Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.
Der Tod als einziger Ausweg?!

Stirb endlich! Schauspieler, die ihre Charaktere tot sehen wollten

Stirb endlich! Schauspieler, die ihre Charaktere tot sehen wollten
8 Kommentare - Sa, 12.10.2019 von R. Lukas
Man sollte doch meinen, die Hollywoodstars würden sich an ihre lukrativen Jobs klammern. Doch dem ist nicht immer so. Es kommt vor, dass sie sich nichts sehnlicher als den Leinwand-Tod wünschen.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Stirb endlich! Schauspieler, die ihre Charaktere tot sehen wollten

Tod dem eigenen Charakter!

Wenn man eine Rolle immer und immer wieder spielt, kann es passieren, dass sie einem irgendwann zum Hals raushängt. Vielleicht war das sogar schon von Anfang an der Fall, und man hat sie nur des lieben Geldes oder des Prestiges wegen angenommen, um diese Entscheidung dann relativ schnell zu bereuen. Manchmal scheint einem der Tod eines Charakters auch die einzige Möglichkeit zu sein, seine Geschichte zu einem würdigen Abschluss zu bringen. Fakt ist: Es gibt Schauspieler, die darauf gedrängt haben, man möge sie in ihren Filmen sterben lassen. Ob ihnen dieser Wunsch erfüllt wurde, ist allerdings eine andere Frage...

Sean Connery & James Bond

Nach sechs Filmen hatte Sean Connery James Bond gründlich satt, obwohl seine Karriere dank 007 durch die Decke gegangen war. Oder auch schon etwas früher. Er habe diesen verdammten James Bond immer schon gehasst und würde ihn gern töten, waren Connerys Worte. Egal, wer ihn spielt, Connery wollte ihn nicht länger ertragen müssen. Aber Bond lebte weiter, und selten traf die Redewendung Sag niemals nie so sehr ins Schwarze wie hier. Denn schließlich kehrte Connery noch ein letztes Mal zu der Rolle zurück, die er eigentlich nie wieder hatte spielen wollen.

Bild 1:Stirb endlich! Schauspieler, die ihre Charaktere tot sehen wollten

Johnny Depp & Tom Hanson

Als Officer Tom Hanson in der TV-Serie 21 Jump Street - Tatort Klassenzimmer wurde Johnny Depp zum Star, und unter diese Rolle wollte er einen Schlussstrich ziehen, ein für alle Mal. Als Jonah Hill ihn also wegen eines Cameos im 21 Jump Street-Film kontaktierte, stellte er zwei Bedingungen: Peter DeLuise, der Officer Doug Penhall aus der Serie, musste auch mitmachen, und sein Charakter musste sterben. Gesagt, getan: Hanson und Penhall tauchten wieder auf, nachdem sie fünf Jahre lang undercover gewesen waren - und gingen direkt hops, wie gewünscht.

Bild 4:Stirb endlich! Schauspieler, die ihre Charaktere tot sehen wollten

Brent Spiner & Data

Während Androiden nicht sichtbar altern, tun Schauspieler es sehr wohl. Dessen war sich Brent Spiner bewusst, und es gab ihm so sehr zu denken, dass er Data nach Star Trek - Nemesis nicht mehr spielen wollte. Er fühlte sich schlichtweg zu alt für die ewig junge Rolle, daher sollte Data "sterben". Schlussendlich opferte er sich für seinen Captain (Patrick Stewart), alle waren traurig - und dennoch lebte Spiner als Data-Doppelgänger B-4 weiter, obwohl er sich den Tod gewünscht hatte. Und kehrt in der kommenden CBS All Access-Serie Star Trek - Picard zurück.

Bild 8:Stirb endlich! Schauspieler, die ihre Charaktere tot sehen wollten

Jamie Lee Curtis & Laurie Strode

Halloween - Die Nacht des Grauens und Halloween 2 - Das Grauen kehrt zurück, das reichte Jamie Lee Curtis an Grauen. Zu Halloween H20 - 20 Jahre später war sie noch vertraglich verpflichtet, aber damit, so fand sie, sollte die Slasher-Reihe dann auch enden. Eine Klausel von Produzent Moustapha Akkad untersagte es den Autoren jedoch, Michael Myers wirklich zu killen. Also wurde das vermeintlich tödliche Ende gestrickt, bevor Curtis absprang, und sie blieb unter folgenden Bedingungen: Nichts im Film sollte auf ein Sequel hindeuten, und als dieses unvermeidliche Sequel doch kam, sollte Laurie sterben - wie es am Anfang von Halloween - Resurrection geschah. Was sie freilich nicht davon abhielt, für Halloween zurückzukehren. Und für Halloween Kills und Halloween Ends.

Bild 2:Stirb endlich! Schauspieler, die ihre Charaktere tot sehen wollten

Unterstütze MJ
Quelle: Diverse
Mehr zum Thema
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazon
Horizont erweitern

Was denkst du?
8 Kommentare
MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
12.10.2019 14:04 Uhr | Editiert am 12.10.2019 - 14:08 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.887 | Reviews: 176 | Hüte: 391

"Sag niemals nie" scheint der Leitspruch dieses Artikels zu sein^^

Für mich ansonsten sehr informativ, mit Ausnahme von Sean Connery als James Bond und Harrison Ford als Han Solo wusste ich von diesen Fällen noch gar nichts.

