Hier dreht sich alles um die News "Rust - Legende des Westens": Nach Tragödie jetzt deutscher Kinostart + Trailer. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
Der Trailer ist sehr stimmungsvoll. Könnte ein richtig guter Western werden, wenn man Produktion und Ergebnis trennen kann.
Ein zweischneidiges Schwert und ich weiß nicht, was ich davon halten soll, ob ich mir den Film überhaupt ansehen soll.
Jens Prausnitz, eine Onlinebekanntschaft von mir aus einem anderen Forum, berichtet jedes Jahr vom Camerimage und hat die Premiere des Films live miterlebt, laut ihm hat das mehr den Eindruck eines PR-Stunts gemacht, das Erzeugen eines PR-Effektes (vergleiche "The Crow"), weniger dass die Fertigstellung und Veröffentlichung des Films im Sinne der hinterbliebenen Familie geschah.
"Imageschaden: Die Turbulenzen um das Camerimage 2024 waren beispiellos – und da hatte das Festival noch nicht einmal begonnen. Jens Prausnitz berichtet für uns aus Toruń von einer Veranstaltung am Scheideweg."
https://www.filmundtvkamera.de/shop/film-tv-kamera-1-2-2025/
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
In Anbetracht dessen, was das am Set passiert ist und auch sonst noch schiefgelaufen ist, finde ich es moralisch fragwürdig, dass man den Film um jeden Preis noch zu Ende gedreht hat und nun mit PR ins Kino bringt. Ebenso schändlich finde ich Alec Baldwin, der jegliche Schuld immer und immer wieder von sich gewiesen hat. Als Befürworter von privatem Waffenbesitz sollte er sich gut genug mit Waffen und Munition auskennen, um zu wissen, wie man mit Waffen umgeht. Gerade die oberste Waffenregel "Gehe IMMER davon aus, dass eine Waffe (mit scharfer Munition) geladen ist!".
Er ist Produzent und hatte die Verantwortung für das, was am Set passiert, also auch für das Verhalten der Waffenexpertin am Set. Zudem war er derjenige, der die Waffe abgefeuert hat. Er hätte die Waffe vor Dreh der Szene auf jeden Fall nochmal überprüfen müssen. Ich sehe in ihm eindeutig eine Teilschuld, und diese komplett von sich zu weisen, obwohl jemand gestorben ist, ist für mich einfach nur unverantwortlich und zeigt, was für ein Feigling Alec Baldwin ist. Er ist nicht einmal manns genug, um sich selbst eine Teilschuld einzugestehen und Verantwortung zu übernehmen. Stattdessen treibt er die Produktion noch voran.
Ich habe kein Interesse mehr an dem Film, und das hauptsächlich wegen Alec Baldwin und seines Verhaltens.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Wer hat die Waffe denn geladen? Wäre ich Schauspieler und feuere zum 100 Mal mit Platzpatronen, würde ich das nicht ständig prüfen ob da auf einmal echte Patronen in meiner Waffe drin sind.
@ CreasyX
Dann hast du offenbar nie gelernt, mit Waffen zu hantieren. Dir würde ich niemals eine Waffe in die Hand geben, sorry. Das ist die Denkweise von Anfängern oder Leuten, die auch in Kurven mit dem Auto überholen, denn wo 100 Mal kein Gegenverkehr kam, wird auch beim 101. Mal kein Gegenverkehr kommen.
Wegen genau dieser Denkweise passieren solche Unfälle. Wenn man eine Waffe in die Hand bekommt, prüft man sie. IMMER! Wer das nicht tut, handelt grob fahrlässig und MUSS die Verantwortung tragen, wenn dann doch etwas passiert. Man kann nicht immer anderen die Schuld geben. Eine kurze Überpürfung hätte ein Leben retten können. Das Leben wurde ausgelöscht wegen Nachlässigkeit und Faulheit.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Was CreasyX meint ist, dass wenn man etwas 100 mal oder öfters gemacht hat, man natürlich nachlässiger wird. Das ist nicht schön aber irgendwie menschlich. Unabhängig davon, ob es nun um Waffen geht oder die Missachtung von Sicherheitsmaßnahmen auf einer Baustelle oder in Versuchslaboren.
