Hier dreht sich alles um die News "Mission: Impossible 8": Große finanzielle Last und bald ein erster Trailer?. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Och, kurz bei Miscavige anklopfen und es regnet Kohle.
"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf dein Steißbein tätowiert?"
Noch teuerer als bereits der teure Vorgänger? Wie hat man das denn nun wieder zustande gebracht? Also ein finanzieller Erfolg im Kino ist dann ja quasi ausgeschlossen, selbst mit einem Umsatz von 800 Mio. kratzt man gerade an der Gewinnzone. Die Frage ist, ob in den 400 Mio. schon das Marketingbudget mit eingerechnet wurde oder nicht.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Drecks-Covid, und Drecks-Streik sind schuld. Und dann noch der Unfall mit dem U-Boot Stunt.
Also ich möchte auch gerne wissen, wie fertig gedrehte Filme noch weiter Geld kosten können? Ich habe ernsthaftes Interesse daran. Kann mir das jemand erklären?
You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward
@ Raven13
Das Marketing ist da nicht enthalten, aber da der Film größtenteils in Großbritannien gedreht wurde, wird er von dort Steuerrabatte bekommen, die man noch auf das Budget anrechnen muss, so dass das Produktionsbudget am Ende etwas niedriger sein wird, aber immer noch über 300 Mio.
@ theMagician
Mit den Dreharbeiten ist der Film ja noch lange nicht fertig, dann beginnt erst die Postproduktion, in der der Schnitt angefertigt wird, Musik komponiert, die visuellen Effekte eingefügt, etc. Gerade Letzteres macht bei Action-Blockbustern ja nochmal einen ordentlichen Kostenpunkt aus. Zudem dürften bei einem Film dieser Größenordnung auch nochmal Nachdrehs angesetzt werden.
Mission Impossible 7 wurde in erster aufgrund der Corona-Restriktionen und damit verbundenen Verzögerungen deutlich teuerer als geplant.
Bei Mission Impossible 8 sind die streikbedingten Verschiebungen maßgeblich mitverantwortlich, wodurch sich die Dreharbeiten massiv in die Länge gezogen haben.
Man kann an der Stelle aber festhalten, dass >90% aller angeblichen Budget-Zahlen zu großen Hollywood-Blockbustern schlicht und ergreifend eines sind: falsch
Ob das hier auch gilt, kann ich nicht abschließend beurteilen, würde aber mal stark davon ausgehen. (Beispiel für solche Fake-Zahlen: Gladiator 2)
Trotzdem wird der 8te Teil sicher ein massives und ungeplant hohes Budget aufweisen, was einen finanziellen Erfolg durch die Kino-Auswertung sehr schwierig machen wird.
Paramount will den 8ten Teil wohl in erster Linie als "finalen Teil" vermarkten, bei finanziellem Erfolg hat das aber ja bekanntermaßen noch kein Studio von einer weiteren Fortsetzung abgehalten.
Übrigens ist die Beschreibung "ordentliche Kritiken" für MI7 leicht untertrieben... ![]()
@ Legolas
Man kann an der Stelle aber festhalten, dass >90% aller angeblichen Budget-Zahlen zu großen Hollywood-Blockbustern schlicht und ergreifend eines sind: falsch
Ob das hier auch gilt, kann ich nicht abschließend beurteilen, würde aber mal stark davon ausgehen. (Beispiel für solche Fake-Zahlen: Gladiator 2)
Das nenn ich mal eine steile These. THR, Variety und Deadline sind Branchenblätter, die ihre Zahlen in der Regel von den Studios selbst beziehen. Meist sind die eher noch zu niedrig angesetzt als zu hoch.
Der einzige Weg die Zahlen gesichert zu überprüfen ist, wenn ein Film in einem Land wie Großbritannien produziert wurde, wo die Zahlen am Jahresende wegen Steuerrabatten öffentlich einsehbar sind. Bei einigen der letzten MCU-Filme war das der Fall und daher weiß man, dass "The Marvels" nach Abzug der Steuerrabatte ein Budget von 220 Mio. hatte und das von "Ant-Man 3" sogar 330 Mio (ebenfalls nach Abzug!) betrug. Da waren die vorab von den Trades gemeldeten Budgets ungefähr in diesem Bereich (eher noch niedriger), von daher weiß ich nicht wie du zu deinem Fake-Vorwurf kommst.
