Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.
Mein Filmtagebuch...
Moonlight gesehen am  
ReWatch Reminder nicht öffentlich
Bitte logge dich ein...
x

Moonlight (2016)

Ein Film von Barry Jenkins mit Naomie Harris und André Holland

Kinostart: 09. März 2017111 Min.FSK12Drama
Meine Wertung
Ø MJ-User (8)
Mein Filmtagebuch
Moonlight Bewertung
Alle 3 Trailer

Moonlight Inhalt

Der Film erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in Chirons Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert.

Zur Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Zur Galerie
Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Moonlight und wer spielt mit?

OV-Titel
Moonlight
Format
2D
Box Office
65,05 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
Spannende Filme
Horizont erweitern

Was denkst du?
3 Kommentare
Avatar
StevenKoehler : : Moviejones-Fan
20.09.2018 16:02 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 249 | Reviews: 204 | Hüte: 0

"Moonlight" ist ein starker Streifen geworden, der zurecht den Oscar für den besten Film gewonnen hat. Die Geschichte ist sehr gut und wird in 3 unterschiedlichen Lebensabschnitten erzählt (Jung, Teenager, Erwachsener). Die Botschaft, die er mitsendet, empfinde ich sehr gut. Der Film ist zwar sehr ruhig erzählt, aber er braucht die Zeit, um sich entfalten zu können. Die schauspielerische Leistung ist großartig. Die Rollen bekommen einen Tiefgang und sie werden glaubhaft an den Zuschauer vermittelt. Die musikalische Untermalung spielt größtenteils im Hintergrund ab un dient eher als Begleitung. Die Töne, die angeschlagen werden, könnten nicht besser passen. Die Kamera ist glaubwürdig dargestellt worden. Auch die ganzen Details, die wichtig sind, werden umfassbar gut dargestellt. Bei den Kulissen hat man genauso auf die Details geachtet und man weiß, wie die Familie finanziell dar steht.

"Moonlight" ist ein rundum gelungener Streifen geworden, der es Wert ist, gesehen zu werden.

Meine Bewertung
Bewertung
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
03.08.2018 17:26 Uhr | Editiert am 03.08.2018 - 17:31 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.171 | Reviews: 134 | Hüte: 325

Nach den überbordenden Kritiken und diversen Awards bin ich leider entäuscht von "Moonlight", auf dem Papier funktioniert die Geschichte meiner Meinung nach besser denn als Film.

In den 3 x 35-40 Minuten für die drei Lebensabschnitte als Kind, Jugendlicher und Erwachsener findet "Moonlight" kaum Zeit, die Handlung, die inhaltlichen Themen (Mobbing, Homosexualität, vaterloses Aufwachsen, Drogen und Kriminalität unter Afroamerikanern) sowie die Charaktere vernünftig auszuarbeiten. Weil "Moonlight" so stark auf den Hauptcharakter Chiron zugeschnitten ist, müssen für viele der Nebencharaktere Schablonen herhalten, zum Beispiel der Bully in der Highschool, die drogenabhängige Mutter oder der beste Freund, bei dem man nie so wirklich weiß, warum er mit Chiron überhaupt befreundet ist. Aufgrund der großen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln fallen zudem wichtige und prägende Ereignisse im Leben Chirons weg, mit denen man sich bei so einer Charakterstudie auf jeden Fall hätte auseinandersetzen müssen.

Das mit Abstand beste Kapitel ist "Little", jenes über die Kindheit.
Über Chiron (Cheiron aus der griechischen Mythologie), der ohne Vater und mit einer drogensüchtigen Mutter aufwächst und aufgrund seines sonderbaren Verhaltens von den anderen Kindern gejagt und als Schwuchtel beleidigt wird, ohne zu wissen, was das überhaupt bedeutet. In dem Drogendealer Juan (Johannes der Täufer) und dessen Freundin Teresa (Mutter Teresa) findet er Ersatzeltern und eine emotionale Stütze. Alle drei fühlen sich zueinander hingezogen, was dazu führt, dass Juan schmerzhaft sein eigenes Leben als Drogendealer reflektieren muss.
Wegen Mahershala Ali als Juan und Naomi Harris als Chirons Mutter ist dies auch in schauspielerischer Hinsicht das qualitativ hochwertigste Kapitel des Films.

Meine Bewertung
Bewertung

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
eli4s : : Moviejones-Fan
18.06.2018 18:08 Uhr | Editiert am 18.06.2018 - 18:31 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 1.895 | Reviews: 29 | Hüte: 44

Auf jeden Fall sehr sehenswert. Tolle Schauspieler. Die Identitätssuche des jungen Chiron ist nachvollziehbar und tragisch und mit genug Feingefühl erzählt, wenn mir auch der ein oder andere Zeitsprung etwas zu schnell war. Schön zu sehen war, dass die ein oder andere Figur, die durchaus in Klischees hätte verfallen können, dann doch mit einer etwas anderen Perspektive beleuchtet wird.

PS: Überrascht, dass es auch zu diesem Film, dem Oscargewinner, keinerlei Kommentare/News/Kritiken gibt. Ist mal was gelöscht wurden oder nur Zufall?

Meine Bewertung
Bewertung
Forum Neues Thema