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Fand den 1. Akt gut der 2. hatte seine Längen teilweise, der 3. Akt wirkte gehetzt.
Der Film hat viel Potenzial, was nicht ganz ausgeschöpft wurde leider. Ich gebe dem Film 3 Sterne. Den WTF Moment eines FDTD hat er leider nicht.
Ja fand die ganze Einführung hatte ziemliche Längen. Hätte die lieber kürzer gesehen und dann mehr Zeit in der Bar und der Showdown verbracht. Aber optisch sah der Film wirklich gut aus, die Schauspielerischen Leistungen waren auch lobenswert und ich fand, der Film hat auch immer an den richtigen Stellen einen Lacher gesetzt, ohne dabei zu albern zu wirken. Hat mir eigentlich ganz gut gefallen.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
Für mich waren die ersten beiden Akte genau richtig, nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Aber das Finale hätte doch schon etwas mehr ausholen dürfen und länger gehen können, so 20 Minuten mehr wären perfekt gewesen. Aber das ist kritik auf hohem Niveau, denn mir hat der Film extrem gut gefallen. Tatsächlich denke ich immer noch täglich an den Kinobesuch zurück und habe einige der Szenen immer noch vorm geistigen Auge. Einfach ein geiler Film.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Der Film ist gut, der Cast über alles erhaben. Aber 16 Oscar-Nominierungen sprechen dann doch eher für das schwache Kinojahr 2025. Es gab Jahre da hätte der Film keine einzige bekommen. Versteht mich nicht falsch wie geschrieben der Film ist gut und hebt sich in vielen Punkten von der Masse ab. Aber Es ist bei weitem kein Herr der Ringe oder Titanic die neue Standard gesetzt haben.
16 Oscar-Nominierungen sind schon heftig. Klar ist er handwerklich gut gemacht, sieht stylisch aus, hat ein tolles Setting, geniale Musikeinlagen, fantastische Darsteller und vermischt die Genres dann doch recht gut miteinander. Aber das Blood & Sinners mit der Anzahl von Nominierungen jeden anderen Film der gesamten Filmgeschichte in den Schatten stellen soll, finde ich persönlich too much.
Gleichzeitig ist es aber vielleicht ein gutes Zeichen und ein positives Signal für die Filmbranche, dass man auch mit neuen Ideen und einem etwas ungewöhnlichen Genre durchaus noch Erfolg an den Kinokassen und bei den jährlichen Filmauszeichnungen haben kann.
Bin mal gespannt, wieviele Oscars es dann letztendlich werden.
Und selbst Titanic und Herr der Ringe wurden damals kritisiert.
Dass der Film politisch ist, spielt sicher auch eine Rolle, das muss man wohl so sagen. Ist aber auch einfach gut gemacht, gut gespielt und hat einen tollen Sound.
Wenn der Film bei der oscar Jury so gut angekommen ist? Dann sollte man diese Film auch bei seinen Gelegenheiten überlassen und zusehen wie er sich durchsetzen.
Kritik: Blood & Sinners von Moviejones
Moviejones | 20.04.2025