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Moonlight (2016)

Ein Film von Barry Jenkins mit Naomie Harris und André Holland

Kinostart: 09. März 2017111 Min.FSK12Drama
Meine Wertung
Ø MJ-User (13)
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Moonlight Bewertung
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Moonlight Inhalt

Der Film erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Moonlight und wer spielt mit?

OV-Titel
Moonlight
Format
2D
Box Office
65,05 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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4 Kommentare
MJ-Pat
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Parzival : : Kakashi
07.12.2023 21:10 Uhr | Editiert am 07.12.2023 - 21:11 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 7.935 | Reviews: 56 | Hüte: 421

Der Film, der La La Land den Best Picture Sieg vor der Nase weggeschnappt hat. Verdient? Ich weiß es nicht, so wirklich überzeugen konnte mich der Film nicht. Der Cast war gut, Kamera, Look, Soundtrack war alles gut, auch die Story fand ich einerseits gut und auch spannend genug, wobei jeder Abschnitt schwächer war als der vorherige, aber letztendlich hab ich nicht verstanden, was der Film mir sagen will. Er hat ein paar Themen angeschnitten, aber nicht wirklich vertieft. Dann endet er plötzlich. Und auch der Filmtitel Moonlight, der Begriff und der Kontext dazu wird im Film kurz erwähnt, ist aber nicht weiter relevant, zumindest aus meiner Sicht, aber vlt. hab ich auch was übersehen oder es nicht kapiert.

Im Fazit, wie man es von Oscar bait Filmen erwartet, handwerklich gut mit starkem Cast, aber die Story konnte mich nicht genug überzeugen bzw. lässt mich mit einem Fragezeichen zurück. Daher bin ich mir auch mit der Bewertung unsicher. Tiefer als 3,5 kann ich nicht gehen, so gut war der Film dann schon, aber höher auch nicht.

Ist wohl eher ein Film für eine ganz bestimmte Zielgruppe, denn die dermaßen positiven Kritiken (98% bei RT mit 9/10 Wertung im Durchschnitt, 99% bei Metacritic wtf) sowie den Sieg als Best Picture kann ich nicht nachvollziehen. Oder war die Konkurrenz so schwach? Ich muss zugeben, von den nominierten Filmen in dem Jahr hab ich neben Moonlight lediglich Arrival gesehen, aber selbst den fand ich weitaus besser.

Nun ja, egal, ein weiterer Best Picture Winner abgehakt. Das ist die Hauptsache.^^

Meine Bewertung
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StevenKoehler : : Hobbit
20.09.2018 16:02 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 1.352 | Reviews: 174 | Hüte: 4

"Moonlight" ist ein starker Streifen geworden, der zurecht den Oscar für den besten Film gewonnen hat. Die Geschichte ist sehr gut und wird in 3 unterschiedlichen Lebensabschnitten erzählt (Jung, Teenager, Erwachsener). Die Botschaft, die er mitsendet, empfinde ich sehr gut. Der Film ist zwar sehr ruhig erzählt, aber er braucht die Zeit, um sich entfalten zu können. Die schauspielerische Leistung ist großartig. Die Rollen bekommen einen Tiefgang und sie werden glaubhaft an den Zuschauer vermittelt. Die musikalische Untermalung spielt größtenteils im Hintergrund ab un dient eher als Begleitung. Die Töne, die angeschlagen werden, könnten nicht besser passen. Die Kamera ist glaubwürdig dargestellt worden. Auch die ganzen Details, die wichtig sind, werden umfassbar gut dargestellt. Bei den Kulissen hat man genauso auf die Details geachtet und man weiß, wie die Familie finanziell dar steht.

"Moonlight" ist ein rundum gelungener Streifen geworden, der es Wert ist, gesehen zu werden.

Meine Bewertung
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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
03.08.2018 17:26 Uhr | Editiert am 03.08.2018 - 17:31 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 17.246 | Reviews: 179 | Hüte: 629

Nach den überbordenden Kritiken und diversen Awards bin ich leider entäuscht von "Moonlight", auf dem Papier funktioniert die Geschichte meiner Meinung nach besser denn als Film.

In den 3 x 35-40 Minuten für die drei Lebensabschnitte als Kind, Jugendlicher und Erwachsener findet "Moonlight" kaum Zeit, die Handlung, die inhaltlichen Themen (Mobbing, Homosexualität, vaterloses Aufwachsen, Drogen und Kriminalität unter Afroamerikanern) sowie die Charaktere vernünftig auszuarbeiten. Weil "Moonlight" so stark auf den Hauptcharakter Chiron zugeschnitten ist, müssen für viele der Nebencharaktere Schablonen herhalten, zum Beispiel der Bully in der Highschool, die drogenabhängige Mutter oder der beste Freund, bei dem man nie so wirklich weiß, warum er mit Chiron überhaupt befreundet ist. Aufgrund der großen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln fallen zudem wichtige und prägende Ereignisse im Leben Chirons weg, mit denen man sich bei so einer Charakterstudie auf jeden Fall hätte auseinandersetzen müssen.

Das mit Abstand beste Kapitel ist "Little", jenes über die Kindheit.
Über Chiron (Cheiron aus der griechischen Mythologie), der ohne Vater und mit einer drogensüchtigen Mutter aufwächst und aufgrund seines sonderbaren Verhaltens von den anderen Kindern gejagt und als Schwuchtel beleidigt wird, ohne zu wissen, was das überhaupt bedeutet. In dem Drogendealer Juan (Johannes der Täufer) und dessen Freundin Teresa (Mutter Teresa) findet er Ersatzeltern und eine emotionale Stütze. Alle drei fühlen sich zueinander hingezogen, was dazu führt, dass Juan schmerzhaft sein eigenes Leben als Drogendealer reflektieren muss.
Wegen Mahershala Ali als Juan und Naomi Harris als Chirons Mutter ist dies auch in schauspielerischer Hinsicht das qualitativ hochwertigste Kapitel des Films.

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"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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eli4s : : Moviejones-Fan
18.06.2018 18:08 Uhr | Editiert am 18.06.2018 - 18:31 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.700 | Reviews: 31 | Hüte: 115

Auf jeden Fall sehr sehenswert. Tolle Schauspieler. Die Identitätssuche des jungen Chiron ist nachvollziehbar und tragisch und mit genug Feingefühl erzählt, wenn mir auch der ein oder andere Zeitsprung etwas zu schnell war. Schön zu sehen war, dass die ein oder andere Figur, die durchaus in Klischees hätte verfallen können, dann doch mit einer etwas anderen Perspektive beleuchtet wird.

PS: Überrascht, dass es auch zu diesem Film, dem Oscargewinner, keinerlei Kommentare/News/Kritiken gibt. Ist mal was gelöscht wurden oder nur Zufall?

Meine Bewertung
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