Hier dreht sich alles um die News "Schneewittchen": Märchenhafter Erfolg oder Albtraum?. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Ich denke, dass der Film, trotz der vielen Diskussionen im Netz und in den Medien, noch ganz gut performen wird. Wie unten schon oft erwähnt wurde, wird die meisten Zuschauer und Eltern mit Kindern diese ganze Diskussion kaum interessieren. Ich schätze, dass der Film weltweit zwischen 400 und 600 Mio. Dollar einnehmen könnte. Gemessen am Budget sicher zu wenig, aber abgesehen davon wäre das eigentlich kein so schlechtes Ergebnis.
Mich interessiert der Film nur bedingt, denn ich fand bereits die Zeichentrickversion nur so lala. Jedoch hat mich die Realverfilmung von "Die Schöne und das Biest" damals extrem positiv überrascht, obwohl auch da die Zeichentrickversion mich nie so wirklich angesprochen hat, daher bin ich offen für diese neue Realverfimung von "Schneewittchen". Ich gehe da ohne Vorurteile heran. Der neuste Trailer hat mir visuell recht gut gefallen.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Mir gefallen die Realverfilmungen von Disney allgemein nicht. Auch der Löwenkönig, mir fehlt da die Wärme der Vorlagen. (edit: Die Schöne und das Biest hatte Magie) Und es sind halt 1:1 Klone, die inhaltlich nicht viel beizutragen haben, da wird sich bei Schneewittchen auch nicht viel ändern.
Rachel Zegler wird halt keinen Job mehr beim Mauskonzern bekommen für die letzten paar Wochen. Sie hat ja nicht gänzlich unrecht mit ihren Aussagen, aber es ist halt einfach dumm sich vor dem Start so zu äußern.
@Duck-Anch-Amun Ich glaube auch, dass die Kontroversen weniger eine Rolle spielen, auch wenn ich das nicht immer für richtig halte. Boykott kann durchaus eine sinnvolle Maßnahme sein, wenn man ethisch mit gewissen Dingen nicht einverstanden ist. Aber wo zieht man die Grenze, und nach welchem Maßstab entscheidet man? Gerade bei Filmen, an denen so viele Instanzen beteiligt sind – wo fängt da Boykott überhaupt an?
Ich würde auch ungern J.K. Rowling supporten, allerdings bin ich kein Potterhead, also kommt aus meiner Richtung sowieso kein Support. :-p Auf musikalischer Ebene gibt es allerdings 1–2 Beispiele, bei denen ich das rigoros durchziehe.
Aber wie du schon sagtest – The Flash hatte ganz andere Probleme. Und Tierwesen 3 hatte meiner Meinung nach ein ähnliches Problem wie die letzte Star Wars-Trilogie: Anstatt eines fertigen Konzepts, das sich auf eine bestimmte Anzahl von Filmen aufteilt, wurde hier von Film zu Film gedacht. Für ein Franchise ist das in solchen Situationen aus meiner Sicht nicht zwingend eine gute Strategie.
Und zu den 1:1 Umsetzungen: Mich hat es damals gewundert, dass Lion King vorgeworfen wurde, zu nah am Zeichentrickfilm zu sein. Ich hatte irgendwie im Hinterkopf (und korrigier mich bitte, falls ich falsch liege), dass das bei Beauty and the Beast noch positiv hervorgehoben wurde. Vielleicht lag es daran, dass die Phase der Realverfilmungen damals noch neu war und sich die Gewohnheit erst mit der Zeit eingestellt hat? Ich hatte jedenfalls den Eindruck, dass etwas, das zunächst gelobt wurde, späteren Filmen plötzlich negativ ausgelegt wurde.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
@ John-Dorian
"Und zu den 1:1 Umsetzungen: Mich hat es damals gewundert, dass Lion King vorgeworfen wurde, zu nah am Zeichentrickfilm zu sein."
Ich würde ja eher sagen, er war zu weit weg vom Zeichentrickfilm, denn dieser bot Unmengen an Emotionen bei den Tieren, während die "Realverfilmung" absolut frei von jeglichen Emotionen war. So funktioniert es einfach nicht. Die Sprecher (zumindest die deutschen Sprecher) sind in meinen Augen auch deutlich schwächer als im Original. Niemand gab sich so richtig Mühe, die Dialoge mit Elan, Emotionen und Einsatz zu einzusprechen. Für mich war das einfach zu wenig "1:1".
