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Fyre (2019)

Ein Film von Chris Smith mit Billy McFarland und Jason Bell

Veröffentlichung: 18. Januar 201997 Min.Dokumentation, Musik
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Fyre Bewertung

Fyre Inhalt

Für den Film Fyre und dessen Regie ist Chris Smith verantwortlich. Zu den Darstellern im Film gehören Billy McFarland, Jason Bell und andere. Fyre erschien 2019.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Fyre und wer spielt mit?

OV-Titel
Fyre
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2 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
24.01.2020 13:59 Uhr | Editiert am 24.01.2020 - 14:09 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.445 | Reviews: 182 | Hüte: 428

Ah, endlich in der Datenbank(?)^^ Ich sah die Doku bereits im Februar 2019.

Die hohle, trügerische Scheinwelt des Social-Media-Influencertums
oder: Wenn Harmony Korines "Spring Breakers" zur Realität wird.

Schade, dass die Dokumentation nicht für die Oscars 2020 nominiert wurde (beziehungsweise werden konnte), weil sie nur auf Netflix lief.

@MB80: Danke, dass du in deinem Review zum Schluss noch die Koproduktion durch Jerry Media (und MATTE Projects) erwähnst, die das Festival damals promotet und den Betrug vertuscht hatten und deshalb in der Doku nicht wirklich Thema sind. Nichtsdestotrotz eine sehenswerte Doku.


Wenn ich schon bei dem Thema Oscar-Dokus 2020 bin, schaut euch "American Factory" an (läuft mittlerweile ebenfalls auf Netflix), in der geht es um einen chinesischen Unternehmer, der in den USA ein wegrationalisiertes General-Motors-Werk nach der Schließung übernimmt und dessen Belegschaft vor der Arbeitslosigkeit rettet. Der Traum ist dann aber doch zu schön, um wahr zu sein, denn letztendlich stellt sich der chinesische Unternehmer als noch ausbeuterischer Kapitalist heraus, als es vorher unter General Motors bereits der Fall war. Auch wenn das jetzt merkwürdig klingt, trotz der Dramatik und Tragik ist die Doku aufgrund der ihr innewohnenden Absurdität oft zum Brüllen komisch, wer zum Beispiel chinesische Arbeiter und Anzugträger zu "YMCA" eine Polonaise tanzen sehen möchte, der wird hier fündig.

Meine Bewertung
Bewertung

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MB80 : : Cheddar Goblin
23.01.2020 21:22 Uhr | Editiert am 23.01.2020 - 21:29 Uhr
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Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.352 | Reviews: 30 | Hüte: 102

"Fyre" sollte den Untertitel "Eine Warnung an alle Möchtegern-Projektmanager im Zeitalter der sozialen Medien" haben. Ich habe selten mit solchem Unglauben eine Dokumention gesehen, bei der man vor Kopfschütteln fast schon einen Krampf im Hals bekommt.

Das sogenannte Fyre Festival wurde von Billy McFarland keinem geringerem als Ja Rule 2017 veranstaltet, um ihre "Fyre music booking app" zu unterstützen. Die dufte Idee: wir haben ein paar Tage mit ein paar Models Spass am Strand auf den Bahamas, machen ein peppiges Video, und feuern es ins Internet. Gemacht, getan, und das Ding geht "viral". Wir promoten ein exklusives, superteures, super exklusives Festival auf der vermeintlichen "Pablo Escobar" Insel, und verkaufen schon mal die Tickets.

Für Luxus-Bungalos (die wir nicht haben), für ein Festival (für das wir keine Bands gebucht haben) auf einer Insel (die keine Infrastruktur hat), und wir planen den Gig in etwa zwei Monaten (ohne Festival Erfahrung zu haben).

Das ist etwa der erste Akt der Doku, die folgenden zwei drittel drehen sich, zur Überraschung von niemandem, darum, wie das ganze Ding in Flammen aufgeht und im Desaster mündet. Natürlich nachdem tausende Gäste angereist sind, nix fertig ist und keiner mehr weiß, wo oben und unten ist. Hört sich witzig an, ist es auch.

"Fyre" ist nur eine von zwei Doku’s über das Debakel, die andere heißt "Fyre Fraud", wurde von Hulu produziert und dreht sich scheinbar vor allem um Interviews mit Billy McFarlan, der zentralen Figur des Betruges. Diese hier kommt von Netflix, und hat ziemlich viel exklusives Material von den Meetings vor und nach dem "Festival", und vom Festival selber. Grund: eine der mitbeteiligten PR-Firmen, die den seriösen Namen "Fuck Jerry Media" trägt, hat sie mitproduziert (dafür kommen sie relativ ungeschoren davon).

Was am Ende bleibt ist ein unheimlich unterhaltsames Mahnmal gegen den Wahn des Internet-Hypes, Größenwahn und Selbstüberschätzung. Und eine dicke Ladung Schadenfreude, wenn die "Influencer", die das Ding monatelang via Instagram gehyped haben, plötzlich auf durchnässten Matrazen im Müll schlafen müssen und weder Licht noch ne Toilette haben. Weicheier.

Meine Bewertung
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“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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