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Hollywood keine Ideen mehr? Welche habt ihr?

theduke | 15.03.2017

Da es ja kaum eine Woche gibt, in der Hollywood uns wieder mit unsinnigen Remakes und Reboots erschlägt, wir uns alle darüber aufregen, werfe ich mal diesen Thread ins Forum. Hier könnt ihr eure Filme einbringen die ihr gerne auf den Leinwand sehen würdet, euch ein Remake, ein Reboot, eine lange erwartete Fortsetzung wünscht, oder ihr ein Buch oder ein Spiel kennt was endlich mal verfilmt werden soll.

Was denkst du?
38 Kommentare
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theduke : : Moviejones-Fan
15.03.2017 22:54 Uhr
1
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.425 | Reviews: 12 | Hüte: 287

Ich dachte wir hatten schon mal so einen Thread, bin aber im Keller von MJ nicht fündig geworden. Apropo Keller. @MJ ihr solltet dort mal sauber machen, was da alles fleucht und kreucht, da bekam ja sogar ich Angst, habe dort sogar Aragog (Hagrids Arachne) gesichtetsurprised

Ideen: War heute bei der neuen Matrix News schon angesäuert wo wieder mal eine noch gut funktionierende Filmreihe ein Reboot bekommen soll. Manche Remakes und Reboots usw sind ja verständlich, ich verstehe aber nicht warum man keine Stoffe anpackt die mal was neues wären, oder einen Film der sowas auch benötigt. Zum Beispiel warten viele Fans seit Jahren auf ein richtig gutes He-Man Remake, doch kein Studio will dies anpacken.

USA Geschichte. Die Amis sind doch immer so stolz auf ihre Geschichte, warum packen sie diese nicht endlich mal wieder in ihre Filme? Einer meiner alten Westernklassiker ist der Film Die Nordwestpassage mit Spencer Tracy (Teufelskerle oder Der alte Mann und das Meer) der in den Western den Major Rogers spielt. Rogers stellte Mitte des 18 Jahrhunders die erste Rangerkompanie auf, welche die Truppen der Franzosen und die feindlichen nordamerikanischen Indianerstämme ausspähten. Er war der sogenannte Urvater der heute noch bekannten US Rangers und der Green Berets. Zurück zu Western. Mit Revenant, der um das Jahr 1820 spielte, verstehe ich es nicht warum man nicht ein solches Thema mal aufgreift wo es um die späteren Jahre von 1757 - geht. Es ist Grundgeschichte der amerikanischen Vergangenheit und Grundgeschichte für das US Militär, wo liegt in Hollywood also das Problem? Ich hab da noch einige Storys welche ich seit Jahren sehr vermisse und Hollywood einfach nicht anpackt.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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LindaFB : : Splitter
16.03.2017 00:31 Uhr | Editiert am 16.03.2017 - 00:44 Uhr
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Dabei seit: 03.10.16 | Posts: 428 | Reviews: 0 | Hüte: 6

Beim matrix reboot war mir schon komisch, den Vogel habt ihr beim "Fliege" re-re-make abgeschossen.

Neue ideen müssen her.

Vielleicht irgendwas mit nem wüstenplaneten und großen Würmern. Ach nee...

Oder ein Riesenaffe auf ner entlegenen Insel. Hm...

ein exzentrischer Milliardär geht nachts mit Hightech-Waffen auf Verbrecherjagt?

Wo bleibt mein lange erwartetes Remake von Galactica? Echt mal.

Ernsthaft:

Hätte da eine Idee mit einer durchgeknallten Katze, die ihr Herrchen killen will. habe da schon diverse sachen in petto...:-D

"Kennen sie mich noch? Hm? Hm?"

