Im 15. Jahrhundert erleidet der transsilvanische Prinz Vladimir II., Graf von Drācul (Caleb Landry Jones), einen verheerenden Verlust: Der Tod seiner geliebten Frau Elisabeta (Zoë Bleu) entreißt ihm jede Hoffnung. Von Trauer und Zorn erfüllt, kehrt er der Kirche den Rücken und verflucht Gott. Doch dieser Akt zieht eine finstere Strafe nach sich – die Unsterblichkeit. Von nun an wandelt Vladimir als Dracula durch die Jahrhunderte, verdammt zu einer endlosen Existenz. Nur die Erinnerung an seine verlorene Liebe hält ihn aufrecht. Jahrhunderte später, im Paris des 19. Jahrhunderts, begegnet er einer Frau, deren Gesicht wie ein Echo der Vergangenheit wirkt. Diese Begegnung zwingt Dracula, sich seinem Schicksal zu stellen – und markiert den Wendepunkt seines ewigen Daseins.
Packende Neuinterpretation von Bram Stokers legendärem Roman Dracula.
Ich habe mir den Film am 10. Mai 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Fühlt sich leider kaum wie ein "Dracula-Film" an. Erstmal ist der Film einfach überhaupt nicht gruselig und bringt kaum Stimmung herüber. Eigentlich bekommt man hier eher so eine skurril anmutende, ziemlich langweilige Liebesgeschichte vogesetzt. Auch die Darsteller passten z.T. nicht so wirklich, selbst Christoph Waltz empfand ich diesmal als etwas fehlbesetzt bzw. wurde vielleicht auch nur seine Figur fehlinterpretiert. Über die Story braucht man nicht viel erzählen, hier passiert gefühlt so gut wie gar nichts und wenn dann bietet sie keinen Mehrwert zu anderen Dracula-Filmen. Einzig visuell lässt sich der Film überwiegend gut ansehen, für mich hat es bei dem Streifen aber nicht für eine bessere Bewertung gereicht.
Meine Bewertung
In einer Sneak gesehen.
Der bisher langweiligste und schlechteste Film des Jahres in meinen Augen. Der Film weiß nicht, welchem Genre er angehören will, es ist ein wilder Mix aus Drama, Lovestory, Romantik, Sex, Theater, Satire und Komödie. 130 Minuten sind für das Drehbuch deutlich zu lang und ziehen sich wie Kaugummi. Man hätte den Film auf "Das Parfüm 2" nennen können, so sehr, wie sich alles um ein Parfüm dreht, mit dem Dracula Frauen verzaubern kann.
Schauspielerisch kaum der Rede wert, nur Christoph Waltz weiß zu gefallen, doch auch er kann den Film nicht retten.
Die Kameraführung und der Schnitt haben mich ziemlich gestört, alles zu hektisch und nervig.
Die Musik im Film war auch oft sehr penetrant und zu laut abgemischt. Einzig die Melodie der Spieluhr war tatsächlich schön und erinnerte mich ein wenig an Davy Jones aus "Fluch der Karibik".
Die CGI-Effekte sehen teilweise richtig übel aus, Stichwort "Gargoyles".
Im Großen und Ganzen aber für mich kein guter Film, einfach zu zäh, langweilig, nervig und komisch.
Bewertung: 2/10 Punkte
Wiederschauwert: Keiner
Nachhaltiger Eindruck: Keiner
Emotionale Tiefe: Gering
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.