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James Bond - Lizenz zum Töten gesehen am  
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James Bond - Lizenz zum Töten (1989)

Ein Film von John Glen mit Timothy Dalton und Desmond Llewelyn

Meine Wertung
Ø MJ-User (6)
Mein Filmtagebuch
James Bond - Lizenz zum Töten Bewertung

James Bond - Lizenz zum Töten Inhalt

Als die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli 1961 die Filmrechte an der Romanreihe von Ian Fleming erwarben, konnte niemand absehen, welch dauernden Erfolg die Filmreihe über die Jahrzehnte haben sollte. 1962 erschien mit „James Bond jagt Dr. No“ die erste Romanverfilmung.

Obwohl die Hauptfigur über die Jahre unterschiedlich portraitiert wurde und Schauspieler wechselten - wobei vor allem George Lazenby und Timothy Dalton umstritten waren - so schaffte es insbesondere Sean Connery als stilvoller Geheimagent zu überzeugen. Roger Moore zeigte dagegen eher ironische Züge und die Reihe erhielt mehr lustige Szenen. Nachdem Pierce Brosnan in „GoldenEye“ die Hauptrolle übernahm, wurde die Serie sehr actionlastig. Dies kam an den Kinokassen an, so dass die vier Filme mit Pierce Brosnan mit zu den erfolgreichsten der James Bond-Reihe zählten. Interessant sind auch immer wieder die …netten Erfindungen, die James Bond vom Erfinder Q zur Verfügung gestellt werden. Bis zum Film „Die Welt ist nicht genug“ wurde diese Rolle von Desmond Llewlyn dargestellt, der leider bei einem Autounfall verstarb.

Trotz des Erfolges zeigten sich „Verschleißserscheinungen“ und so entschieden sich die Produzenten für einen Kurswechsel. Daniel Craig wurde engagiert, der einen markigeren James Bond darstellen sollte. Dabei sollte der Eindruck des Überhelden weichen und die Atmosphäre wurde wieder mehr an die Filme mit Sean Connery angelehnt. Vor der Premiere von „Casino Royale“ war Craig heftiger Boulevardkritik ausgesetzt und viele glaubten nicht, dass er die Rolle verkörpern könne. Doch entgegen aller Erwartungen zeigte der Erfolg des Films, dass die mutige Entscheidung richtig war und der Serie neuer Elan eingehaucht werden konnte.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von James Bond - Lizenz zum Töten und wer spielt mit?

OV-Titel
License To Kill
Format
2D
Box Office
156,17 Mio. $
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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2 Kommentare
MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
09.12.2020 16:49 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 6.058 | Reviews: 39 | Hüte: 315

Der schon wieder letzte Bond mit Dalton.

Ähnlich wie sein Vorgänger fand ich ihn nicht ganz so langweilig wie einige der vorherigen Bonds, auch wenn hier die Story nicht interessant war, wurde sie solide Umgesetzt. Der Anfang war wieder gut und schockierend, aber auch dramatisch und so wirklich mögen tu ich ihn nicht.

Der Cast war gut, Dalton’s Bond gefiel mir hier noch mehr als beim Vorgänger. Der Schurke war gut und die Bond-Girls haben mir auch gefallen.

Der Soundtrack und Bond-Song war ganz ok.

Was ich bei Bond generell mag ist, dass er nicht lang fackelt und die Bösewichte und ihre Handlanger meistens gleich umbringt. In so vielen Filmen wird das nicht getan und ich finde das einach nur dumm und zum Kotzen.

Insgesamt ein solider Film.

Damit hätten wir nun 16 Bond-Filme geschafft und endlich kommen wir zu den interessanteren und zu denen, die ich schon teilweise kenne, wobei ich auch nicht jeden Bond mit Brosnan und Craig gesehen habe.

Meine Bewertung
Bewertung

Finding the right comment signature is super easy, barely an inconveniance.

