Als ein Deutscher als Mitarbeiter einer Eisenbahngesellschaft nach Amerika kommt, freundet er sich dort mit dem Häuptling der Apachen, Winnetou, an. Die beiden erleben so manches Abenteuer und stehen viel zusammen durch.
Auch wenn ich mir diesen Edel-Kitsch der übelsten Sorte nicht mehr zumuten möchte, so will ich ihn hier allein schon wegen der gerade entfachten Kontroverse hier noch einmal lobend erwähnen.
Sicher ist das hier ein überaus verfälschender, aber doch immerhin wohlwollender Blick auf die amerikanischen Ureinwohner.
Außerdem stammt das ganze aus einer Zeit, als es sonst keine Möglichkeit gab, das Interesse am Fremden zu Wecken, als mit edlen Wilden in Filmen auf Postkartenmotiv-Niveau. Und, wie gesagt, erheblich besser, als die blutrünstigen Barbaren aus den meisten US. Western.
Und wenn zum einen oder anderen der Hundertfache Völkermord an den "Indianern" bis jetzt noch nicht durchgedrungen ist, und er sich wegen der aktuellen Situation damit befasst, dann hat das ganze ja auch noch was Gutes.
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse. Und am Ende ist alles für die Katz.
Ich habe mir den Film am 09. November 2019 mal wieder angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Ein Nachmittag mit den Helden meiner Kindheit. Einfach schön.
Meine Bewertung"With great power comes great responsibility!"
"To boldly go, where no one has gone before!"
"Bei der Macht von Grayskull, ich habe die Zauberkraft!"