Seit SpongeBob sein Ananas-Haus in Bikini Bottom bezogen hat, weicht sein über alles geliebtes Haustier, Schnecke Gary, nicht von seiner Seite: Rosa-blau-grün, kultiviert, eloquent und mit vollem Namen Gary B. Schneckerich gerufen, ist er ein treuer Begleiter. Doch eines Tages wird SpongeBob gelbgrün vor Schreck, denn Gary ist plötzlich verschwunden. Mit seinem besten Kumpel Patrick macht er sich auf nach Atlantic City, einer versunkenen Stadt im Meer, wo er Gary im Schloss des undurchsichtigen Bösewichts König Poseidon vermutet. Beim Versuch, in das Schloss einzubrechen, werden die beiden von dem König der Meere und seinen Wächtern erwischt. Poseidon würde mit den Eindringlingen gerne kurzen Prozess machen, aber da hat er die Rechnung ohne die heldenhaften Bewohner von Bikini Bottom gemacht... denn die unternehmen alles, um ihre Freunde zu retten.
Und ich dachte echt, Teil 3 könnte besser als sein Vorgänger werden.
Leider ist der 3. Spongebob-Film der schlechteste der Reihe und selbst für einen Animationsfilm eine Enttäuschung.
Die Story war sehr simpel und hätte man auch in einer normalen Serienfolge erzählen können. Wiedereinmal ging es hauptsächlich darum, dass Plankton die Formel wollte, wie unkreativ...
Ansonsten bestand die Handlung des Films noch aus Filler (wie die Traumszene) und Promotion für die neue Spin-Off Serie "Kamp Koral".
Die CGI-Animationen mochte ich nicht, das traditionelle 2D für Spongebob ist einfach besser.
Der Soundtrack war solide. Ich frage mich, welche der Kompositionen von Hans Zimmer waren. Dass er der Komponist hier war, ist nur an sehr wenigen Stellen bemerkbar. Die Songs waren auch nur ok, leider sogar ein Rap-Song dabei (würg) und auch der Credits-Song war bestimmt Rap (doppel-würg). Immerhin gab es am Ende noch Take on Me, was vom ganzen Film das beste war.
Die Kurzauftritte von Stars wie Keanu Reeves, Snoop Dogg und Danny Trejo waren ganz nett.
Leider war auch dies wieder ein Stand-Alone-Film, welcher keine Verbindung zu den Vorgänger-Filmen hat.
Geärgert hat mich, dass hier plötzlich ein König Poseidon erfunden wurde, im ersten Film gab es ja schon König Neptun. Sind ja quasi ein und dieselbe Person, aber nicht in den Filmen, da sind es verschiedene. Auch komisch fand ich, dass Plankton Mr. Krabs plötzlich gesiezt hat, in der Serie und den Vorgängerfilmen hat er das nie getan. Und desweiteren haben sie die Origin von Sandy falsch dargestellt. Sie tritt ursprünglich das erste Mal in der 3. Episode der 1. Staffel auf, dort ist sie das erste Mal in Bikini Bottom und trifft da auch erst Spongebob. In diesem Film aber hat Spongebob sie schon im Kamp Koral getroffen.
Von daher muss ich mich fragen: Haben die Macher dieses 3. Films die Vorgängerfilme und die Serie überhaupt gesehen?
Insgesamt also ein enttäuschender 3. Teil. Dient vermutlich wirklich lediglich als Werbung für die neue Kamp-Koral-Serie.
Keine Empfehlung von mir, den Film kann man sich sparen.
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