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Mayday

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Top Gun am Boden!

Mayday Kritik

Mayday Kritik
8 Kommentare - 08.09.2026 von Moviejones
Wir haben uns "Mayday" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Mayday

Bewertung: 3 / 5

Mit Mayday gibt es auf Apple TV+ eine nette und seichte Komödie, die ein Revival des kalten Krieges probiert und uns samt charmanter Musik in die 80er-Jahre zurückkatapultiert. Das alles ist kein großes Kino und Überraschungen sucht man vergebens, doch das gute Zusammenspiel seiner zwei Hauptdarsteller, der flotten Erzählweise und amüsanten Inszenierung ist es zu verdanken, dass der Film zwar mit einem Absturz beginnt, aber glücklicherweise zu keinem wird.

Mayday Kritik

Als Pilot hat Troy Kelly (Ryan Reynolds) schon mehrmals seinen Mut und sein Talent unter Beweis gestellt, doch jetzt soll er in einer geheimen Mission einen Aufklärungsflug durchführen und das mitten im kalten Krieg. Was wie ein Routineeinsatz beginnt, wird schnell zu einer echten Herausforderung, denn Kelly wird abgeschossen und landet mitten im Nirgendwo der Sowjetunion. Zum Glück wird er von dem etwas seltsamen Nikolai Ustinov (Kenneth Branagh), der nicht nur ein großer Fan von Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel ist, sondern auch der USA und Troy dabei helfen will in Sicherheit zu gelangen, unter einer Bitte, er darf auch mit. Das dies nicht ganz so einfach ist, dürfte klar sein...

Seit wenigen Tagen steht nun Mayday auf Apple TV+ bereit und wir haben uns einmal angeschaut, was der Exkurs in den Kalten Krieg so alles kann. Aus diesem Grund gibt es eine kleine Kurzkritik!

Ein Film wie Mayday sollte im Vorfeld schon klarmachen, hier erwartet einen jetzt nicht das große Meisterwerk. Die Minimalanforderung hier ist eigentlich nur ein unterhaltsamer und lustiger Actionfilm zu sein und diese Hürde gelingt es dem Film glücklicherweise recht früh zu nehmen, ist dies vor allem seinen beiden Hauptdarstellern zu verdanken. Das ungleiche Duo Reynolds und Branagh hatten auf jeden Fall Spaß an ihren Rollen. Während Reynolds dabei zwar eher sein gewohntes Schauspiel unter Beweis stellt, ist es primär Branagh in dieser ungewohnten Rolle, der überrascht. Als Ex-KGB ist er mit allen Wassern gewaschen und wenn auch kein echter Sowjetbürger, hier aber immerhin nah dran.

Auch der Sprung in die 80er lässt genug Distanz zur heutigen Politk zu, ohne sofort alles zu verklären. Zwar kommen immer wieder die typischen Stereotypen jener Zeit durch und auch hier versucht man primär die USA als die Guten darzustellen, dennoch nimmt sich der Film wenigstens ein paar Mal die Zeit um zu zeigen, einfaches Gut- und Böse funktioniert hier nicht und beide Welten haben ihre Licht- und Schattenseiten. Dennoch bleibt hier natürlich die dominante Prämisse: "Auf in den Westen Genossen, da ist das Gras grüner!" Damit das alles nicht zu bierernst wird, versucht Mayday neben seinen dezenten Actionanteilen primär eine Komödie zu sein, die vor allem durch die Buddy-Chemie der beiden Protagonisten getragen wird.

Die anderen Darsteller und Figuren können dagegen eigentlich nicht wirklich anstinken und wirken generell blass und weitgehend uninteressant. Dies ist aber letzten Endes kein Beinbruch, der Humor ist solide, die Action stimmig, den Protagonisten schaut man gerne zu und mit 110 Minuten versucht Mayday auch nicht mehr aus der Idee zu machen als notwendig, weswegen Interessierte hier wenig bis gar nichts verkehrt machen können, wenn ein launiger Filmabend geplant ist.

Mayday Bewertung
Bewertung des Films
610

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8 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
12.09.2026 11:17 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.268 | Reviews: 190 | Hüte: 703

@CreasyX

Du hast gefragt, wann in US-Produktionen schonmal echte Russen gecastet wurden. Ich habe die Frage beantwortet. Nicht mehr, nicht weniger.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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CreasyX : : Moviejones-Fan
11.09.2026 10:13 Uhr
0
Dabei seit: 30.09.23 | Posts: 413 | Reviews: 0 | Hüte: 10

Ja und nun? Soll ich jetzt die 100 Darsteller aufzählen die Russen gespielt haben obwohl sie keine waren? Das ist Filmproduktion halt, ist doch bumms.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
10.09.2026 20:45 Uhr | Editiert am 10.09.2026 - 20:45 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.268 | Reviews: 190 | Hüte: 703

@CreasyX

Spontan fallen mir aus den letzten Jahren ein:

Masha Mashkova ("I.S.S.", "For All Mankind"), seit 2023 wegen Opposition zum Krieg gegen die Ukraine aber Exil-Russin und US-Staatsbürgerin.

In "Anora" finden sich mit Yura Borisov, Mark Eydelshteyn, Aleksei Serebryakov und Darya Ekamasova mehrere Russen bzw. Russinnen.

Speziell ersterer, Yura Borisov erhielt diverse Award-Nominierungen und spielt nun auch eine Rolle im kommenden "Artificial" von Luca Guadagnino.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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CreasyX : : Moviejones-Fan
10.09.2026 20:25 Uhr
0
Dabei seit: 30.09.23 | Posts: 413 | Reviews: 0 | Hüte: 10

Und? Wen juckt denn Russland in einer US amerikanischen Filmproduktion, wann wurde denn schonmal ein echter Russe genommen?

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
10.09.2026 20:17 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.810 | Reviews: 21 | Hüte: 415

und ein Engländer als Russe ist gleich ein doppelter Stinkfinger Richtung Russland.

@Pixeler2:

TENET lässt grüßen smile

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
10.09.2026 19:48 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 19.268 | Reviews: 190 | Hüte: 703

@Pixeler2

Im Tele-Stammtisch haben sie den Film mit "Red Heat" verglichen, das passt zu deiner Beschreibung.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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Pixeler : : Moviejones-Fan
10.09.2026 19:35 Uhr
0
Dabei seit: 11.07.23 | Posts: 151 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Diese Kritik finde ich richtig gelungen, der Schreiber hat den Durchblick (meiner Meinung nach).

Was mir hier speziell aufgefallen ist, ist der "obligate" Tribut für "LGBT".
Offensichtlich ist man (Skydance) der Vorgabe hier nur widerwillig nachgekommen und mir kam das wie ein eingeschobener Werbeblock vor.
Der Film könnte echt aus den 80er sein, billigster Patriotismus und ein Engländer als Russe ist gleich ein doppelter Stinkfinger Richtung Russland.
Ansonsten 3 von 5 Punkten auch von mir im Sinne der Kritik von Moviejones.

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
09.09.2026 01:35 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 2.075 | Reviews: 0 | Hüte: 43

Der war eine spaßige Überraschung!

Mit 3/5 kann ich voll mitgehen.

Der beste Reynolds Streifen seit Deadpool and Wolverine.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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