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theduke : : Moviejones-Fan
16.03.2017 02:39 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.425 | Reviews: 12 | Hüte: 287

@Linda Galactica Kann es sein das du den Thread und den Sinn nicht verstanden hast? Galactica schon ein Reboot, und beide sind Serien gewesen. Bin aber nicht abgeneigt wenn man auch mal daraus Kinofilme machen würde, denn die Serien hätten Potential. Was du aber nanntest, sind keine neue Ideen.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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LindaFB : : Splitter
16.03.2017 08:45 Uhr
0
Dabei seit: 03.10.16 | Posts: 428 | Reviews: 0 | Hüte: 6

@ duke

Galactica steckt seit Jahren in der Entwicklungshölle. Bryan Singer Wollte sich dem annehmen nur kamen die X-Men dazwischen.

Die anderen Vorschläge waren Ironie. Bis auf das letzte mit der Katze. Die idee habe ich schon eine zeit lang

"Kennen sie mich noch? Hm? Hm?"

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MrBond : : Imperialer Agent
16.03.2017 10:00 Uhr
1
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.133 | Reviews: 23 | Hüte: 457

Nun denn, zunächst mal hier ein kleiner Erklärungsversuch, warum es den Anschein erweckt, dass Hollywood keine Ideen mehr hat. Ich denke, das ist nicht der Fall. Es ist lediglich ein anderes Verhältnis, als früher. Jetzt fragt ihr euch, was will uns der Bond damit sagen? Also: Es gab mal eine Zeit, in der kam alle 2 Wochen ein neuer Film in die Kinos - maximal einer pro Woche. Da wurden einfach Bücher verfilmt, oder Bücher zum Verfilmen geschrieben. Wie ist es heute? Pro Woche kommen eine ganze Reihe Filme in die Kinos. Will damit sagen: Film ist von einem "besonderen Produkt" zu einem "Massenprodukt", und vor allem zu einem Milliardengeschäft, geworden. Er wird sprichwörtlich am Fließband hergestellt. Der eine Film, der nach einem Buch/Roman gedreht wird, existiert immer noch - genau wie früher (siehe Der Marsianer, Harry Potter, Tribute von Panem, Herr der Ringe, oder aktuell Ready Player One). Das Verhältnis hat sich geändert. Es kommen einfach zu diesen innovativen Verfilmungen auch die Remakes/Reboots dazu. Klar ist das eine Art Ideenlosigkeit, aber im Ernst: Wieso sollte Hollywood plötzlich mehr Ideen, als früher haben? Und wie gesagt: Es ist ein Milliardengeschäft, das mit Material gefüttert werden muss. Das ist das einzige, was man da kritisieren sollte. Aber auf der anderen Seite wären viele wiederum gelangweilt, wenn "Kino" plötzlich wieder Zustände vergangener Tage erlangen würde und man nur noch alle 2-3 Wochen etwas neues sehen darf. Unsere Gewohnheiten haben sich nun mal geändert.

Und hier mal noch meine Wünsche für Remakes:

  • Raumpatrouille Orion - einfach weil mir die Serie sehr gefällt und es mich interessieren würde, wie das ganze mit aktuellen Effekten heute aussehen würde.
  • Mit Sully hatte ich bereits über das Remake-Thema diskutiert. Ein Remake von Spartacus wäre z.B. etwas, was Mr. Ridley Scott statt einer Fortsetzung von Gladiator auf die Beine stellen könnte - im Stile von Gladiator würde der Stoff garantiert in neuem Glanz erstrahlen. Ebenfalls interessant wäre die Hollywood-Interpretation von Arminius dem Cheruskerfürsten und der Varusschlacht.

Und ganz gerne würde ich mal eine filmische Interpreation folgender Geschichten sehen (leider kennt man die in Hollywood nicht):

  • Jan Tenner, insbesondere die Geschichte um den "Stein der Macht".
  • Perry Rhodan, da gibt`s ja jede Menge gute Geschichten.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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MrNoname : : BOT Gott
16.03.2017 10:37 Uhr
0
Dabei seit: 16.06.10 | Posts: 1.675 | Reviews: 19 | Hüte: 22

Die Saga vom Dunkelelf Drizzt wäre wohl eine enorme Herausforderung für jeden Filmschaffenden. Vor allem, wenn man die Locations unter der Erde bzw. in Menzoberranzan so darstellen möchte, wie sie in den Büchern beschrieben sind.