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DeToren : : Moviejones-Fan
22.04.2013 16:33 Uhr
0
Dabei seit: 22.04.13 | Posts: 303 | Reviews: 19 | Hüte: 19
In diesem Streifen zeigt Timothy Dalton sich noch einmal ernsthafter als in seinem ersten Bondfilm "Der Hauch des Todes". Und das ist gut so. Sein Rachefeldzug macht Dalton zu einem sehr guten Bond, dem Film an sich schadet aber das Drehbuch. Denn einen rachsüchtigen und auf sich allein gestellten Hauptdarsteller hatten wir Ende der Achtziger Jahre schon zu oft gesehen. 1988 gab Bruce Willis als John McClane den Einzelkämpfer in dem Film „Stirb langsam“ ebenso so Sylvester Stallone in „Rambo III“. Und die Jagd nach dem Drogenboss Franz Sanchez ist eine zu profane und simple Handlung, die deutlich besser in andere Filme gepasst hätte. Doch hat auch dieses Werk seine starken Momente. Der Titelsong gehört zu den besten drei Songs der Bondgeschichte, die Bondgirls sind sehr sexy, und die Härte des gesamten Films nimmt die Interpretation der Craig-Filme vorweg. Und in keinem Bondfilm hat Kultfigur Q alias Desmond Llewellyn einen größeren und witzigeren Part.
Dennoch hat auch dieser Film – wie schon der erste Dalton-Streifen – entscheidende Drehbuchschwächen, weshalb die Zuschauer mit Dalton nie richtig warm werden konnten. Auch hier fehlt es an inszenatorischer Konsequenz. Anbei einige Beispiele für gelungene und nicht gelungene Szenen:
Bond schleicht an Bord der WaveCrast, betritt die Kabine von Lupe, hält ihr ein Messer an die Kehle und weckt sie mit den Worten: „Ein Geräusch, und Sie sind tot!“. Sehr gut. Dalton sieht mit den nassen Haaren obercool aus. Und er weiß, was er tut. Das ist ein gelungenes Beispiel.
Etwas später erschießt Bond den Mörder von Sharky mit einer Harpune. Ebenfalls gut.
Weiter: Bond trifft Miss Kennedy in einer Hafenbar. Vor der eigentlichen Hafenschlägerei macht Bond kurzerhand einen am Tisch sitzenden Ganoven alle. Sehr gut. Bond wirkt cool, hart und kompromisslos.
Im Verlauf der darauf folgenden Prügelei schießt Miss Kennedy mit ihrer abgesägten Schrotflinte ein Loch in die Wand. Bond verlässt das Lokal daraufhin als Erster, während Pam Bouvier den Mob mit dem Rücken zur Wand in Schach hält. Dann will sie verschwinden und wird dabei in den Rücken geschossen. Glücklicherweise trägt sie jedoch eine kugelsichere Weste. Genau hier lässt der Film die dringend erwartete Geradlinigkeit vermissen. An diesen drei Szenen erkennt man, dass Bond in punkto Coolness das Heft aus der Hand gibt. Bond selbst hätte die Wand aufballern, das Lokal in Schach halten und dann auf der Flucht in den Rücken geschossen werden müssen. Dann wäre Dalton der Coole geblieben. So aber entgleitet ihm die Szene. Bond ist plötzlich uncool und nicht mehr Herr der Lage.
Und kurz darauf wirkt Bond mit der Liebesszene an Bord des Sportbootes zu weich, zu freundlich. Das passt wiederum nicht zu dem harten, verärgerten, ja sogar verbitterten Bond.
Doch weiter: Miss Kennedy, Bond und Q müssen sich zu dritt zwei Hotelzimmer teilen. Q geht auf Zimmer 1 zu, während Miss Kennedy hinter sich die Türe zu Schlafzimmer Nummer 2 zuwirft. Bond wirft einen Blick auf die sich schließende Tür von Miss Kennedy und geht dann in Richtung Q´s Zimmer und murmelt: „Ich hoffe, Sie schnarchen nicht, Q!“.
Ganz schlecht. Hier hätte Bond etwas tun müssen, was ihn als „Sieger“ aus der Szene entlässt. Er hätte zu Miss Kennedy gehen und sie verführen können. Vorher hätte es noch einen tiefgehenden und erotischen Dialog geben können, der in einer Sexszene endet. Oder er hätte an die Hotelbar gehen und sich betrinken können (später hätte er ein Bargirl abschleppen und so Miss Kennedys Ärger auf ihn noch mehr steigern können). Aber so wie gesehen darf Bond nicht stehen gelassen werden. Das passierte weder Connery, Lazenby oder Moore vor ihm, noch Brosnan oder Craig nach ihm. Da haben wir es plötzlich nicht mehr mit Bond zu tun, sondern mit einem zu durchschnittlichen Mann, den die Männer nicht mehr beneiden und dem die Frauen nicht mehr zu Füßen liegen.
Dalton war zu einfach nett. Ihm gegenüber ist Craigs Bond deutlich unsympathischer angelegt. Und dennoch wirkt er charismatischer. Craig ist mehr der „Arschloch“-Typ, mit dem Männer sich gerne einmal identifizieren möchten und von dem Frauen sich scheinbar angezogen fühlen. Dalton spielte eher den netteren Typen, der „Mann“ nicht sein will und dem „Frau“ nicht erliegen möchte. Und genau das war das Dilemma. Hätte Dalton ein geradlinigeres Drehbuch bekommen, so hätte er der beste Bond aller Zeiten werden können.
Doch bei aller Kritik: heute finden wir den Film deutlich runder als vor über 20 Jahren. Denn die kompromisslose Inszenierung der Craig-Filme lässt diesen Bond zu einer Art Vorläufer werden. Dalton ist hart und authentisch – zumindest teilweise. Auch hier gilt: „Lizenz zum Töten“ wird mit den Jahren immer besser. Landete er vor der Craig-Ära noch auf den hintersten Bondplätzen, so hat er in den vergangenen Jahren einige Plätze wieder gutmachen können - Tendenz steigend. Dalton ist wieder in.
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