Hier dreht sich alles um die News "Schneewittchen": Märchenhafter Erfolg oder Albtraum?. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Fand den letzten Trailer ganz gut und macht mich neugierig. Denke werde mir ein eigenes Bild machen. Also bei dem Produktionskosten kommt im Kino schwierig Gewinn zu stande. Aber man sollte Disneys Merchandise. Und drum herum nicht unterschätzen.
" Das One Piece existiert " :–P
" the world is a buggy program " :-}
Die hier dargestellte Kritik an der Neuverfilmung von Schneewittchen wirkt in vielen Aspekten auf mich engstirnig. Statt sich mit der kreativen Vision oder der erzählerischen Umsetzung zu beschäftigen, geht es hier viel um eher nebensächliche Details (jedenfalls für mich, für andere scheint das existentiell zu sein). Es gibt 50-jährige in Internetforen, die seit drei Jahren (seit der Castingbekanntgabe) ihre Lebensenergie in die Bekämpfung dieses Films stecken. Für mich grenzt das an Wahn.
Danke für dein Feedback! Der Beitrag sollte bewusst den Fokus auf die Unruhen im Vorfeld und die Probleme während der Produktion legen. Ob die kreative Vision und Erzählweise anklang finden, wird sich dann ab Donnerstag zeigen, wenn die Kinobesucher ihre Meinungen dazu äußern. Ich selbst bin auch sehr gespannt, wie der Film ankommen wird!
Tatsächlich sind die ersten Reaktionen, die mittlerweile im Internet schwirren, erstaunlicherweise nicht schlecht. Keine Ahnugn wie ernst man die nehmen kann, aber ich hab nicht mehr erwartet, dass man da noch irgendwas positives zu hören bekommt.
Letztendlich geh ich mit geringen Erwartungen rein - die Trailer gefielen mir, der Gesang und die Rchtung pro Musical (im Vergleich mit dem original) find ich passend und auch sonst konnten mich fast alle Realverfilmungen mehr oder weniger überzeugen.
Gestern hat Disney auch live von der Premiere gestreamt und es war dann doch schön die Kinder in Prinzessinnen-Kostümen zu sehen und wie herzlich Rachel Zegler mit ihnen umging und zu sehen, dass da auch Kidner aller Ethnien dabei waren - denen es mehr als egal ist welche Hautfarbe Arielle, Schneewittchen und Co. haben.
ABER wie der Film bei so einem Budget überhaupt ein Erfolg werden soll, bleibt ein Rätsel. Selbst ohne all diese Probleme und Diskussionen wäre dies schwer geworden für den Film - selbst wenn alle Kritiken positiv oder gar überragend verlaufen (was ich mir nur schwer vorstellen kann), wird der Film nur schwerlich schwarze Zahlen schreiben.
Solche Budgets machen im Vorhinein vieles kaputt und sind/warne auch der Grund, weshalb 2023 z.B. so katastrophal verlief.
@GPJ
Es gibt 50-jährige in Internetforen, die seit drei Jahren (seit der Castingbekanntgabe) ihre Lebensenergie in die Bekämpfung dieses Films stecken. Für mich grenzt das an Wahn.
Ich verstehe auch nicht, weshalb viele User auch hier auf MJ da so viel Energie verbraten. Ich kan es nur aus eigener Sicht sagen und es hat halt viel mit Nostalgie zu tun. Und wenn es dann Veränderungen gibt, ist dies für viele scheinbar diskussionswürdig.
Ich selbst kann mir die Besetzungen von Arielle und Schneewittchen auch nur schwer erklären, wenn es tatsächlich auch bessere Darstellerinnen gab - bzw. man auch gerne mal wieder Unbekannte casten würde. Letztendlich hat Disney selbst diese Figuren so konzipiert und diese Figuren weltberühmt gemacht - dies zu verändern wirkt dann halt wie ne Anbiederung an eine neue Clientel. Denn Schneewittchen hat ihr Aussehen halt fest in ihrem Namen verankert - ne Anpassung ist da schwer vermittelbar.
Man muss aber auch sagen - wer Arielle gesehen hat, der wird sich keine Sekunde lang Gedanken gemacht haben, weil Hailee diese Rolle zu 100 % traf. Und dies traue ich auch Rachel Zegler zu - die halt wunderschön ist und überragend gut singen kann.