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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
16.03.2017 11:02 Uhr
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Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.333 | Reviews: 24 | Hüte: 184

@ duke
Erstmal einen neuen Hut für das Thema. Nebst hast du diese Woche sogar 2 von mir erhalten. Man, hast du ein Glücksschwein in deinem Umfeld!

@ Bond
Guter Post, doch Film war schon immer eine Massenware. Es war nur so, dass bedingt durch Inflation und weitere monetäre Verhältnisse, nicht jeder ins Kino gehen konnte oder wollte. Heute auch nicht anders, aber das wollte ich gerne noch ergänzen.

Zum Thema selbst.

Ich bin ja hier auf MJ, eine Aussnahme, aber ich schaue natürlich auch mal gerne über den Tellerrand. Für mich ist es so. Sicher wir reden von "Traumfabrik", ja, aber was mich seit jeher stört ist folgendes.

Es gibt Remakes bzw. Reboots heutzutage aus vieler Gründen, doch was ich immer frage ist folgendes. Warum können bestehende Filme einfach nicht so wieder ins Kino kommen?
Eine häufige Antwort scheint zu sein: zu alt!

Natürlich gibt es unterschiedliche Geschmäcker, aber etwas zu alt zu bezeichnen entbehrt vor allem Dis-Respekt und keine Ahnung von Filmen an sich. Ich nenne mal ein Beispiel. Comedy. Es gibt Stummfilme, die auch heute noch Gelächter hervorrufen, egal wie "alt" der Film ist. Es muss diesen Film nur die Gelegenheit gegeben werden, dass er wieder an die breite Masse kommt.

Natürlich ist auch Humor eine individuelle Sache, ganz klar.

Darüberhinaus gibt es folgendes zu beachten. Wir Menschen leben in einem Umfeld, wo sich Vorgänge wiederholen wie in einem Uhrwerk. Dieses Umfeld erschaffen wir durch unser Leben. Das ist quasi das Leben.

Und weil der Mensch aus einer schier unbegrenzten Vielzahl von Faktoren sein individuelles Leben lebt, ergeben sich folglich daraus auch Grenzen. Und einer dieser Grenzen empfinden wir genau deswegen als Ideenlosigkeit, weil sich Vorgänge wiederholen.

Siehe nur mal die gegenwärtige Politik. Jeder der ein wenig Ahnung hat, der weiß, dass die Lage vor den Weltkriegen sich ähnlich wie heute gestaltete. Es ist keine 1:1 Übertragung, aber die Ähnlichkeiten sind da. Auch dazu gibt es Paralellen. Z.B. die Popularität von Superhelden.

Vor dem WWII und während dieses Konfliktes waren in den USA Superhelden ohne Ende populär, bevor dann nach Ende des Konfliktes dann zu "Kinderkram" wurden. Und heute ist es so, dass wieder "jeder" auf sie abfährt.

Was also muss geschehen, dass die Ideenlosigkeit endet? Die Krux ist das Konzept des allgemeinen Wirtschafltichen Handelns. Davon muss man sich befreien. Das soll jetzt nicht heißen, dass Filme nichts mehr kosten sollen, nein. Es muss der Fokus auf die Geschichte, die Charaktere gelegt werden und nicht wie so häufig auf zunächst auf die Gelder.

Wenn Filmemacher sich frei ohne Grenzen bewegen können, wird das Resultat zwar individueller, aber auch spannender. Hier kann ein Konkurrenzwettkampf entstehen, den es selten in der Geschichte des Films gab.

Zu meinen Wünschen. Ein altes Sprichwort sagt, dass man vorsichtig mit seinen Wünschen sein soll und ich verstehe dies auch, aber ich ja auch nun mal Fan. Bevor ich zu den Kaiju Eiga komme, erstmal dieser Einwurf.

1. Paradiese Lost von John Milton
Warum dieses Werk niemals von Hollywood adaptiert wurde? Wahrscheinlich weil es Lucifer bzw. Satan für die Amis ganz klar in ein "zu" humanistisches Licht stellt. Und wer das tut, ist Satanist. Natürlich ist das Quatsch, aber so ist es nun-mal. Der Einfluss von Religion ist in allen Gesellschaften eine tragende Säule, aber gleichzeitig auch ein Ärgernis in Punkto Freiheit des Geistes.

