Eine Gruppe von Freunden befindet sich in einer Midlife-Crisis. Sie beschließen, einen Lieblingsfilm aus ihrer Jugend neu zu verfilmen, geraten jedoch in unerwartete Ereignisse, als sie den Dschungel betreten...
Nach dem eher abschreckenden Trailer zum Film und den besonders durchwachsenen Reaktionen von Leuten, die dafür ins Kino gingen, war ich mir hier sicher, eine eindeutige Gurke auf dem Radar zu haben.
So war ich doch überrascht, wie gut der Film sowohl mit seiner aufgeworfenen Handlung als auch auf der Metaebene mit der filmischen Quelle „Anaconda“ aus dem Jahr 1997 umzugehen weiß.
Gerade weil der 97er Film wirklich eine echte Gurke darstellt, die nicht mal mehr als Trashfilm funktioniert, ist es umso erstaunlicher wie homogen hier die verschiedenen Ebenen ineinandergreifen.
Dazu kommt, dass die Kombination der Hauptdarsteller in Form von Jack Black und Paul Rudd ausgezeichnet funktioniert. Die sollten wirklich überlegen öfter mal zusammen ein Projekt anzugehen. Steve Zahn wirkt hier dann aber mehr wie ein Anhängsel und weniger wie ein gut geschriebener und eingebundener Charakter, von den anderen Figuren reden wir lieber erst gar nicht.
Wenn es dann an die Actionseite des Films geht, stolpert man unweigerlich über die namensgebende Schlange, die dem Film, wahrscheinlich ungewollt, seinen Trash-Charme verleiht. Das Monstrum schreit ja regelrecht: „Hey, hierherschauen! Ich bin eine nicht besonders gelungene CGI-Schlange“. Deutlich peinlich misslungen.
Ja, am Ende ist es der Humor der den Film herausreißt. Denn wer jetzt hier wirklich eine Fortsetzung, oder ein Reboot bzw. Remake des ursprünglichen Films erwartet hat, der wird hier mit Sicherheit unzufrieden sein.
Oberflächlich hat der Film seinen Action-/Tierhorror Ansatz natürlich, bedingt durch die Handlung gegeben, aber wer auch nur ein wenig dem Trailer zugeschaut hat und sich noch den Cast überdacht hat, dem sollte klar gewesen sein, dass sich der Film in erster Linie als Komödie sieht.
Hier kann er dann auch punkten, hier befinden sich die Darsteller auf gewohntem Terrain und können ihre Stärken ausspielen. Gut, nicht jeder Gag und schon gar nicht alle Szenen im Film wissen zu gefallen, aber ich hatte mit „Anaconda“ deutlich mehr Spaß als mit anderen Komödien aus dem Jahr 2025, wie „Die nackte Kanone“ oder „Das Kanu des Manitu“, was mich selbst mehr als überrascht hat.
Das macht den Film natürlich nicht zu einem großartigen Highlight aus 2025, noch nicht mal zu einem wirklich sehenswerten Film, aber einem Beitrag, der deutlich besser ist als die eben deutlich schwächere Konkurrenz, was nicht unbedingt ein gutes Licht auf das gegenwärtige Genre „Comedy“ wirft.
Wenn man hier weiß, worauf der Film hinauswill und sich nicht im Kopf zuvor einen ganz anderen Film zusammenbaut, dann ist „Anaconda“ auf jeden Fall ein kurzweiliger, unterhaltsamer Film.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Schwierig zu bewerten, da der Film einerseits eine Parodie auf Meta-Ebene sein möchte, andererseits halt einen Franchise-Namen besitzt und sich auch immer wieder auf das Original bezieht.
Klar, der Film ist kein Sequel zum Anakonda-Film von 1997. Trotzdem gibt es eine Schlange, die Jagd auf Menschen macht, es sterben Menschen, es gibt kleine Jumpscares. Trotzdem wird es Leute, die einen Horrorfilm schauen wollen, sicherlich enttäuschen. Ich hab das Original nie gesehen, aber ich denke die hiesige Einteilung in Abenteuer passt da schon besser, denn im Bereichen Tierhorror kann der Film nicht mithalten. Will er aber auch gar nicht wie man schon anhand der Trailer erkennen konnte. Und trotzdem gibt es den Trashfaktor, in dem eine riesige Schlange halt existiert (wie im damaligen Film), Jagd quer durch den Dschungel auf Menschenfleisch macht und somit dann doch den Hauptteil der Handlung sich auf das Original bezieht.
