Der Sohn des reichen Industriellen Mullen wird entführt. Als die Lösegeldübergabe scheitert, platzt Mullen der Kragen. Er setzt ein hohes Kopfgeld auf die Entführer aus und bringt diese in Bedrängnis. Durch das hohe Kopfgeld wächst schon bald Zwietracht unter den Entführern.
@Raven13
Ja, ich habe den Film auch seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. War einfach mal wieder auf meiner Agenda gestanden nach all der Zeit.
Cruise, Pitt und Cavill sind auf jeden Fall potentielle Kandidaten, ins Kino laufe ich aber nicht für all ihre Filme. Mein Kriterium das ich eben vorher erwähnte, erfüllen die nicht komplett, sind aber näher dran als andere Darsteller.
Für Alan Ritchson würde ich sofort ins Kino gehen. Wäre mir auch egal welcher Film das ist.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
@ DrStrange
Der Film hat mir damals auch gut gefallen, aber ich habe ihn bestimmt seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Müsste ich mal wieder nachholen.
"Überhaupt ist „Kopfgeld“ noch einer dieser Filme, der aus einer Zeit stammt, als man noch für die Schauspieler in einen Film ins Kino ging."
Bei mir hat sich da gar nicht viel verändert. Auch heute gehe ich für so manche Stars noch ins Kino, z. B. Emma Stone, Brad Pitt, Tom Cruise, Henry Cavill oder Leonardo DiCaprio, um ein paar Beispiele zu nennen. Natürlich muss mich auch der Film generell ansprechen, denn für ein Musical würde ich nie ins Kino gehen, nicht mal, wenn die genannten Schauspieler mitspielen. Das war aber auch vor 25 Jahren nicht anders, da wäre ich auch nicht "blind" in jeden Bruce Willis- oder Nicolas Cage-Film gerannt. Die Kombination aus Genre und Schauspieler muss für mich passen, damit ich auf jeden Fall ins Kino gehe.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Ich bin nicht unbedingt ein Vollzeit-Fan von Ron Howard, auch wenn sich unter seinen Werken sicherlich wichtige und große Filme wiederfinden.
„Kopfgeld“ gehört jetzt wohl auch nicht unter seine Top-5 Vorzeigeprojekte, ist aber auch heute noch ein spannender und gut inszenierter Thriller, dessen Qualität vor allem seinen Hauptdarstellern zu verdanken ist.
Überhaupt ist „Kopfgeld“ noch einer dieser Filme, der aus einer Zeit stammt, als man noch für die Schauspieler in einen Film ins Kino ging. Ein Umstand der mir heute nicht mehr so leicht passieren würde. Aber im Jahr 1996 sind wir noch in jeden neuen Mel Gibson Film ins nächste Kino gehumpelt. Wobei das auch eine Zeit war, in der Hollywood ihn noch nicht zur „persona non grata“ erklärt hat und seine Filme auch noch im Kino zu sehen waren.
Die Story ist in Ordnung, vielleicht nicht die durchdachteste oder die mit den verrücktesten Wendungen, aber sie funktioniert innerhalb ihrer gesetzten Rahmenbedingungen.
Getragen wird der Film dann vor allem von der Leistung von Gibson und seinem Antagonisten Partner Gary Sinise, die hier beide eine mehr als überzeugende Darbietung abliefern. Gerade wenn sie dann noch aufeinandertreffen, heizt sich die Szenerie regelrecht auf.
Die Nebenrollen sind aus heutiger Sicht recht interessant besetzt, u.a. Donnie Wahlberg in seinem wohl ersten filmischen Beitrag. Nur Rene Russo als Gibson Ehefrau im Film, bleibt mir dann doch deutlich zu blass und auch als Charakter zu unklar geschrieben.
Trotz ein paar Abstrichen, immer noch ein sehr guter und sehenswerter Film. Vor allem wegen Mel Gibson.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"