2. Mountains of Madness von H.P. Lovecraft
Del Toro wollte dieses Buch von Lovecraft Cthulhu-Zyklus verfilmen, doch dann machte er PACIFIC RIM. Ich liebe PR, doch Mountains of Madness hätte ich ebenfalls zu gerne gesehen bzw. wie Paradiese Lost, möchte es verfilmt sehen. Ohne Kompromisse.

3. Divina Commedia von Dante Alighieri
Sicher die Commedia von Dante wurde schon häufiger verfilmt, aber hier muss ich mit Absicht widersprechen. Hier würde ein Remake des Epos wahrlich gut sein. Mit den heutigen technischen Mitteln, kein Problem mehr.

Und nun zu meinem Kaiju.
Es gibt soviele unverfilmte Kaiju-Filme bzw. frühere Film-Ideen, die an vielen Gründen scheiterten. Es gibt auch viele; insbesondere amerikanische Comics, die als Film bzw. Film-Reihe umwerfend wären, doch hier würden wir gesehens nochmal und nochmals sehen.

Als Fan störte mich das nicht, doch das muss einfach erwähnen. Die Unterschiede wären nur minimal und viele Zuschauer würden dies abstrafen.

Sicher ich kann gerne über diese niemals gedrehten Filme bzw. die früheren Konzepte sprechen, doch ihr ohne euch jetzt anzugreifen, würden nur fragen, warum ich bspw. diesen 178. Kampf zwischen Godzilla und King Ghidorah gut finde.

Ihr dürft diese Frage gerne stellen, doch dies schließlich eine Frage des Geschmacks. Wenn der Fight zwischen Big G und King Ghidorah in Washington D.C. stattfinden, anstelle von Tokyo, dann ist dies mein persönlicher Grund diesen 178. Fight zu genießen, obwohl es der 178. wäre.

Die Zahl ist selbstverständlich fiktiv, aber ich versteht was ich meine. Wenn ihr 177 mal diesen Fight seht, wie King Ghidorah von Godzilla besiegt wird, dann würdet ihr euch fragen. Was bitte soll das? Ich habe 177 Fights zwischen beiden gesehen und erneut kommt ein Fight.

Falls ich mit meiner Annahme falsch liegen sollte, dann bitte entschuldigt. Es ist ein rein theoretische Situation, die ich hier schildere, denn in meinen Leben habe ich meine Erfahrungen gemacht. MIt Fans und Non-Fans, den beiden Hauptkategorien der Teilnehmer des Lebens.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
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MrBond : : Imperialer Agent
17.03.2017 14:59 Uhr | Editiert am 17.03.2017 - 15:01 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.133 | Reviews: 23 | Hüte: 457

@MD02GEIST,

Danke erstmal für den Hut.

Ich glaube, wir haben meinen jedoch nicht dasselbe mit "Massenware". Wenn ich das richtig interpretiere, dann meinst Du mit Masse die Menschen, die mit den Filmen erreicht werden sollen. Ich meinte jedoch den Film als Produkt, welches in Massen hergestellt wird. Filme waren früher eben noch keine Massenware und deshalb kam nur alle paar Wochen einer ins Kino. Je nach Filmstudio und/oder Produzent/Regisseur wurde auch nicht so viel investiert.

Klar, ein Howard Hughes, der selber Millionär und Filmfan war, steckte ein Vermögen in seine Filme. Aber ich denke, der Mainstream investierte schon genug in das Filmmaterial (Kamera und Zelluloid).

Selbstverständlich liebte die breite Masse der Menschen das bewegte Bild und rannte auch damals schon, so sie es sich leisten konnten, in Scharen ins Lichtspielhaus.

