Serie anschließend mit kleinen Geschehnissen und Entwicklungen um Carol, die Story weitererzählt. Dazu bewegte große Bilder, oft in der Totalen und gepaart mit spannenden Kamerafahrten. Das Tempo extrem langsam gehalten, um zu verweilen und die Dinge wirken zu lassen. Was dem geduldigem Zuschauer zugutekommt, denn selbst Kleinigkeiten werden wieder aufgegriffen.

Alleine Episode 7 und die Reise von Manousos, dazu diese entspannte Musik, hätte ich noch ne Stunde anschauen können.

Natürlich ist das alles pures Gift für Leute, die eigentlich nur YT-Shorts und TicToc Videos konsumieren und generell die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege besitzen. Ich glaube aber auch kaum, dass man dies als Zielpublikum ansieht. Allein dafür hat die Serie schon Respekt verdient, wie man hier einfach seinen erzählerisch gewählten Weg durchzieht.

Das große Highlight bleibt natürlich Rhea Seehorn als Carol. Ihrer Lebensgefährtin beraubt, durch einen Virus bzw. einem intelligentem Schwarmwesen. Es ist großartig hier Seehorn zuzusehen, wie sie in verschiedene Phasen der Veränderung eintaucht. Von Schock, Verwirrung, Ablehnung, bis hin zu Wut und später sogar einer Form von Akzeptanz… temporär sagen wir mal. Ich kann Carol durchaus verstehen, zumindest die meiste Zeit und habe mir hier oft nach jeder Folge meine eigenen Gedanken gemacht und das Gesehene setzen lassen, wie es zu einer guten Serie gehört. Ohne diese krampfhafte Unart des „bingens“, durch die solch eine Serie deutlich an Wertigkeit verliert.

Jedenfalls schlägt für mich „Pluribus“ noch meine bisher beste Serie des Jahres, nämlich die zweite Staffel von „Severance“ und Apple bleibt der König der Streamingplattformen.

Um hier noch Luft nach oben zu haben, vergebe ich noch nicht die Höchstpunktzahl. Gerechtfertigt wäre es aber allemal.

Meine Bewertung
Bewertung

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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