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@Raven13: Dann lass es mich anpassen in: in Sachen Handlung zu nah am Zeichentrick zu sein.
Naja, inwieweit ist es denn überhaupt möglich, in einer Realverfilmung von Der König der Löwen mehr Emotionen einzubringen als in der Zeichentrickversion? In einem Zeichentrickfilm können Figuren vermenschlichte Handlungen zeigen, ohne dabei unfreiwillig edgy zu wirken. Und dann durch Gesichtszüge auch viel mehr an Emotionen übertragen. Bei CGI-Remakes hat man dagegen die Wahl: Entweder man setzt auf eine realistisch wirkende Darstellung wie in diesem Fall geschehen, oder man bleibt bei einer computeranimierten Version mit demselben Charakterdesign – und landet dann bei etwas wie Frozen. Und dann hat man tatsächlich 1:1 den selben FIlm... nur in einem 3D Design.
Ich denke, ein entscheidender Faktor ist auch, dass viele automatisch mit dem Zeichentrickfilm vergleichen, mit dem sie so viel verbinden, anstatt den neuen Film für sich zu betrachten. Als man die Originalfilme zum ersten Mal gesehen hat, hat man Filme insgesamt noch ganz anders wahrgenommen und dementsprechend eine ganz andere emotionale Bindung dazu aufgebaut. Aber das könnte man jetzt natürlich ewig hin und her diskutieren. Und es soll ja auch jeder seine eigene Meinung dazu haben, von daher bringt uns das Diskutieren am Ende auch nicht wirklich weiter. :-p
Zum Schluss aber noch: Die Arbeit der Synchronsprecher sollte man einem Film vielleicht nicht unbedingt ankreiden. Dafür kann der Film per se schließlich nichts.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
Ich tippe auf ein hartes erstes Wochenende. Aber für die Gesamtbilanz ist nur entscheidend, ob der Film beim Publikum ankommt. Für Mufasa sah es am Anfang auch nicht gut aus.
PS: Ich hatte die neueren Kontroversen gar nicht mitbekommen (als hätte es nicht schon gereicht ^^). Aber viele Amis lieben ihre politischen Debatten und es ist keinesfalls so, dass die Unterhaltungsindustrie davon verschont bleiben würde, ganz im Gegenteil. Das wissen wir ja. Trotzdem denke ich, wenn der Film Charme und einen gewissen Zauber hat, wird es keine totale Bruchlandung.
Nach der Aladdin Realverfilmung kam nichts gutes mehr. Was sich auch auf den Boxoffice bemerkbar gemacht hat. Bei eingen liegt es an der Besetzung, bei anderen fehlen Figuren, wiederum bei anderen ist es die Story.
Das einzige was mich stört ist das man die Zwerge nicht mit realen Schauspielern besetzt hat. Es soll doch eine Realverfilmung und da kann man doch erwarten das alle Real besetzt werden. Siehe Der Hobbit. Was Rachel zegler angeht sie ist echt hübsch und so schlimm ist es jetzt auch nicht. Da war das verbrechen was man mit Arielle angestellt hat viel schlimmer.
Man denke nur an den Schneewitchen Film mit Kristin Kreuk da hat sich auch niemand beschwert. Da passt Rachel Zegler besser. Denn das dort waren keinen Zwerge.
Hoffe das er ein Erfolg wird aber nachdem ihnen Arielle leider um die Ohren geflogen ist wird es schwierig.
@Daywalker Alter das Arielle Thema sollte doch langsam durch sein. Das war zu Beginn schon lächerlich und jetzt ist es nurnoch traurig. Wenn die Tatsache, dass Arielle mit einer schwarzen Person besetzt wurde (kurzer Reminder wir reden hier von einer fiktiven Figur) dich immer noch so aufregt und für dich einem Verbrechen gilt, dann such dir mal ein Hobby oder Hilfe.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
Da die wenigsten ein Problem mit anderen Meschen wegen ihrer Hautfarbe/Sexualität haben, floppen die Filme weil sie einfach schlecht sind. Beweise gibt es genügend.
Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!
Einfach aus Interesse und weil wir den Film sicher tippen müssen (jepp ^^) hab ich mal bei YouTube nach dem Trailer gesucht. Und sowas ist mir neu: Keine neuesten Kommentare verfügbar, sondern nur Kommentare mit Zeitstempel (?!). Ich kenne es seit Jahren, dass Filme in der Kritik stehen, die (angeblich) zu woke sind, aber dieses Streit-Level ist mir neu. Mal sehen, wie es sich praktisch auswirkt.
Also ins Kino werde ich da sicherlich nicht spazieren. Wäre mir mit 30 Jahren und ohne eigene Kinder dann noch ne Ecke zu peinlich. Auf Disney Plus nehme ich ihn aber in Zukunft gern mal mit. Man ist ja schon irgendwo mit den ganzen Märchen da aufgewachsen.
“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”
@John-Dorian
Solange dumme Casting Entscheidungen getroffen werden ist das Thema niemals vorbei. Kann ja nicht jeder alles essen was einem serviert wird. Also such du dir selber mal ein Hobby oder Hilfe wenn du immer auf alles anspringst. So oft wie du hier schon geschrieben hast.
@Daywalker
Eine Casting-Entscheidung anhand der Herkunft, Hautfarbe, Sexualität oder whatever als dumm zu beurteilen, ist halt absolut dämlich – wohlgemerkt bei einer fiktiven Figur, in deren literarischer Vorlage nichts darüber geschrieben steht. Man nimmt nicht mehr den ursprünglichen Stoff, an dem sich Disney bedient hat, sondern legt Parameter fest, die nur auf den eigenen Erwartungen basieren. Und genau diese Erwartungen sind halt problematisch, wenn sie sich daran stören, dass eine fiktive Rolle zum Beispiel mit einer Schwarzen Darstellerin besetzt wurde.
Und du springst ja noch immer darauf an – knapp zwei Jahre nach Kinostart. Ich reagiere lediglich auf solchen Blödsinn. Klar, ich könnte es auch einfach überlesen und stehen lassen, aber das geht in eine Richtung, bei der ich schon Kante zeigen möchte. Und ich soll mir ein Hobby suchen, nur weil ich oft in ein Filmforum schreibe? Das greift ja wohl vorne und hinten nicht.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
Ich nehme nur das als Beispiel mehr nicht. Hätte auch Percy Jackson oder Spider-Man als Bespiel nennen können.
John-Dorian Mickie Krause hat da einen guten Song für dich GmBh
@Daywalker
Ja, dass das nur ein Beispiel ist, ist mir schon klar. Das eigentliche Problem ist aber die Haltung, die hinter solchen Beispielen steckt. Dieses Thema wird schließlich fast ausschließlich dann aufgemacht, wenn es um Diversität geht. Dann wird es auf die Casting-Entscheidung geschoben oder die "Woke" Argumentation aufgemacht. Und man kann Casting-Entscheidungen aus so so vielen Gründen kritisieren, aber Diversität gehört bei einer fiktiven Story halt überhaupt nicht dazu.
Was den Musiktipp angeht, verstehe ich den Zusammenhang nicht ganz. Abgesehen davon, dass er deine Argumentationslücke nicht füllt, frage ich mich, was genau du mir damit sagen willst. Geht es darum, dass Halle Bailey deiner Meinung nach nicht hübsch genug für die Rolle war? Oder soll das eine Anspielung darauf sein, dass ich zu hässlich bin? Ich tippe mal auf Ersteres, denn du hast ja an anderer Stelle schon die richtige Arielle-Optik eingefordert (Stichwort: AI weiß, wie Arielle auszusehen hat). Und genau da liegt das Problem: Schönheit ist subjektiv, und es gibt auch keine Norm, die festlegt, wie eine fiktive Figur aussehen muss.
Falls du mit dem Song doch mich gemeint hast, dann wäre es ehrlich gesagt ziemlich traurig, wenn du hier die Optik-Karte gegen ein anonymes Konto ausspielen willst. So oder so – Mickie Krause ist musikalisch absolut nicht mein Geschmack.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
"Schneewittchen": Märchenhafter Erfolg oder Albtraum?
Moviejones | 17.03.2025