"Gladiator 2" wurde zum Teil ebenfalls in GB und auf Malta gedreht und wird daher von dortigen Steuerrabatten profitieren, durch die sich das von THR gemeldete 310-Mio.-Budget auf das vom Studio kolportierte Netto-Budget von 250 Mio. reduzieren kann, daher scheint mir da auch alles koscher zu sein. Zumal THR in seinem Artikel ja sogar auf das 250 Mio.-Netto-Budget hinweist, also da würde mich jetzt wirklich interessieren womit du den Fake-Vorwurf begründest.
@PaulLeger
Vielleicht sind es keine >90% und evtl hätte ich es etwas stärker eingrenzen sollen, aber grundsätzlich stimmt es schon:
Sehr häufig sind die in den Medien zu lesenden Budgets für größere Blockbuster schlicht falsch. Genauso wie ein großer Teil der angeblichen Fabel-Gagen vieler Megastars oft ziemlich aus der Luft gegriffen ist, um die üblichen reißerischen Headlines zu produzieren.
Beispielhaft sei da mal die angebliche MEGA-Gage für Robert Downey Jr. genannt, die er laut Medien für seine Marvel-Rückkehr bekommen soll. Nicht falsch verstehen, wir werden uns sicherlich keine Sorgen um seine finanzielle Zukunft machen müssen.
Aber wie genau stellt man sich eigentlich vor, wie diese "Enthüllung" abgelaufen ist?
Bis zum Tag der Verkündung auf der ComicCon wurde die Zusammenarbeit geheim gehalten, aber keine 24 Stunden später sollen auf einmal sämtliche finanzielle Details an die Öffentlichkeit gelangt sein?
Letztendlich geht es jedem, egal ob Branchenblatt, Magazin oder Reporter, um Aufmerksamkeit und Clicks. Manche davon gehen selbstverständlich deutlich rücksichtsloser vor als andere.
Ich will den etablierten Namen auch keinesfalls bewusste Fake-News o.ä. unterstellen, auch wenn sie oft genug daneben liegen. (IF)
Aber selbst wenn die Original-Quelle zu Gladiator II neben den groß klingenden 310 Mio noch die tatsächlichen Kosten für Paramount nennt, verschwindet das spätestens bei all den darauf aufbauenden Folgeartikeln im Kleingedruckten.
Für den Großteil der Leser ergibt sich am Ende folgendes Bild:
Gladiator 2 war viel zu teuer - Angeblich 310 Mio statt ursprünglich mal 165 Mio.
(Mal eben eine Kostenverdopplung, wer kennt es nicht?)
Wenn der Film in den USA jetzt mit eigentlich starken 75 Mio startet, wäre das bei den Kosten zu wenig.
Bezieht man aber die wahren Kosten des Studios (200-250 Mio) ein, sieht das Bild plötzlich anders aus.
Dabei wird sich auch längst nicht immer auf die offiziellen Studio-Zahlen verlassen. Man beachte beispielsweise Formulierungen wie "Sources close to the production tell...".
Beispiele für falsche Budget-Schlagzeilen gibt es allein aus diesem Jahr genug:
Argylle hatte kein 200 Mio Budget, wie zuhauf zu lesen war. (80-90 Mio)
(Allerdings Sondersituation wegen Apple-Einkauf.)
IF wurde auf 110 Mio beziffert, war aber wohl eher bei 85 Mio.
F1, der kommende Brad Pitt/Joseph Kosinski-Film, hat kein 300+ Mio Budget.
Gladiator 2 hat Paramount keine 310 Mio gekostet, sondern vermutlich 200-250 Mio.
Jurassic World 4 wird am Ende keine 265 Mio kosten, wie berichtet wurde.