Deshalb ist eigentlich zu sagen, dass die Originalen ja nicht verschwinden und man die immer noch schauen kann - nix ist leichter als diese Live-Action-Remakes zu ignorieren - was ja eigentlich laut Aussage der oftmals gleichen User sowieso Pflicht sein sollte, da man mit diesen Filmen Hollywood zerstören würde (cashgrab, Faulheit, Verarschung aufgrund von Nostalgie).
Letztendlich geb ich die Recht - es ist viel Geschrei um Nichts und dies von Leuten, die eigentlich nicht das Zielpublikum sind und wo man sich eigentlich ernsthaft Gedanken machen muss, warum erwachsene Männer sich so sehr für Disney-Prinzessinnen in Rage bringen können.
@Caminito, Du hast das alles sachlich zusammengefasst, das war also kein Feedback an Dich.
Zugegebenermaßen, mich nerven diese "Fans" nur noch. Ich hätte das nicht so sachlich schreiben können, Respekt! ![]()
@GPJ: Ich verstehe deinen Punkt und kann nachvollziehen, dass manche „Fan“-Reaktionen echt frustrierend sein können. Es ist daher nicht immer einfach, sachlich zu bleiben, besonders wenn Emotionen hochkochen. Es freut mich, dass du das zu schätzen weißt. ![]()
@Caminito
Jup, hervorragend objektiv geschriebene News. Gefällt mir sehr.
Um noch schnell Deine letzte Frage ("Und wie steht ihr generell zu den Neuverfilmungen der alten Klassiker?") für mich zu beantworten: Ich persönlich habe nichts gegen Neuverfilmungen (auch wenn selten mal etwas gutes dabei rumkommt)... und wenn es eben eine Realverfilmung eines Zeichentrickklassikers ist, dann sei es eben so. Leider fühlt sich das für mich aber immer eher nach "Special Editions von Star Wars" an. Als hätte man einfach alte, angestaubte Effekte durch neue ersetzt. Die Neuverfilmungen liefern irgendwie keinen Mehrwert. Von all den Disney-Neuverfilmungen spricht heute gefühlt kein Mensch mehr. Der Burger hat kurz gesättigt, der Hunger ist aber geblieben.
Nichtsdestotrotz bin ich auch hier auf die MJ-Kritik gespannt.
“Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"
Sehe hier auch eine soziale Verantwortung bei Disney, wenn sie Rollen kontrovers besetzten, dass dabei was brauchbares rauskommt, ich meine vor Mad Max Fury Road haben auch alle gemeckert dass es nix wird, weil ohne Gibson, dann war es aber doch gut.
Das kann seitens Disney nicht heißen dass
naja mit Trump im Amt wird es auch keine DEI bei Disney geben und alle superior people werden zufrieden sein XD und Disney wird wieder Schotter machen.
Wie es mittlerweile nur noch um Rasse, Hautfarbe, Nasenform geht. Wie die Menschheit sich einfach nur zurück entwickelt. Habt ihr keine anderen Probleme? Als ob es nicht wichtigere Themen gibt. Nur weil people of color vermeintlich "weisse" Rollen besetzen werden eure/unsere Privilegien nicht untergraben. So oder so kann es ja eh nicht gut für den Westen weitergehen. China ist sowieso das neue Supreme Reich. Im Prinzip ein letztes Aufbäumen XD
@MrBond: Dein Vergleich mit den Star Wars Special Editions trifft es ganz gut - viele der Disney-Remakes fühlen sich tatsächlich eher wie ein „Update“ an, ohne dass sie wirklich etwas Neues oder Eigenständiges bieten. Klar, sie sind technisch aufpoliert und visuell beeindruckend, aber wenn der Mehrwert fehlt, bleibt am Ende nur ein kurzer Hype ohne bleibenden Eindruck.
Bin auch gespannt, wie Schneewittchen am Ende abschneidet und ob dieser Burger diesmal länger satt macht. -)
..."Allerdings sollte nicht unterschätzt werden, dass die meisten Kinogänger - vor allem Familien mit Kindern - die aufgeladenen Diskussionen rund um Besetzung, politische Statements oder Änderungen am Original wenig interessieren."...
Naja... oder die Familien haben genau deswegen kein Bock in den Film zu gehen.
