Rose (Fiona Shaw) und ihre Tochter Sofia (Emma Mackey) reisen in eine malerische spanische Küstenstadt, um den mysteriösen Heiler Dr. Gómez (Vincent Perez) aufzusuchen, der eine Behandlung für Rose’ unerklärliche Krankheit verspricht. Doch während sie in der fremden Umgebung sind, beginnen sich die Spannungen zwischen Mutter und Tochter zu verstärken. Sofia, die lange Zeit im Schatten ihrer überfürsorglichen Mutter gelebt hat, beginnt, sich von deren Kontrolle zu lösen. Sofia stürzt sich in eine leidenschaftliche Affäre mit einer verführerischen Fremden, was ihre innere Zerrissenheit zwischen Unabhängigkeit und Verantwortung gegenüber ihrer Mutter verstärkt. Ihre neu entdeckte Freiheit stellt die ohnehin fragile Mutter-Tochter-Beziehung auf eine harte Probe. Während Sofia versucht, sich selbst zu finden, wächst die Kluft zwischen den beiden Frauen, die beide mit den eigenen Ängsten und unerfüllten Bedürfnissen kämpfen.
Einerseits eine Mutter-Tochter Geschichte, andererseits ein Coming of Age. Die Mutter von Sofia leidet an einer seltenen Krankheit und ist überwiegend im Rollstuhl gefesselt. In einer spanischen Idylle vertraut sich sich einem Spezialisten an. Sofia hat ihre Mutter stets begleitet und sich für sie aufgeopfert. In der neuen spanischen Umgebung fängt sie an, sich von ihr zu emanzipieren und entwickelt eine Romanze.
Schön inszeniert und eine angenehme Laufzeit. Lief in diesem Jahr auf der Berlinale und hat inzwischen auch seine reguläre Veröffentlichung erfahren. Kann man sich angucken, aber ähnliche Geschichten hat man schon häufiger gesehen.
Meine Bewertung