Heute ist das anders: Film ist eben zu einem Massenprodukt geworden. Kamen früher noch maximal 2 hoch budgetierte Filme pro Jahr, sind es heute 2 pro Woche (übertrieben ausgedrückt). Es hängt viel mehr dahinter. Es hängen mehr Leben davon ab. Hohe Gehälter müssen bezahlt werden. Wie gesagt: Es ist ein Milliardengeschäft. Wenn man nicht etwas absolut gewinnträchtiges liefert, dann ist man geliefert.

Aber woher die ganzen Ideen her nehmen? Wir haben eine Inflation des Mediums, aber nicht der Resourcen. Will heißen: Auch heute lieben die Menschen das Kino und können es sich auch leisten mehrmals dort hin zu gehen und die Nachfrage regelt das Angebot. Hier beginnt das Dilemma: Die Nachfrage steigt - das Angebot muss ebenfalls steigen (= Gewinnmaximierung). Problem: Das Angebot guter Bücher bleibt konstant, während im gleichen Zeitraum mehr Filme entstehen müssen. Das Delta zwischen Buch-Angebot und Film-Angebot muss mit "Wiederholung" gedeckt werden, also mit Remakes. Was bietet sich dabei an? Genau: Remakes von Filmen, die früher auch schon erfolgreich waren, oder, im Falle von Hollywood, Remakes von ausländischen Filmen, die im Ausland erfolgreich sind/waren.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
18.03.2017 09:42 Uhr
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Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.333 | Reviews: 24 | Hüte: 184

@ MrBond
Kein Problem. Gutes soll ja auch schließlich belohnt werden.

Wegen Film = Massenprodukt. Ich meinte auch Massenprodukt, hier mal ein Beispiel aus der frühen Zeit des Kinos:

http://www.imdb.com/name/nm0648803/

Matsunosuke Onoe war der erste japanische "Superstar" und schau dir mal an wie viele Filme er wann drehte. Sicher die meisten dieser Filme waren Kurzfilme, aber so-gut wie alle davon sind heutzutage nicht mehr erhalten.

Wie wäre es mit Recherche, um die Diskussion noch ein wenig ausgefeilter zu machen?
Bedingt durch die ursprüngliche Zelluloid-Herstellung viele Filme sich selbst zerstört haben, oder durch nicht fachgerechte Handhabung zerstört wurden.

Nicht nur in Japan, sondern auch im Westen wurden bedingt durch diese revolutionäre Erfindung sehr viele Filme gedreht.

Und wenn wir mal Inflation und sonstiges beseite lassen, dann so sehe ich dies: es gab Film schon immer als Massenware. Natürlich waren in der Frühzeit Filme eher kurz, aber es waren Filme. Die Unterschiedung zwischen Kurz-und-Langfilm kam erst ein wenig später.

Wir müssten wirklich nachschauen, wieviele Filme welches Land in welcher Länge in welchem Jahr machte und dann müssten wir dies mit heute gegenüberstellen. Eine weiterer Filter. Wonach wollen wir suchen? In welchen Genre müssen die Filme angesiedelt sein?

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MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
18.03.2017 14:14 Uhr
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Sehr gute Idee, Duke! Ich werde mich hier nochmals melden, wenn ich am Mittwoch meine Bachelor Abschluss Prüfung hinter mich gebracht habe.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
18.03.2017 18:25 Uhr
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Gänzlich neue Ideen habe ich nicht, aber bei ein paar bekannten Franchises würde ich gerne mehr draus machen wollen. fangen wir mal mit Videospielverfilmungen an:

Metroid

Man will krampfhaft die Aliengeschichte ausbauen, diese ist dabei eigentlich schon lange abgeschlossen und braucht keine wirkliche Vorgeschichte. Stattdessen könnte man die Nintendomarke um Metroid aufgreifen und daraus eine spannende Science Fiction Verfilmung im ähnlichen Stil angehen. Zudem hätte man ein Franchise mit einer weiblichen Hauptfigur.

Tomb Raider

Ok, ist nun keine neue Idee und aktuell ist auch ein Film in der Mache. Die beiden Teile mit Jolie waren zwar ganz unterhaltsam, aber das Potential der Geschichte wurde nichtmal annährend ausgeschöpft. Hier könnte man eine Abenteuerreihe wie einst Indiana Jones starten... vielleicht schafft man das ja mit Frau Vikander.

