Hier dreht sich alles um die News "Jumanji 3" feiert Produktionsstart mit einem Bild des Casts. Tausch dich mit anderen Filmfans aus.
@Raven13
Das ist mir bewusst. Es gibt einen van Pelt und Alan Parrish hat seinen Namen in einen Baum geritzt. Allerdings hatte dieser lichte Wald so gar nichts von einem Dschungel. Die grasbewachsene Hochebene am Ende des Films auch nicht. Mir fehlte auch der Geist des Dschungels, welcher ja die eigentliche Ursache im Film mit Williams ist. Oder der tiefgehende Witz, welchen der ursprüngliche Jumanji auffuhr. Der Jäger van Pelt, zum Beispiel. Ein Brüller. Das Geschwisterpaar. Herzerfrischend. Und Robin Williams, wie immer grandios. Auch der restliche Cast konnte überzeugen (Sohlenmeister, Tante, Schlingpflanze). Die Sequels finde ich witzlos und teilweise echt langweilig. Ein CGI Gewitter halt. The Rock spielt The Rock. Black nervt eigentlich nur und der Rest ist unter ferner liefen. Die Neuinterpretation von van Pelt krepiert leider auch im Rohr. Und dieser Erklärbärtyp, am Anfang und Ende des Spiels, ergibt auch keinen Sinn. Somit fehlt den Sequels ziemlich alles, was den Ursprünglichen zu dem gemacht hat, was er ist. Ein moderner Klassiker.
"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf dein Steißbein tätowiert?"
@ Bibo
Über die Qualität des Originals müssen wir uns nicht unterhalten, der ist natürlich auf einem ganz anderen Niveau als die neuen Filme. Dennoch finde ich die neuen auch spaßig und unterhaltsam und besser, als ich im Vorfeld erwartet hätte. Aber klar, das Original ist Kult und hat auch Qualitäten, die den neuen absolut fehlt.
Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.
@Rotwang
Dem würde ich nicht zustimmen. Richtig, er spielt meist in Komödien, aber sein Talent ist durchaus vorhanden, wenn man mit ihm richtig zu arbeiten weiß und ihn nicht einfach nur machen lässt. Ich liebe das Körpertausch Genre und ich kenne bisher keinen der einen Körpertausch symathischerund besser hinbekommen hat ohne die Klischeekiste tot zu reiten.
Aber viel mehr noch geht das daneben "...auch wenn man da sicher keine große Kunst erwarten kann." Ob man Comedy Rock mag ist selbstredend Geschmackssache (wenn du hier jetzt keine Shakespeer artigen Texte meinst meinetwegen), aber Jacks Talent und Stimmumfang ist gewaltig. Er landet auch oft in Analysevideos von Vocal Coach etc. die hellauf begeistert sind wie fast schon spielerisch Jack Stile kopiert, in seinen eigenen adaptiert und selbst komplexeste Töne, Tonfolgen etc. benutzt als wäre das garnichts. Jacks Gesang sollte man am aller wenigstens unterschätzen.
@Bibo
Du musst die Filme nicht mögen, aber CGI Gewitter ist weit übertrieben. Es gibt ein paar wenige CGI Szenen, der Rest ist an echten Orten, bei Teil 1 zumeist in Hawaii, gedreht.
>Es gibt einen van Pelt und Alan Parrish hat seinen Namen in einen Baum geritzt.
Es wird auch Alans Figur gezeigt, die Figur des Prof. Oberon geht auf eine Figur im Original Buch zurück, das Spielbrett taucht am Anfang auf und schaut man den Dschungel von oben an, formt sich erneut das Spielfeld des Spielbrettes, Alex ist eine neue Form von Alan, da auch er Jahrzehnte im Dschungel gefangen ist, Nora wird in "Next Level" eingeführt und ist die Tante der Kinder aus dem 1995 Teil, generell spielt der Film auch wieder in der selben Stadt usw.
Wir müssen nicht diskutieren, dass Robin ein grandioses Jumanji 1995 geprägt hat. 2017 und 2019 sind eben anders, deswegen aber nicht gleich schlecht. Da es eben anders ist trifft es halt nicht den Humor von jedem der 1995 auch schon mochte.
>Und dieser Erklärbärtyp, am Anfang und Ende des Spiels, ergibt auch keinen Sinn.
Die neuen Teile basieren auf der Idee eines Videospieles. NPCs die einen in das Spiel einführen oder kleine NPCs die einen begleiten und Dinge erklären sind sehr klassische Elemente. In dem Fall ist ein einführender NPC deutlich sinniger gewesen als ein kleiner, nerviger Begleiter. Als Gamer war das für mich eigentlich völlig normal.
> Ein moderner Klassiker.
Wobei man bedenken sollte, eh es zum Kult wurde hat auch Jumanji seinerzeit nur gemischte Kritiken erhalten.
„Ein Spiel für jeden der drauf sinnt, wie er seiner Welt entrinnt.“
Jumanji
@SheldonOberon :
Ich bin ohnehin der Meinung dass Schauspieler richtig an die Hand genommen, in den meisten Fällen etwas brauchbares abgeliefert, als Beispiel möchte ich die Prequels von Star Wars nennen, hier wurden selbst gute Schauspieler schlecht in Szene gesetzt.
Sicherlich ist man als Darsteller auch gerne in seiner Comfort-Zone.
