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Elektra (2005)

Ein Film von Rob Bowman mit Jennifer Garner und Goran Visnjic

Kinostart: 10. März 200597 Min.FSK12Comicverfilmung, Action
Meine Wertung
Ø MJ-User
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Elektra Bewertung

Elektra Inhalt

Nachdem Elektra in Daredevil von Bullseye getötet wurde, wird sie vom blinden sensei Stick auf wundersame Weise wiederbelebt und daraufhin zu einer Auftragskillerin herantrainiert. Doch da sie ein kaltes Herz hat, wird sie kurz darauf auch schon fortgeschickt und muss nun allein sehen wie sie ihr neues Leben in den Griff bekommt.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Elektra und wer spielt mit?

OV-Titel
Elektra
Format
2D
Box Office
56,68 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
Zur Filmreihe Daredevil gehören ebenfalls Daredevil und Daredevil (2003).
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1 Kommentar
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
17.06.2024 12:45 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.587 | Reviews: 45 | Hüte: 781

Wenn ein schwacher Film wie Daredevil von 2003 ein Spin-Off erhält, dann dürfen die Erwartungen auch nicht wirklich hoch sein. Undwenn man mit niedrigen Erwartungen rein geht, dann wird man immerhin auch nicht enttäuscht. Elektra war ein Flop mit Ansage und gehört zu diesen Sperhelden-Filmen, die das Genre fast schon vernichteten, bevor es wirklich zu boomen begann. Unvorstellbar, dass im gleichen Jahr Batman Begins erschien und man heute sich so derbe über The MarvelS und Co. aufregen kann. Immerhin war dies der erste Marvel-Superhelden-Film mit einer weiblichen Hauptfigur und gemeinsam mit Catwoman (genauso grottig) durften erstmals die Frauen glänzen - lange bevor es scheinbar ne Studio-Agenda war.

Elektra startet eigentlich noch ganz interessant, indem wir tiefer in die Lore eintauchen. Zu Beginn lernen wir auch Elektra als Assassine kennen, welche gekonnt einen Auftrag ausführt. Ganz netter Start, aber das war es dann auch schon. Elektra wird dabei in eine Handlung gezwängt, die irgendwie nie so ganz Sinn ergebn möchte und wir lernen auch, dass es mit Stick einen Drahtzieher hinter der gesamten Action gab. Electra muss also lernen wer sie wirklich ist, was aber schon irgendwie komplett im Gegenteil zur Figur in Daredevil steht. Insgesamt hat dieser Film außer einem Flashback sowie der Erwähnugn eine rschlimmen Familiengeschichte nix mit dem Vorgänger zu tun. Man fragt sich ernsthaft, warum Elektra widerbelebt wurde. Warum wird sie ausgebildet und warum schlägt sie dann den Weg einer Kopfgeldjägerin ein? Warum wird sie trotzdem als Heldin in den Plot gezogen? Und warum ist sie die größte Hoffnung der Familie, wo sie im Vorgänger sang- und klanglos gegen Daredevil und Bullseye das Nachsehen hatte.
Die Antwort ist wohl, dass es niemanden interessierte. Immerhin ist das "ich verliebe mich in einen Typen, den ich nicht kenne und nur hot finde" geblieben - yeah, sonst hätte es auch ne glänzlich andere Figur sein können.

In Daredevil waren die Gegenspieler die Schwachpunkte des Films, hier ist es nicht wirklich besser. Die Hand als Schurkenorganisation bekommt tatsächlich Raum, was aber ihre Motivation ist, wird nie wirklich erklärt. Das Geheimnis um die Hand wurde bei Netflix/Disney über mehrere Serien (Daredevil, Iron Fist, The Defenders) erzählt - hier wird es in einen 97 minütigen Film (der sich auch noch deutlich länger anfühlt) reingequetscht. Dazu haben die Gegenspieler Superkräfte, sind es Mutanten? Weiß der Film wohl selbst nicht und um trotz "cooler Action" und blutigen Skills ein Film für jedermann zu sein, lösen sich die Gegenspieler auf, wenn sie sterben. Blutleerer gehts nicht, auch da nie erklärt wird, warum die Gegner so "mystisch" sind.
Immerhin werden die Kräfte der Gegner ziemlich cool und ansprechend dargestellt.

Wer dann noch nicht genug hat, der fragt sich ernsthaft wo dieser Film spielt. Immerhin befinden wir uns zu Beginn auf einer Insel, dann in Japan (?), dann dort wo Elektra wiederbelebt wurde (USA ?) um dann in ihrem verlassenen Heimatsitz (Griechenland ?) in einem gepflegten Heckenlabyrinth (warum ist dieser nicht verwilder wo doch die gesamte Familie ausgelöscht wurde) den lahmen Endkampf zu zelebrieren.

Das ist alles so unfassbar dumm, dass man lieber nicht drüber nachdenken würde. Der Plot gibt uns aber so wenig, dass wir leider Zeit haben nachzudenken.
Aber immerhin sieht Jennifer Garner wieder mal gut aus. War wohl auch das Ziel, sie in einem knappen roten Outfit dem männlichen Publikum vorzusetzen, was wohl vor dem Plot ablenken sollte.

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