Sam ist ein Musterhäftling. Einige Monate vor seiner Entlassung bereitet er sich sorgfältig auf sein neues Leben vor. Doch während eines Freigangs holt ihn seine Vergangenheit ein, und ein Unfall zwingt ihn zur Flucht. Fünf Jahre später hat er sich in Thailand ein neues Leben aufgebaut und die Familie gegründet, von der er immer geträumt hat.
Französich-thailändischer Rache-Actionthriller.
Für die Serie "Gangs of London" von Showrunner Gareth Evans ("The Raid 1 & 2") arbeitete Xavier Gens ("Frontier(s)") als Regisseur mehrerer Episoden, hier drehen sie nun den Spieß um und Gareth Evans arbeitet für Xavier Gens als Action- und Kampfkoordiantor. Und das merkt man.
In der Hauptrolle der bisher vor Allem in Frankreich bekannte MMA-Kämpfer und Schauspieler Nassim Lyes, mit agiler Physis, der aber auch in den intimen, emotionalen Momenten überzeugen kann.
Grob die Handlung: Einen französischen Exsträfling verschlägt es nach Thailand, er gründet dort eine Familie, legt sich mit den falschen französischen und thailändischen Leuten an, die seine Familie umbringen, und er sich dann auf Rachefeldzug begibt.
Wenn der Racheplot einsetzt, dann kreist ordentlch die Blutwurst, folgt eine harte, schmerzhafte und intensive Actionsequenz auf die nächste. Die Aufzugszene ist ein kleines Meisterwerk für sich. Der Protagonist zerstört regelrecht seinen Körper zur Erlösung seiner Sünden und früheren Fehler.
Man kann kritisieren, dass sich der Film zu lange Zeit nimmt für seine Exposition, wirklich zur Sache geht es erst in der zweiten Filmhälfte, Thailand kommt über die gängigen Klischees auch nicht gut weg.
Aber wie gesagt, als Rache-Actionfilm famos, mit das beste und radikalste der jüngeren Vergangenheit und speziel für europäische Verhältnisse außergewöhnlich.
Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=vDMouu2CJr0
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."