Sanders verschreibt sich der Selbstjustiz und macht Jagd auf Kriminelle.
Der Film hieß zunächst The Dark Knight und wurde später umbenannt.
@Kothoga
War zu erwarten das hier nicht plötzlich ein „Spitzenunterhaltungsfilm“ dabei rauskommt, sondern nur ein weiterer „Boll“ und ja, diese „Interview-Schnipsel“ waren eher dämlich, als dass sie dem Film etwas gebracht hätten.
Aber natürlich bleibt es eine gute Sache, dass wenigstens ein Filmemacher sich mal zu dem Thema äußerst und sich traut es aufzugreifen. Das die „linke Bubble“ dabei wieder Schnappatmung bekommt, ist ein amüsanter Nebeneffekt.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Boll spricht aus, was niemand je öffentlich gesagt hat. In den Medien ist nichts über gewalttätige Milieus und sexuelle Gewalt zu lesen. Das Thema wird totgeschwiegen.
Nur ein paar Rebellen um Uwe Boll haben das herausgefunden. Und dafür werden sie zensiert und verboten. Aber Musk steht ihnen zur Seite. Denn Musk liebt die Menschen und nichts ist ihm wichtiger, dass Europa in Frieden, Liebe und Sicherheit lebt.
(ironie off). Die beste Promo, die Boll sich wünschen konnte. Jetzt hat er die treusten Fans, die man haben kann. Vielleicht finanziert Musk ja seinen nächsten Film.
@DrStrange
Der Film ist ein typischer Boll, ohne Frage, mieses Drehbuch und spannungsarm inszeniert, was zur Hölle sollen immer die Pseudo-Psycho-Interview-Schnipsel von Sanders, die ein kläglicher Versuch sind, der Figur irgendwie Tiefe zu verleihen, aber überhaupt nicht dazu passen, sein famililärer Hintergrund erklärt keineswegs sein Verhalten!
Aber: Das Thema der Migrantengewalt filmisch aufzuarbeiten erfordert Mut! Das der Film in Deutschland und England bisher nicht freigegeben wurde, wundert mich keineswegs. Klar ist ein Film immer Fiktion, aber die Themen die der Film aufgreift, sind nunmal zeitgemäß und schmecken daher nicht jedem, man soll ja gefälligst nicht drüber reden! Meinungsfreiheit und so...
“The problem with socialism is that you eventually run out of other people’s money.”
@bartacuda
Ich würde sagen du ersparst uns beiden deine geistigen Weisheiten und gönnst dir bei der Hitze lieber ein leckeres Eis um dich wieder zu beruhigen.
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Unabhängig vom vorliegenden Boll-Werk (^^) erscheinen mir die Altersfreigaben der FSK seit Jahren nur bedingt nachvollziehbar. Natürlich gibt es keine objektive Formel, nach der sich jeder Film eindeutig einstufen ließe. Dennoch wirken manche Entscheidungen schwer verständlich, da ähnliche Inhalte mitunter sehr unterschiedlich bewertet werden.
Ein anschauliches Beispiel ist die unterschiedliche Gewichtung von Gewalt und Sexualität. So erhalten Filme mit vergleichsweise harmlosen erotischen Inhalten teils eine hohe Freigabe, während andere Produktionen mit deutlich freizügigeren Darstellungen bereits ab 12 Jahren zugelassen werden. Ähnlich verhält es sich bei Gewaltdarstellungen. Dass historisch bedeutsame Filme wie Schindlers Liste eine niedrigere Freigabe erhalten, obwohl sie Szenen enthalten, die in einem fiktiven Kontext vermutlich zu einer deutlich höheren Einstufung führen würden, lässt sich inhaltlich zwar begründen. Zugleich zeigt dies jedoch, dass die Kriterien offenbar nicht durchgängig einheitlich angewendet werden.
Noch schwerer nachvollziehbar wird dies bei nahezu identischen Fassungen desselben Films. Die Extended Edition von Watchmen ist beispielsweise ab 18 freigegeben, während die Kinofassung eine FSK-16-Freigabe erhalten hat, obwohl die zusätzlichen Szenen den Film weder wesentlich brutaler noch deutlich verstörender machen. Auch bei Serien fällt auf, dass manche Produktionen mit sehr expliziten Gewalt- oder Sexszenen überraschend niedrige Freigaben erhalten, während andere, vergleichsweise harmlose Titel deutlich strenger eingestuft werden. Häufig diskutierte Beispiele sind Game of Thrones (FSK 16 trotz zahlreicher expliziter Gewalt- und Sexszenen), The Boys (je nach Staffel und Medium teilweise FSK 18, obwohl ähnlich drastische Inhalte in anderen Produktionen niedriger bewertet werden) oder Squid Game, dessen Freigaben international und je nach Plattform ebenfalls unterschiedlich ausfallen.
