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The Night Comes for Us gesehen am  
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The Night Comes for Us (2018)

Ein Film von Timo Tjahjanto mit Iko Uwais und Joe Taslim

Filmstart: folgt121 Min.Action, Thriller
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Ø MJ-User
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The Night Comes for Us

The Night Comes for Us Inhalt

Für den Film The Night Comes for Us und dessen Regie ist Timo Tjahjanto verantwortlich. Zu den Darstellern im Film gehören Iko Uwais, Joe Taslim und andere. The Night Comes for Us stammt aus dem Jahr 2018.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von The Night Comes for Us und wer spielt mit?

OV-Titel
The Night Comes for Us
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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1 Kommentar
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Silencio : : Moviejones-Fan
21.10.2018 21:54 Uhr
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Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 810 | Reviews: 41 | Hüte: 64

Der menschliche Körper ist ein zerbrechliches Ding und der Tod kann dementsprechend auf viele verschiedene Arten eintreffen. "The Night comes for us" hat sie alle anzubieten. Hat Gareth Evans mit "The Raid" damals die Tür ins indonesische Martial Arts Kino aufgestossen, reisst der neue Netflix-Exclusive gleich das ganze Haus ein: da wird erstochen, erschossen, in die Luft gesprengt, überfahren, erdrosselt und was einem sonst noch so einfallen mag. Timo Tjahjantos Film ist eine zynische Zerstörungsorgie, bei der die sterblichen Hüllen der Darsteller auf jede erdenkliche Art durch die Mangel genommen werden. Dabei empfindet der Zuschauer aber wenig Freude, mit kreativen Kameraeinstellungen (liebstes Beispiel: die Kamera folgt am Unterarm angebracht einer Faust, die auf einen Metallträger schlägt - AUA) und markigem Sounddesign erzeugt der Film eine hohe affektive Wirkung, die einem den Magen umdrehen mag - generell stellt sich die Frage, wie der Streaminggigant "The Night comes for us" an der Freiwilligen Selbstkontrolle vorbeigeschmuggelt hat. Zwischendurch klingt mal sowas wie Subtext an, wenn zB mitten im Kampf das Geschehen kurz pausiert, während eine Insektenlampe ein Insekt kalt macht, und Tjahjanto scheint etwas zum Todestrieb seiner Unterweltfiguren sagen zu wollen. Ob da was kohärentes bei rauskommt, dafür müsste ich den Streifen noch einmal sehen, das ist im sich stets vorwärts bewegenden Kampfgetümmel ein bisschen untergegangen. Es scheint ihm aber ein wichtiges gewesen zu sein, zu zeigen, wie nicht derjenige gewinnt, der der bessere Kämpfer ist, sondern der rücksichtsloser seinen eigenen Körper zerlegen mag. Die Plotte ist dabei denkbar simpel gehalten, hangelt sich an typischen Martial Arts- und Heroic Bloodshed-Motiven durch, das ist aber Design: "The Night comes for us" zitiert rechts uns links Genrevorbilder (Kim Jee-Woons "A Bittersweet Life" hat zB bei Iko Uwais erster Sequenz Pate gestanden, hinterher gibt es sogar noch "Lady Snowblood" bei besagter Insektenszene - und überhaupt sieht alles nach Nicholas Winding Refns letzten paar Arbeiten aus), dürfte also irgendwas zwischen Hommage und Kommentar bezwecken. Das ist nicht ganz so geleckt wie Gareth Evans "Raid"-Filme, einige Szene kann man sogar regelrecht als schlampig bezeichnen, das ist aber trotzdem noch ziemlich beeindruckend und zeigt Potential.

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