Habe zwar kein Waffenvergleich aber kenne ähnliche Handhabungen von Leuten, die mit sehr hohen elektrischen Spannungen arbeiten.
Da hilft es nicht, wenn man solche Sachen gelernt hat. Je öfter man sowas macht, je nachlässiger wird man.
@Raven13 hat absolut recht. Egal wie routiniert ich bin, die Überprüfung sollte IMMER routinierter sein. Egal wie mies es ist, dass man für die Teischuld ins Gefängnis kommt, er hätte verdammt nochmal Rückgrat zeigen und zu seinem Fehler stehen sollen. Hat doch sonst immer den harten Mann abseits der Kamera markiert. Da sieht man wieder, alles nur Hollywood Image. Die die am lautesten schreien, sind die größten Feiglinge.
Es war ein Unfall und sicher eine Verkettung von Fehlern. Alle Beteiligten leiden an den Folgen.
Wird auch dieser Film dann 1000ende 1/10 Bewertungen erhalten?
@ TiiN
"Was CreasyX meint ist, dass wenn man etwas 100 mal oder öfters gemacht hat, man natürlich nachlässiger wird. Das ist nicht schön aber irgendwie menschlich."
Es mag menschlich sein, bei sich ständig wiederholenden Routinen nachlässiger zu werden, doch Waffen sind da noch mal ein Sonderpunkt, denn diese sind gefährlich und potentiell tödlich. Ob man gerne nach dem 1000sten Mal auch mal nachlässiger sein möchte oder nicht, da muss man sich dann entweder disziplinieren oder sich von Waffen verabschieden. Routinen sind auf Dauer immer doof, aber während das Weglassen des täglichen Zähneputzens maximal die eigene Gesundheit gefährdet, und das auch erst nach längerer Zeit, kann die Nachlässigkeit beim Überprüfen einer Waffe zur Schädigung und zum Tod anderer führen.
Ist doch das gleiche wie beim Überprüfen von der Technik von Passagierflugzeugen. Wenn man da nachlässig wird, könnten hunderte Menschen sterben. Das muss man sich immer wieder vor Augen führen. Sowas wie Nachlässigkeit darf es in manchen Bereichen nicht geben. Und wenn doch, muss man halt auch Verantwortung für die möglichen Konsequenzen übernehmen.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@Raven13
Das Beispiel mit der Technik habe ich ja schon selbst genannt und wie gesagt: Auch da gibt es Nachlässigkeiten. Eine 100 % Sicherheit gibt es nicht.
Ich mag den Trailer. Vielleicht gehe ich rein aber es kommt auf meine Laune an.
Bezüglich Schuld oder nicht Schuld ist schwer zu beurteilen. Amerikaner ticken halt anders. Ich weiß auch nicht ob man wirklich direkt sieht das man Platzpatronen benutzt. Denke aus deutscher Sicht. Ist es einfach nur verrückt echte Schusswaffen zu verwenden. Als Zuschauer muss oder sollte es egal sein wenn man unscharfe Replikate nutzt.
Whitebeard "das One Piece existiert!"
@ TiiN
"Eine 100 % Sicherheit gibt es nicht."
Nur dann nicht, wenn man bewusst nicht die Waffe, die man in die Hand bekommt überprüft. Dies sollte man einfach grundsätzlich immer tun, dann gibt es auch eine 100%ige Sicherheit.
Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich habe beruflich damit zu tun. Ausnahmen aus Faulheit oder weil es nervt gibt es für mich nicht. Sicherheit geht für mich immer vor Schnelligkeit, Bequemlichkeit oder Faulheit.
@ Poisonsery
"Ich weiß auch nicht ob man wirklich direkt sieht das man Platzpatronen benutzt. "
Platzpatronen haben einen zusammengefalteten und geriffelten Hülsenmund, woran man sie gut erkennen kann. Sieht man an der Spitze ein Geschoss, dann ist es auf jeden Fall echte Munition.