Die wollen Schneewittchen und die sieben Zwerge sehen. Ein romantisch verspieltes Märchen mit Musik, Humor, süßen Tieren, Gesang und Tanz ihren Kindern zeigen.
Und nicht an Foltermorde, und Vergewaltigungen von Kindern durch die Hamas denken oder an rassistische Spinner, die in ihren Wahn glaube, alle mit weißer Hautfarbe, auch Kinder, seien priviligiert und sollten mal n ordentlichen Dämpfer kriegen.
Was Caminito richtig beschreibt ist ja keine Insider Information! Das steht, teilweise drastischer, in fast jeder Tageszeitung und wird SELBSTVERSTÄNDLICH auch für Familien eine Rolle spielen.
Kann Disney was dafür, dass die Hauptdarstellerin so durchgedreht ist? Nein, das hat sich irgendwie verselbstständigt. - Aber Disney wollte politisch sein und wollte provozieren und hat extra mit jemand besetzt, der politisch ist und provoziert.
Ich glaube nicht, dass da Disney gut beraten war, dass genug weiße Männer über 50 ins Kino gehen werden und sagen "Jetzt erst recht!", oder dass Disney mit seiner politischen Agenda so weitermacht...
"Die Nächste kommt schneller!"
@Bond & Caminito
"Ihr habt Star Wars gesagt" ![]()
Auch wenn ich E6 schon/noch im Kino gesehen habe, war ich für die Erstauswertung von E4&5 noch zu jung. Daher war die Special Edition für mich die einzige Möglichkeit die "OT" zumindest in der gepimpten Form im Kino zu sehen. Was mich hellauf begeistert hat. Vielleicht gerade wegen des Upgrade. Zumindest gehört die SE für mich zu den tollsten Kinoerlebnissen. Sicher kann man das Motto "alter Wein in neuen Schläuchen" nicht ganz von der Hand weisen. Aber wenn es gut gemacht ist, bin ich dabei.
Was Disney angeht, kann ich da nicht wirklich nen Vorwurf entwickeln. Zu meiner Kindheit und die Älteren wissen das ggf auch noch, war der "Videomarkt" noch in seinen Kinderschuhen und Ausleihe, wenn überhaupt möglich, ein umständliches Unterfangen. In der ersten Videothek bei uns musste man früher je nach Titel zwischen 100,- und 300,- DM Kaution hinterlegen um nen Film zu leihen. Wenn man denn überhaupt das Gerät im richtigen Format sein eigen nannte.
Worauf ich hinaus will, Disney hat zu der Zeit die alten Klassiker alle paar Jahre wieder ins Kino gebracht um eine neue Generation einzufangen. Schneewittchen oder Robin Hood habe ich dadurch als Kind im Kino gesehen. Mit dem Videomarkt fiel diese Geschäftssparte weg. Die Zeit der teils wirklich unsinnigen "Direct to..." Sequel lassen wir mal außen vor. Ich finde es daher durchaus nachvollziehbar, sich einen neuen Markt zu erschließen/erschließen zu wollen, in dem man die Klassiker in eine neues Gewand kleidet um in vielen Punkten auch zeitgemäßer zu sein. Das man der Grundgeschichte dabei treu bleibt, finde ich eher positiv. Genau so positiv finde ich den Bruch mit alten (veralteten) Rollenbildern und Klischees. ich schließe mich daher dem allgemeinen Tenor hier an, dass der Versuch das eingeschränkte Weltbild hinter "ich bin Fan des Originals" im Sinne von "nur so und nicht anders", zu vestecken, schon mehr als scheiße ist.
Also, ich denke, am Ende sind wir jetzt an dem Punkt, wo man den Film für sich sprechen lassen muss. Ich glaube, Schneewittchen war mein erster Disney-Film als Kind, daher habe ich natürlich ein gewisses Grundinteresse. Aber wie ich schon oft gesagt habe: Wir sind nicht die Zielgruppe.
Ich glaube auch nicht, @RaylanGivens, dass Familien wegen der Debatte keinen Bock haben, ins Kino zu gehen. Am Ende des Tages geht es doch um die Kinder – und die bekommen das alles höchstens am Rande mit, wenn überhaupt. Ich bezweifle, dass Eltern ihre Entscheidung davon abhängig machen, was die Hauptdarstellerin in Interviews gesagt hat. Zumindest bei einem Film für Kinder. Die meisten interessieren sich wahrscheinlich mehr dafür, ob der Film ihre Kinder unterhält, als für irgendeine Kontroverse die damit zusammenhängt.
