Die bittersüßen Memoiren einer melancholischen Frau namens Grace Pudel - einer Hüterin von Schnecken, Liebesromanen und Meerschweinchen.
"Memoir of a Snail" hat mir wie "Harvie Krumpet" leider nicht sonderlich gefallen.
Das Quirkige und durchgehende Voiceover versperrt einem etwas den Zugang zur Geschichte und den Charakteren und bei all den Schicksalsschlägen, die den Protagonisten widerfahren, war ich emotional irgendwann raus.
Das Ende mit der Schneckenhaus-Metapher war aber schon stark.
Sehenswert ist der Film vor Allem wegen Adam Elliots außergewöhnlicher, morbider und freizügiger Knetanimationskunst. Der Score ist ebenfalls klasse.
Ich hoffe, zumindest zu seinem "Mary & Max" finde ich einen besseren Zugang.
4,5 von 10 Punkten
Meine Bewertung
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
War in der letzten Awards-Saison (auch bei den Oscars) oft als Bester Animationsfilm nominiert, seit dem war der Film auf mener Watchlist.
Ein toller Stop-Motion-Film mit einer guten, aber traurigen Geschichte, sehr guten Animationen, einem schönen Score und wichtigen Themen. Hat mich sogar persönlich angesprochen in manchen Aspekten. Man fühlt mit dem Hauptcharakter mit, sieht sich teilweise selbst in ihr und hofft, dass sie die schweren Phasen ihres Lebens übersteht und am Ende doch noch glücklich wird. Zum Glück ist dies auch der Fall und die Szene, in der Gilbert zu Grace zurückkehrt und damit revealed wird, dass er noch lebt, hat mir ein paar Tränen entlockt.
Ein wirklich guter Film, den ich jedem empfehlen kann.
Meine Bewertung
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