Mariano De Santis (Toni Servillo) ist Präsident der Italienischen Republik. Der verwitwete, tiefgläubige Katholik lebt mit seiner Tochter Dorotea (Anna Ferzetti) zusammen, die wie er Juristin ist. Gegen Ende seiner Amtszeit steht ihm eine letzte, besonders schwere Aufgabe bevor: die Entscheidung über zwei sensible Gnadengesuche. Die Fälle konfrontieren ihn mit komplexen moralischen Konflikten, die untrennbar mit seinem eigenen Leben verbunden sind. Während Zweifel und Gewissensfragen an ihm nagen, gerät sein Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Verantwortung ins Wanken. Am Ende muss De Santis eine Entscheidung treffen, die das fragile Gleichgewicht zwischen politischem Amt und persönlichem Gewissen offenlegt.