F-Zero

Ok, ein Rennspiel, da kann man nicht viel draus machen. Ich finde aber, dass man gerade mit der 3D Technik hier etwas beeindruckendes schaffen könnte. Wenn ich an die futuristischen Strecken aus F-Zero 64 denke . das würde einem im Kino schon richtig mitreißen in einer guten 3D Umsetzung... sofern es eine gute Begleitgeschichte gibt.

Rambo - The Very First Blood

Etwas, was ich mir seit vielen vielen Jahren wünsche, wäre ein Sequel-Prequel folgender Art: John Rambo ist endlich nachhause gekehrt und in dieser Gegenwart in Amerika fängt er an, seine Geschichte zu erzählen und man erlebt die Szenen, welche Rambo zu dieser Killermaschine gemacht haben. Eben auch diese krassen Szenen, in denen er in First Blood berichtet. Voraussetzung dafür wäre, dass man einen wirklich guten Darsteller für einen jungen Stallone findet und das wäre schwer . und der Film könnte da Enden, wo First Blood anfängt. Rambo kommt hoffnungsvoll in Amerika an und will seine Kameraden besuchen.

Terminator

Ebenfalls eine Sequel was zeitgleich ein Prequel ist. Die Themen, die Genisys in den ersten 20 Minuten abfrühstückt könnten auf einen großen Film ausgerollt werden. Man sieht wie Skynet einen Terminator in die Vergangenheit schickt und man sieht auch wie Kyle hinterher reist . als Reaktion dieser Zeitreisen basiert in der zukünftigen Gegenwart nichts, weil Kyle mit seiner Mission erfolgreich war. Im gleichen Film gelingt es dem Widerstand einen T-800 zu erbeuten und umzuprogrammieren. Nachdem Skynet den T-1000 in die Vergangenheit geschickt hat, schickt der Widerstand den T-800 hinter her ... und es hat die Reaktion in der zukünftigen Gegenwart, dass eben diese Zeit in sich zusammenbricht, weil in T2 der Tag des jüngsten Gerichts verhindert wurde und der Krieg nie ausbrechen wird. Damit wären zeitgleich T3, T4 und T5 egalisiert. Ein bisschen wild beschrieben, aber die Geschichten könnten in knallharten Zukunftskriegsfilmen spannend umgesetzt werden.

@MrBond

Eine Verfilmung der Hörspielgeschichten von Jan Tenner hab ich mir auch schonmal ausgemalt. Jedoch ist das leider etwas unrealistisch. Es handelt sich um ein deutsches Hörspiel, da wird kein Amerikaner dran denken dies umzusetzen ... und den Deutschen fehlt es für meinen Geschmack an der Klasse, eine solch aufwändige Geschichte ordentlich umzusetzen. Ich würde aber auch die Geschichte um den Stein der Macht favorisieren.

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LindaFB : : Splitter
18.03.2017 19:05 Uhr | Editiert am 18.03.2017 - 19:06 Uhr
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Dabei seit: 03.10.16 | Posts: 428 | Reviews: 0 | Hüte: 6

Da hier schon perry rhodan angesprochen wurde möchte ich john sinclair mal anschieben.

Gab ea zwar bereits auf RTL im Müllformat, hätte aber auf der großen Leinwand echtes Potential. Das berühmte stupid german Money sollte mal lieber in deutsche Produktionen dieser Art gehen, anstatt in Hollywood blockbuster zu fliessem.

"Kennen sie mich noch? Hm? Hm?"

