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Prom Night gesehen am  
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Prom Night (2008)

Ein Film von Nelson McCormick mit Brittany Snow und Thomas Kijas

Kinostart: 05. Juni 200890 Min.Horror, Thriller
Meine Wertung
Ø MJ-User
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Prom Night Bewertung

Prom Night Inhalt

Nachdem Donna (Brittany Snow) einen tragischen Unfall nur knapp überlebt hat, beginnt sie nun endlich wieder, ihr letztes Schuljahr zu genießen. Der Abschlussball soll die schönste Nacht ihres Lebens werden. Doch ihre Vergangenheit holt sie wieder ein: Ein rachsüchtiger Killer hat andere Pläne mit ihr und ihren Freundinnen. Er will die vier Teenager leiden sehen - während der Senior Prom Night ihrer Highschool.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Prom Night und wer spielt mit?

OV-Titel
Prom Night
Format
2D
Box Office
57,20 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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1 Kommentar
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Silencio : : Moviejones-Fan
08.02.2020 14:35 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.798 | Reviews: 48 | Hüte: 195

Aus irgendeinem mir unerfindlichem Grund hab ich die letzten Wochen so eine kleine Faszination für das Post-"Scream" Slasherrevival entwickelt. "Prom Night" kam am Ende dieser Welle, als man mit Remakes semi-bekannter Filme noch die letzte Mark aus den günstig zu produzierenden Schlitzerstoffen pressen wollte. Dieser Aufguss hat mit dem Jamie Lee Curtis-Original von 1980 eigentlich nur den Titel gemein - was gar nicht so schlimm wäre, denn der war schon nicht besonders gut. Dem Remake kann man aber nur konstatieren, ziemlich scheiße zu sein.

Für Genrefans dürfte es eigentlich ja kein Problem sein, wenn sich die dünnen Charaktere in breite Archetypen einordnen lassen. "Prom Night" kriegt aber nicht mal das hin, vielmehr haben die Figuren so gut wie gar keine Eigenschaften. Die interpersonellen Konflikte scheinen am Reißbrett entworfen und werden größtenteils sogar im Hintergrund mit zwei Nebensätzen abgehandelt. Zum eigentlich gar nicht mal verkehrten Thema der obsessiven Liebe, das vielleicht nicht neu, aber auch nicht völlig abgenutzt ist, hat der Film gar nichts zu sagen, da verlässt man sich auf ärgste Platitüden. Spannung mag keine aufkommen, gerade die Inszenierung der Suspensesequenzen ist stümperhaft und lässt vermuten, dass am Set niemand auch mal nur in "Halloween" reingeschaut hat.

Tatsächlich ist der Film nur wegen zwei Faktoren interessant: Idris Elba spielt hier quasi seinen Luther bereits zwei Jahre bevor die gleichnamige BBC-Serie auf Sendung geht und das Ding wurde im Biltmore Hotel gedreht, dem Drehort der Hotelszenen aus "Ghostbusters". Wer also mal während einem Slasher kichern will, weil er dauernd an Spengler und das PKE-Meter denken muss, kann mal reinschauen. Alle anderen sollten dringend die Finger weglassen.

Das Original streamt derzeit übrigens bei Prime. Wie erwähnt kein besonders guter Film, aber als Schnittstelle zwischen Slasher und Tanzfilm zumindest als Zeitdokument ganz interessant. Und allemal besser als diese Zeitverschwendung...

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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