In der Kritik finde ich den Satz „sahen in der Neubesetzung eine zu starke Abweichung von der Vorlage“ echt amüsant. Der beschreibt ziemlich gut das Problem, das ich mit den Disney-Filmen sehe: Macht man eine 1:1-Umsetzung, heißt es, es sei nichts Neues. Sobald man etwas ändert, weicht es zu sehr ab. recht machen kann man es den Zuschauern bei solchen Remakes recht schwer, weil hier aktuelle Sehgewohnheiten auf Kindheitserinnerungen treffen.
Und von den ganzen Spinnern, die sofort mit ihrem „Woke“-Schwachsinn um die Ecke kommen, sobald eine Rolle nicht ihren Vorstellungen entspricht, will ich gar nicht erst anfangen. Dafür muss es nicht mal ein Disney-Remake sein – die kriechen ja generell aus ihren Löchern, sobald irgendwo jemand divers besetzt wird. Aber egal, ich schweife ab. Die Kids wollen den Film mit Sicherheit sehen, also lasse ich mich einfach überraschen.
"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."
Danke für deine interessante Sichtweise, @Bartacuda!
@John-Dorian
Ich glaube auch nicht, @RaylanGivens, dass Familien wegen der Debatte keinen Bock haben, ins Kino zu gehen. Am Ende des Tages geht es doch um die Kinder – und die bekommen das alles höchstens am Rande mit, wenn überhaupt.
Ich halte die Rolle von Schauspielern diesbezüglich auch gar nicht so wichtig, auch wenn es natürlich immer Diskussionen gibt. Bei einem Tom Cruise interessiert das Scientology-Gelaber auch niemanden und jeder sieht neue Filme von ihm als Highlight an. Ein Sylvester Stallone hat sich mittlerweile als glühender Trump-Anhänger entlarvt - ich bezweifele, dass man ihn boykottieren würde oder seine alten Filme nun meidet.
Natürlich ist dies immer schwer zu fassen - hat die Kontroverse um Ezra Miller The Flash wirklich geschadet oder lag dies dann doch daran, dass keiner Bock mehr auf dieses DCEU hatte? Umgekehrt bei Tierwesen 3, wo die Ausbootung von Johnny Depp negativ betrachtet wurde - war dies wirklich das Problem am Film? Oder Rowlings Meinungen? Ne Serie kommt ja auch noch, obwohl viele Rowling als Problem sehen.
Zegler und Gadot haben unterschiedliche Ansichten zum Thema, was völlig legitim ist, denn gerade dieser Konflikt ist so komplex, dass dies ja auch in der normalen Bevölkerung bis hin zu politischen Personen für unterschiedliche Meinungen sorgt.
Macht man eine 1:1-Umsetzung, heißt es, es sei nichts Neues. Sobald man etwas ändert, weicht es zu sehr ab. recht machen kann man es den Zuschauern bei solchen Remakes recht schwer, weil hier aktuelle Sehgewohnheiten auf Kindheitserinnerungen treffen.
Stimmt natürlich zu 100 %. The Lion King wurde stark dafür kritisiert, dass er eine 1:1 Kopie sei. Mulan wurde stark kritisiert, dass es eine recht eigenwillige Interpretation war und vieles verändert wurde - u.a. Mushu ignoriert wurde.
Meines Erachtens funktionierten die Verfilmungen am besten, wenn es wenig Kontroverse gab (z.B. Darsteller ihren Zeichentrickvorbildern ähnlich aussahen) und wenn die Geschichte 1:1 umgesetzt, aber mit Anpassungen und Verbesserungen. Ich denke da an Cinderella, Die Schöne und das Biest und mit Abstrichen Aladdin. Letzterer zeigt aber wie "grenzwertig" es ist. Das Casting von Will Smith wurde anfangs auch kritisiert. Und später wurde kritisiert, dass man Guy Ritchie für eine banale Auftragsarbeit verschwendet hatte.
Also ja, Recht machen kann man es bisher den wenigsten.
"Schneewittchen": Märchenhafter Erfolg oder Albtraum?
Moviejones | 17.03.2025