Wo der Film dann besser funktioniert, ist der Parodie-Level - und dies will der Film auch eigentlich sein wie man schon anhand der Trailer erkennen konnte und wie schon der Beginn des Films klar macht. Es geht um das Filmemachen in einer Welt, in der Anakonda von 1997 halt ein Trashklassiker ist. Die Hauptfiguren im Film wollen ein Sequel/Remake drehen, Sony will dies im Film ebenfalls machen. Und neben Pleiten, Pech und Pannen wird der Film zur Wirklichkeit.
Das funktioniert für mich eigentlich schon, der Film hat einige sehr lustige Momente und gerade der Meta-Aspekt ist spannend. Leider bleibt man doch relativ handzahm, mehr noch, es scheitert für mich daran, dass wir in einer Welt leben wo Sony, Anakonda von 1997 und die Darsteller von damals real exisitieren. Wo Jack Black und Paul Rudd jedoch nicht exisitieren. Ich persönlich hätte es viel besser und lustiger gefunden, wenn sie sich selbst gespielt hätten. Die "Illusion" wäre nochmals besser gewesen, denn man muss ehrlich sein - von beiden Komikern hab ich schon bessere Filme und Gags gesehen.
So verkommt der Film leider wie ein Tropical Thunder für Arme. Zu handzahm und nicht wirklich wissend, wer das Zielpublikum eigentlich sein soll und ist, reicht es nur für einen gemütlichen Abend, mehr leider nicht.
Meine Bewertung
Zumindest gab es ne handvoll Szenen, bei denen ich laut gelacht habe und 2, 3 gute Jumpscares, ansonsten aber ein eher mittelmäßig unterhaltsamer Film, dessen Cast jedoch Spaß zu haben scheinte. Nett war auch der Auftritt von Ice Cube und J Lo, was ich vorab zum Glück nicht mitbekommen hatte . Und Jack Black sah hier wenigstens mal wieder vernünftig aus und nicht wie ein obdachloser Weihnachtsmann.
Meine Bewertung
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Daemons of the Shadow Realm // Witch Hat Atelier // Go for it, Nakamura-Kun!! (alle bei Crunchyroll)
Ich habe mir den Film am 30. März 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Na ja, bei dem Cast sollte man schon wissen, worauf man sich da einlässt. Vereinzelt gab es witzige Szenen, aber im Gesamten war mir der Streifen dann doch etwas zu albern. Da gefällt mir der ebenfalls recht trashige "Originalfilm" von 1997 doch ein klein bisschen besser.
Meine Bewertung
So schlecht, dass er nichtmal für Schlefaz geeignet wäre
Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!
Ich habe mir den Film am 03. Februar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Gurke des Jahres 2025. Da sollte ein Hinweis darauf gehören: Vorsicht Zeitverschwendung. Zumindest ist die Schlange gut animiert.
Meine Bewertung
Puh. Ich war nach dem Trailer schon skeptisch, dachte aber hey Paul Rudd und Jack Black, wird schon wenigstens witzig.
Aber, alter Falter, der Film war unglaublich unwitzig, die Meta Ebene hat zu keiner Zeit gezündet und der große Schwachpunkt war die Schlange selbst. Das war einfach nur strunzdumm.
Leider, nach langer Zeit, eine absolute Zeit und Geldverschwendung
Meine Bewertung
Ich habe mir den Film am 25. Dezember 2025 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Wir haben viel gelacht. Es traf unseren Humor voll und ganz. Ich kann aber sehr gut verstehen das Leute die mit dem Film aufwuchsen ein Remake haben wollen. Dies ist kein Remake. Vielleicht hätte man es anders nennen sollen. Story ist nicht der Rede wert. Für den Humor und Spaß 3,5 Hüte.
Meine Bewertung
Whitebeard "das One Piece existiert!"