Noch besser wäre, wenn man spezielle Schreckschusswaffen benutzt, mit denen keine scharfe Munition abgefeuert werden kann.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
Du vergleichst die Situation mit dem Gebrauch einer Schusswaffe aber z.b. im Bezug auf Polizei, Bundeswehr, Sicherheitskräfte. Ich rede von einem Schauspieler.
Sagen wir Mal du drehst einen Western, zwei Monate Drehzeit, viele Schießereien laut Drehbuch. Du hast eine Szene in der du 20 Mal mit deinem Revolver feuerst, ich glaube nicht dass du als Schauspieler dafür selbst verantwortlich bist die Waffe zu laden, das machen andere für dich, muss ja schnell gehen alles... Zeit ist Geld. Du sollst Schauspielern, in die Kamera gucken deinen Text aufsagen die Waffe abfeuern. Die Szene wird wiederholt und wiederholt und wiederholt. Wenn du in den zwei Monaten 500 Mal geschossen hast, checkst du nicht jedesmal ob da wirklich Platzpatronen drin sind, wer immer dafür verantwortlich war, sollte wissen was er da rein tut.
@Raven13
Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich habe beruflich damit zu tun. Ausnahmen aus Faulheit oder weil es nervt gibt es für mich nicht. Sicherheit geht für mich immer vor Schnelligkeit, Bequemlichkeit oder Faulheit.
Dann sprechen wir beide aus Erfahrung. Ich habe beruflich mit sehr hohen, lebensbedrohlichen elektrischen Spannungen zutun. Zudem gibt es Einsatzorte die ebenso lebensgefährlich sind. Natürlich gibt es unglaublich viele Maßnahmen um dieses Risiko zu minieren und diese werden sehr oft geschult. Trotzdem kommt es trotz dieser vielen Maßnahmen und Schulungen zu lebensbedrohlichen Unfällen.
Es ist nämlich wie CreasyX gesagt hat und wie ich auch schon angedeutet habe. Wenn du eine Sache immer und immer wieder machst, vielleicht sogar am gleichen Tag innerhalb kurzer Zeit. Dann schleicht sich einfach eine Nachlässigkeit ein. Mal mehr, mal weniger stark. Du kannst Maßnahmen aufstellen, aber die werden dir nie eine 100 % Sicherheit geben, denn du hast immer noch den Faktor Mensch.
Der andere Punkt von Creasy ist ebenfalls valide. Wir kennen die Zuständigkeiten nicht und ob alle ausgebildet sind um Waffen zu überprüfen Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht im Aufgabenbereich eines Schauspielers fällt - auch wenn hier eine doppelte Sicherheit natürlich nicht verkehrt wäre, sofern er denn in der Lage ist, das zu beurteilen.
@ TiiN
Okay, lassen wir das mal so stehen, den Faktor Mensch kann man halt neimals zu 100 % einschätzen, und Fehelr passieren. Dann istz da aber immer noch der Punkt, dass Alex Baldwin keinelei Verantwortung übernommen hat und dass er auch keinerlei Mumm hat, zuzugeben, dass er besser hätte handeln können, denn es war SEIN Set als Produzent. Er muss seine Leute kennen, und wenn da jemand mit scharfer Munition am Set rumballert, MUSS er das auch mitbekommen haben. Er ist ja selbst ein Waffennarr und müsste sich daher doppelt so gut auskennen. Und er muss in den vielen Tagen am Set auch mitbekommen haben, wie seine Waffenexpertin tickt und dass sie eher eine nachlässige Person ist, die auch Drogen am Set konsumiert hat. Andere Zeugen berichteten ltz. Aussagen ja, dass es am Set chaotisch und schlecht zuging. Ein Grund mehr, dass Baldwin Fehler gemacht hat.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
"Rust - Legende des Westens": Nach Tragödie jetzt deutscher Kinostart + Trailer
Moviejones | 04.04.2025