Das Ende von "Rückkehr zum Planet der Affen" halte ich unter Anderem wegen des Todes von Taylor für meisterhaft. Ein pessimistischer, erschütternder und aufrüttelnder Paukenschlag. Jenes von Johnny Depp in "21 Jump Street" fand ich ebenfalls klasse. Und "Alien: Die Wiedergeburt" habe ich mir aufgrund des runden Abschlusses von "Alien 3" nie angesehen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
sublim77 : : Rattle Head
12.10.2019 11:29 Uhr | Editiert am 12.10.2019 - 11:31 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 4.691 | Reviews: 38 | Hüte: 389

@Raven13:

Ich gönne es dir und jedem, der mit den neuen Episoden daccord ist, absolut. Ich selbst habe mit einigen der neuen Produktionen auch einiges, was mir absolut gefällt. Rogue One, Solo, Clone Wars, Rebels, und nicht zu vergessen, The Mandalorian (von dem ich im Moment ausgehe, dass es genau mein Ding sein wird), ebenso wie die anderen angeteasten Star Wars Serien und Trilogien. Alles Produktionen, die mir richtig gut gefallen haben, bzw, mein Wohlwollen haben. Insofern ist ja genug für mich dabei, was ich auf der Habenseite verbuchen kann wink

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

MJ-Pat
Avatar
Raven13 : : Desert Ranger
12.10.2019 11:14 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.576 | Reviews: 35 | Hüte: 158

@ sublim77

Okay, wenn deine Ablehnung persönlicher und nicht logischer Natur ist, dann kann ich das verstehen und respektiere das. Schade, dass du mit den neuen Star Wars-Filmen und Rey nicht so warm wirst. Wie sehr ich Luke, Han und die alten Star Wars-Filme auch mag, ich finde die neuen Filme und Charaktere, besonders Episode 7 mindestens ebenso gut. Zudem finde ich, dass Rey und Finn unglaublich sympathische Figuren sind, die mir von Anfang an ans Herz gewachsen sind.

MJ-Pat
Avatar
sublim77 : : Rattle Head
12.10.2019 10:43 Uhr | Editiert am 12.10.2019 - 10:44 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 4.691 | Reviews: 38 | Hüte: 389

@Raven13:

Jo, ich kenn die ganzen Aussagen und Erklärungen ja zur Genüge. Hab sie (meine ich) alle gelesen. Letzten Endes ist es für mich persönlich aber eben keine Frage der Erklärbarkeit oder der Logik. Es gefällt mir, so wie es ist, eben nicht. Und es wird wohl auch egal sein, wie viele Ansätze man noch präsentiert, wieso das alles schon so richtig ist. Mir (ganz persönlich) gefällt es eben nicht. Ich werde in diesem Leben wohl kein Fan mehr von dem Charakter "Rey" werden. Mir ging es primär auch eher um den Sinn oder vielmehr die Notwendigkeit, von Han Solos Tod. Da hätte ich mit meiner Version (oder einer ähnlichen) eben sehr viel einfacher meinen Frieden mit machen können.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

Avatar
ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
12.10.2019 10:10 Uhr | Editiert am 12.10.2019 - 10:11 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.051 | Reviews: 3 | Hüte: 288

Ethan Hunt, in mission inpossible würde ich auch zu gern tot sehen... er überlebt einfach alles... das darf doch nicht wahr sein. Nicht mal Superman, hat seinen zweiten Abenteuer mit erleben. Und musste den Löffel abgeben embarassed

MJ-Pat
Avatar
Raven13 : : Desert Ranger
12.10.2019 09:54 Uhr | Editiert am 12.10.2019 - 09:56 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.576 | Reviews: 35 | Hüte: 158

@ sublim77

"Als Rey versucht ihre Freunde zu retten, kämpft sie gegen Kylo Ren, der ihr haushoch überlegen ist. Han Solo kommt dazu und lenkt Kylo Ren ab, indem er ihn angreift, um Rey und den anderen die Flucht zu ermöglichen. Natürlich tut er das recht halbherzig, schließlich ist Ben sein Sohn und er hofft, ihn auch gleichzeitig bekehren zu können. Doch rasend vor Zorn, tötet Ben seinen Vater, während die anderen entkommen können."

Die Idee gefällt mir zwar gut, aber dennoch bin ich auch sehr zufrieden mit der Lösung, die im Film zu sehen ist.

Zum Thema Rey hat FlyingKerbecs die Tage schon etwas tolles geschrieben, ich zitiere ihn hier mal:

"Zu der "Rey ist zu stark und hätte gegen Kylo eigentlich keine Chance haben dürfen" Sache: Dass Rey gut kämpfen kann, hat man bereits am Anfang des Films gesehen. Und ihr Stab ist einem Laserschwert nicht ganz unähnlich. Zudem war sie echt wütend. Kylo hingegen war körperlich und geistig (er hat Minuten vorher immehin seinen Vater getötet) verletzt und erschöpft, zudem wollte er Rey nicht mal töten, sondern sie auf seine Seite ziehen. Dass Rey diesen Kampf gewonnen hat, kann ich daher nachvollziehen."