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MarieTrin : : Mrs. Justice
18.03.2017 19:10 Uhr
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Habe den Thread jetzt nur überflogen, aber meine Stimme hat @MrBond bzgl. Perry Rhodan. Auch das Thema Varusschlacht wäre mal was anderes, genauso wie alles, was außerhalb der griechischen Mythologie ansetzt und keinen Bezug zu Comichelden hat.
Oder, wenn man unbedingt auf den (immer noch relativ aktuellen) Märchenzug aufspringen muss, dann etwas in der Richtung der Verfilmung der ursprünglichen Versionen von Grimms Märchen.
Wenn man wieder direkt zu Buchverfilmungen geht, dann vll. eine venünftige Verfilmung der Erdsee. Oder vll. die Romane von James Rollins, falls die hier jem. kennt.
Ein heutzutage immer noch aktuelles Thema wäre auch Eden Inc. von Lincoln Child. Das könnte ich mir als Film auch ganz gut vorstellen.

Que la loi soit avec toi!

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ickiberto : : Moviejones-Fan
18.03.2017 19:21 Uhr
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@TiiN

Das mit einen Nintendo bezogenen Film wird wohl vorerst nichts. Auch wenn ich, wie du, jede Menge Potential sehe. Seit Super Mario Bros. hat man bei Nintendo viel zu viel Angst seinen Namen und Ruf zu ruinieren. Aber vielleicht ändert sich das ja auch noch irgendwann. Gibt schließlich schon einige Spieleadaptionen die relativ gut gelaufen sind.

Was mich vor allem Stört in puncto Ideenlosigkeit ist, dass das Horrorgenre so sehr darunter leiden muss. Kann sich hier jemand noch an die 80er erinnern? Abgedrehte und verrückte Ideen wurden en masse auf Film gebannt. Und heute muss man schon fast dankbar dafür sein wenn man die xte Fortsetzung einer Reihe wie zb Resident Evil, Freitag der 13te oä bekommt.

Ich glaube das Hauptproblem jeglicher Ideenlosigkeit Hollywoods ist nicht das sie keine Ideen haben, sondern das sie Angst haben etwas neues auszuprobieren, bei dem der finanzielle Erfolg nicht absehbar ist. Denn wenn man mal ein Auge auf die Independent-Szene wirft findet man doch wirklich gute und erfrischende Ideen und Inhalte, wie zb The Lobster, Her oder Stung.

Also muss man vielleicht einfach sagen das Aufgrund von Gewinnmaximierungen im Filmgewerbe neue Ideen entweder auf der Strecke bleiben oder wie schon erwähnt in die Independent-Szene verschoben werden.

"I repeat: this is not a drill. This is the Apocalypse. Please exit the hospital in an orderly fashion"

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Elwood : : Toyboy
18.03.2017 21:36 Uhr
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Dabei seit: 10.03.17 | Posts: 718 | Reviews: 5 | Hüte: 85

Seit ich folgendes Buch vor ca. 30 Jahren gelesen habe, warte ich auf eine Filmadaption:

Der Talisman (1984, Fantasy, geschrieben von Stephen King und Peter Straub)

Kurzer Überblick: Der 12 jährige Jack und seine todkranke Mutter verstecken sich in einem Hotel an der Ostküste der USA vor dem ehemaligen Geschäftspartner seines verstorbenen Vaters. Beim Erkunden der Gegend lernt er den alten Speedy kennen, welcher ihm die Möglichkeit eröffnet, in eine magische, mittelalterliche Parallelwelt zu wechseln, welche von Ebenbilder bei uns lebender Personen bevölkert wird. Speedy beauftragt Jack damit, in den Westen zu gehen, den geheimnisvollen Talisman zu finden und so die sterbende Königin zu retten, welche die Doppelgängerin seiner Mutter ist. Jack hat die Hoffnung, so auch seine Mutter retten zu können und macht sich auf den Weg nach Westen. Die Reise findet abwechselnd in unserer Welt und in den Territorien, wie die Parallelwelt genannt wird, statt und bietet jede Menge Abenteuer, Spannung, Tragik und Herzzerreißendes.

Es ist mir ein Rätsel, warum sich bei den heutigen Möglichkeiten noch niemand an diesen Stoff gewagt hat... Bis es vielleicht mal irgendwann doch soweit ist, kann ich das Buch und auch die Hörbuchversion (siehe auch den Hörbuch-Thread von MrBond) jedem wärmsten empfehlen.

Ich hasse dieses Nazi Gesocks!

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