Vielleicht kann man sich auf eine Art Kompromiss einigen:
Je "spektakulärer" die Zahlen zu bestimmten Budgets und Gagen sind und je "reißerischer" die dazugehörenden Artikel, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass die genannten Zahlen am Ende falsch oder mindestens zweifelhaft sind. Und die MI8-Berichterstattung erinnert ziemlich stark daran.
Was deswegen aber nicht bedeutet, dass das MI8-Budget nicht am Ende deutlich höher als ursprünglich geplant sein wird.
@ Legolas
So, wie ich das sehe, bleibst du die Beweise schuldig, warum Deadline & Co. nun falsche Zahlen nennen und du die richtigen kennst. Nicht bös gemeint, vielleicht hast du sogar recht, doch wenn gut informierte Branchenblätter bewusst falsche Zahlen nennen, du aber die vermeintlich richtigen kennst, woher bekommst du denn dann deine Zahlen? Bist du besser informiert als große Branchenblätter mit Kontakten zu den großen Studios?
Soweit ich weiß, sind Disney, WB & Co. Aktienunternehmen und müssen transparent gegegnüber Aktionären sein. Vielleicht sind daher die Budgets immer so schnell öffentlich bekannt?
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@ Legolas
Argylle hatte kein 200 Mio Budget, wie zuhauf zu lesen war. (80-90 Mio)
(Allerdings Sondersituation wegen Apple-Einkauf.)
Bei "Argylle" macht es in Bezug auf das Box Office auch Sinn, die 200 Mio. zu nennen und nicht das Produktionsbudget. Die Produktionsfirmen haben durch den Verkauf an Apple für ebendiese 200 Mio. ja schon ihren Schnitt gemacht, mit der Kinoauswertung will der Käufer, also Apple, nun seine Investition wieder reinholen und die lag eben bei 200 Mio.
Klar wird Apple der Verlust am Ende egal sein, weil sie mit den Filmen in erster Linie ihren Streamingdienst pushen wollen aber für eine Vergleichbarkeit mit anderen Studios nimmt man eben die Summe, die Apple investiert hat. Das macht man bei unabhängig produzierten Filmen, die anschließend von einem traditionellen Hollywood-Studio gekauft wurden, ja auch so.
IF wurde auf 110 Mio beziffert, war aber wohl eher bei 85 Mio.
F1, der kommende Brad Pitt/Joseph Kosinski-Film, hat kein 300+ Mio Budget.
Gladiator 2 hat Paramount keine 310 Mio gekostet, sondern vermutlich 200-250 Mio.
Jurassic World 4 wird am Ende keine 265 Mio kosten, wie berichtet wurde.
Sofern diese Differenzen stimmen, lassen die sich vermutlich durch Steuerrabatte und den damit einhergehenden Unterschied zwischen Brutto- und Nettobudget erklären. Allerdings wäre schon interessant zu wissen woher deine Zahlen stammen?
Bei "IF" hab ich mal kurz via Google nach dem Budget gesucht und sämtliche Ergebnisse geben 110 Mio. an, welche Quelle spricht denn da von 85 Mio.?
Wie schon gesagt legen die belastbaren Zahlen, die wir durch die Finanzberichte der Studios haben, nahe, dass eher das Gegenteil deiner These stimmt und die Zahlen der Trades in vielen Fällen noch zu niedrig sind. 2014 gab es den großen Sony-Hack, durch den Finanzberichte von Sony Pictures öffentlich zugänglich wurden und man somit die wahren Budgets für einige ihre Filme sehen konnte, in den meisten Fällen waren sie höher als vorab berichtet. "The Amazing Spider-Man" kostete laut den Unterlagen z.B. 260 Mio., berichtet wurden 200-230 Mio...
Auf keinen Film freue ich mich mehr füs nächste Jahr als den.
"Je poetischer, je wahrer."
~Novalis
"Mission: Impossible 8": Große finanzielle Last und bald ein erster Trailer?
Moviejones | 03.11.2024