Hinzufügen möchte ich noch, dass Rey zudem viel willensstärker ist als es Luke je war. Sie hat, bedingt durch ihr Lebensumstände, einfach viel mehr Überlebenswillen. Zudem kennt sie die ganzen Geschichten um die Jedi und die Macht und glaubt daran, anders als Luke in Teil 1, der immer nur skeptisch ist. Man hat Kylo im Kampf außerdem deutlich angemerkt, dass er mit Rey spielt und sich für klar überlegen hält, und "Hochmut kommt stets vor dem Fall", wie wir alle wissen.

Zuletzt sei noch gesagt: Rey hat den Kampf überhaupt nicht gewonnen. Welchen Film haben bloß alle gesehen, die das behaupten? Kylo war Rey klar überlegen und sie hat sich mit aller Kraft und Macht gegen ihn verteidigt. Am Ende wäre sie von Kylo getötet worden, wäre die Kluft nicht entstanden. Vorausgesetzt natürlich, Kylo hätte sie überhaupt töten wollen, was er nicht wollte.

MJ-Pat
Avatar
sublim77 : : Rattle Head
12.10.2019 09:01 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 4.691 | Reviews: 38 | Hüte: 389

Zu Harrison Ford:

Ich glaube einer der größten Punkte, warum ich Episode VII so enttäuschend fand, war nicht die Tatsache, dass man Han Solo hat sterben lassen, sondern wie man das getan hat. Jahrzehntelang habe ich mich darüber gefreut, dass George Lucas Harrison Fords Wunsch nicht entsprochen hatte und Han Solo am Leben ließ. Als damals die Ankündigung zu Episode VII kam und verkündet wurde, dass Harrison Ford wieder als Han Solo dabei sein würde, hab ich keine Sekunde daran gezweifelt, dass man ihn nur zum mitmachen überreden konnte, wenn Han Solo sterben wird. Ich war also alles andere als überrascht, dass es dan auch so kam. Doch dass man meinem Lieblingshelden solch einen sinnlosen und unwürdigen Tod zeichnen würde, dass hätte ich nicht gedacht. Hier mein Vorschlag zu einem Tod, der gleich noch das Problem der viel zu mächtig gezeichneten Rey, die für mein Empfinden den ersten Kampf mit Kylo Ren hätte verlieren müssen, beseitigt:

Als Rey versucht ihre Freunde zu retten, kämpft sie gegen Kylo Ren, der ihr haushoch überlegen ist. Han Solo kommt dazu und lenkt Kylo Ren ab, indem er ihn angreift, um Rey und den anderen die Flucht zu ermöglichen. Natürlich tut er das recht halbherzig, schließlich ist Ben sein Sohn und er hofft, ihn auch gleichzeitig bekehren zu können. Doch rasend vor Zorn, tötet Ben seinen Vater, während die anderen entkommen können.

Somit wäre Han Solo der rettende Held, der sich geopfert hätte und Rey hätte nicht gleich zu Beginn gezeigt, dass sie sowieso alles kann, was ihre Charakterzeichnung, meiner Meinung nach, wesentlich interessanter gemacht hätte. Ich finde es auch ziemlich egal, was letzten Endes die Erklärung für ihre Übermacht ist, ein Charakter der alles schon kann, ist für mein Empfinden einfach nur langweilig. Ein Grund, warum ich zum Beispiel auch Captain Marvel nur langweilig finde. Selbst Superman hat Kryptonit, sie hat...ja, keine Ahnung...ihre Arroganz vielleicht, zumindest wurde das mal irgendwo als ihre Schwäche genannt.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

Avatar
Kothoga : : Moviejones-Fan
12.10.2019 08:41 Uhr | Editiert am 12.10.2019 - 08:48 Uhr
0
Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 687 | Reviews: 0 | Hüte: 16

Interessante Rubrik:

Das mit Michael Myers Klausel im Vertrag wußte ich noch nicht und erklärt so einiges! Die goldene Eier legende Wollmilchsau...tongue-out

Hätte die Weaver doch nur nicht "Alien - Die Wiedergeburt" gemacht! Vielleicht denkt sie sich das heute selbst. Das war zwar mein erster Alien-Film im Kino, ist aber auch der total verzichtbar ähnlich wie Covenant! Gerade der Umgang mit dem Charakter Ripley ist für Fans total schockierend, da hatte Teil 3 einen traurigen aber doch runden Abschluß geschaffen, der dann des lieben Geldes wegen komplett wieder über den Haufen geworfen wurde! Da war Ripley schneller wie anscheinend Rambo...wink

Zu Han Solo: möglicherweise hat das Ford zum Mitmachen bei Star Wars 7 bewogen, das Han stirbt und das liebe Geld natürlich. Würd jedenfalls irgendwie Sinn ergeben, auch wenn die Art und Weise natürlich schockierend überraschend und auch irgendwo dämlich war.

Forum Neues Thema