Besonders fragwürdig erscheint zudem, dass unabhängige oder kleinere Produktionen offenbar häufiger strenger beurteilt werden als große Hollywood-Studios. Mir sind Berichte von Hobby- und Independent-Filmemachern (die ich persönlich kenne) bekannt, die ihre Horrorfilme von der FSK prüfen ließen. Obwohl die Gewaltdarstellungen nach eigener Aussage nicht extremer waren als in bekannten Mainstream-Horrorfilmen, mussten sie zahlreiche Szenen entfernen, um überhaupt eine Freigabe zu erhalten. Das vermittelt zumindest den Eindruck, dass nicht immer mit denselben Maßstäben gearbeitet wird.
Selbstverständlich wird jede Entscheidung im Einzelfall getroffen, und zahlreiche Faktoren spielen dabei eine Rolle. Dennoch wäre mehr Transparenz wünschenswert. Solange ähnliche Inhalte zu teils deutlich unterschiedlichen Altersfreigaben führen, bleibt der Eindruck bestehen, dass manche Entscheidungen eher inkonsistent als konsequent wirken.
“Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"
@DrStrange
Also eigentlich nichts neues, denn die gegenwärtige Situation sieht ja immer noch so aus, dass jegliche Kritik an der gescheiterten Migrationspolitik in Europa unerwünscht ist und entweder keine Berichterstattung stattfindet, oder wie auch im Film gezeigt, die Täter/Opferrolle plötzlich umgedreht wird, weil sich die „armen Migranten“ gar nicht in unsere Gesellschaft einleben können. Freispruch für Vergewaltigung ist leider kein Einzelfall.
Du glaubst das wirklich, oder? Den (geheimen) "Plan-Plan" hinter der ganzen Sache!? Naja, du musst es ja wissen.
btw. Nur weil man jetzt ganz oft "Zensur" "quasi zensiert" und "im Prinzip zensiert" sagt, wirds nicht wahrer. ![]()
„Citizen Vigilante“ ist ein typischer „Uwe Boll Film“, das brauchen wir hier gar nicht schönreden. Der Film ist mies inszeniert, schlecht gespielt… auch von Armie Hammer und an manchen Stellen sogar extrem peinlich, wie die Szene mit der SWAT-Einheit, die mit „Bossa Nova“ Musik unterlegt wird.
Mehr braucht man hierzu nicht zu sagen.
Interessanter ist hier eher das „drumherum“ und dass der Film in Deutschland exklusiv keine FSK-Freigabe erhalten hat (bis jetzt) und damit blockiert und im Prinzip zensiert wird, wie Uwe Boll es nennt.
Am Gewaltgrad kann es hier nicht liegen, denn der ist in jeder HBO Serie höher angesetzt und vor irgendwelchen Horrorfilmen im Splatter/Gore-Genre wollen wir gar nicht erst anfangen, die alle zumindest eine FSK18 Freigabe erhalten haben.
Dem Film wird seine FSK-Freigabe einzig wegen „Vigilantismus“ und „Gewalt gegen Personen mit migrantischen Hintergrund“ verweigert. Also eigentlich nichts neues, denn die gegenwärtige Situation sieht ja immer noch so aus, dass jegliche Kritik an der gescheiterten Migrationspolitik in Europa unerwünscht ist und entweder keine Berichterstattung stattfindet, oder wie auch im Film gezeigt, die Täter/Opferrolle plötzlich umgedreht wird, weil sich die „armen Migranten“ gar nicht in unsere Gesellschaft einleben können. Freispruch für Vergewaltigung ist leider kein Einzelfall.
Dafür das Boll hier dieses kritische und wichtige Thema aufgreift und aufzeigt, verdient zumindest die Idee durchaus Respekt. Hilft natürlich auch nichts, wenn der eigentliche Film nur schäbig produziert ist.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"