Bei den Körpertausch Filmen, bin ich muss ich selbst gestehen, nicht so der Experte, aber ich habe Jumanji auch nicht gesehen, also nur das Original, würde das aber auch nicht als klassichen Körpertausch-Film bezeichnen.
Matrix ist wenn man es so sieht auch ein Körpertausch film, da Neo nicht Neo ist sondern der Neo aus der Matrix.
Die Vocal Coaches sind prinzipiell immer überschwänglich, ich denke du schaust nur Jack Black relevante Bewertungen, aber prinzipiell brauchen die Content für ihre Kanäle und es ist einladender wenn man was positives hört, da die Videos eher von Fans geklickt werden, für mich wäre ein kompletter Zeriss auch Fehl am Platze, denn jeder Interpret der Erfolg hat macht ja was richtig, das trifft auch auf Jack Black zu, Jack Black ist auch kein schlechter Sänger und für mich sind sogar die Texte okay. Aber trotzdem ist es jetzt nicht die Große Kunst - muss es ja auch nicht immer um zu gefallen.
Wie ich in meiner Liste meiner Film-Gurken-Salat auf höchst eindrucksvoller Weise zur Schau gestellt habe, muss nicht alles was einem gefällt auch tatsächlich gut sein, McDonalds macht auch mehr Umsatz als viele gute Restaurants.
>Ich bin ohnehin der Meinung dass Schauspieler richtig an die Hand genommen, in den meisten Fällen etwas brauchbares abgeliefert,...
Das sollten die meisten Regisseure auch tun, trotzdem können einige mit einigen Schauspielern nicht umgehen oder lassen ihnen zu viel Freiheit. Es gibt Schauspieler wie Robin Williams da hältst du einfach nur die Kamera drauf wenn er improvisiert, er war so ein Typ der ohne feste Regeln deutlich besser war als mit einem starren Drehbuch. Aber das ist nicht die Regel.
Jack wiederum ist weitaus besser wenn er eine Führung erhält die seine Energie nutzt, ihn aber nicht komplett frei laufen lässt, weil er sonst den Energie-Hahn auf Maximum aufdreht. Darin Ist Kasdan bei Jack unheimlich gut. Davon ab hat Jack, meiner Meinung, ein extrem großes Talent gesehene Verhaltensmuster zu kopieren. Deswegen ist für ihn eine Rolle mit einer vordefinierten Person umso besser. Das ist bei Bernie begrenzt der Fall, ist mir aber vor allem auch in Next Level aufgefallen nachdem er bei Bethany schon sehr gut war, hat er den Ton von Fridge (Kevin Hart) gut getroffen und schlussendlich sogar Martha extrem gut hinbekommen. Als "Copy Cat" ist er massiv gut.
> Bei den Körpertausch Filmen, bin ich muss ich selbst gestehen, nicht so der Experte, aber ich habe Jumanji auch nicht gesehen, also nur das Original, würde das aber auch nicht als klassichen Körpertausch-Film bezeichnen.
Ich bin ein Körpertausch/Körperverwandlungs Freak muss ich gestehen. Seit Tom Hanks "Big" hat mich der Genre Bereich nie wieder losgelassen. Da war ich ~ 7 Jahre alt und ich konsumiere fast jeden Film dazu.
Allerdings ist es doch schwer für dich überhaupt Jacks Leistung zu bewerten wenn du die Filme ja nicht einmal gesehen hast. In deiner Aufzählung ist ja auch nicht einmal irgendwas neueres von ihm. Zumal ein Film nicht wie der andere ist. Seine Rolle in Jumanji unterscheidet sich massiv von seiner Darstellung in Minecraft, generell ist Jumanji schon dadurch ein großer Unterschied weil er eben anderes Verhalten adaptiert und den gröten Teil der Zeit ein Teenager Girl spielt, vor allem in 2017.
Jumanji 1995 hatte auch keinen Körpertausch. 1995 basierte auf der Idee eines Brettspieles, welches den Dschungel in die Realität bringt, 2017 auf der Idee die Spieler in den Dschungel zu bringen (als Avatare wie in einem Videospiel), wo einst Alan Parish landete und 2019 wollte zeigen wie riesig die Welt Jumanjis ist und nicht bei den Grenzen des Dschungels endet. Nun 2026 will man auf der Basis von 2017 und 2019 die Reihe abschließen, aber zur Idee dass Jumanji in die Realität eindringt zurückkehrt. Ein eigentlich, für seine Zeitspanne und den Schauspielerwechsel zwischen 1995 und 2017, sehr gelungenes, rundes und in sich greifendes Konzept was sich weder zu abhängig voneinander macht, aber auch nicht seine Verbindung vergisst. Der Respekt gegenüber 1995 und vor allem Robin ist von Beginn an Teil der neuen Teile.
> Die Vocal Coaches sind prinzipiell immer überschwänglich, ich denke du schaust nur Jack Black relevante Bewertungen,...
Nein, das sind allgemeine Coaches, die diverse Songs bewerten. Das war aber auch nur eine Anmerkung. Jacks Stimmqualität ist kein Geheimnis. Er hat eine klassische Gesangsausbildung und Jahre lange Bühnenerfahrung im Rock/Metall Bereich sowie teilweise auch Musikal und Theater Erfahrung. Er wird nicht umsonst immer wieder für Projekte gebucht und erzielt von Plantin, Gold und Silber Schallplatten über Chartsstürme bis hin zu Golden Globe Nominierungen alles. Natürlich, spielen da auch andere Punkte mit ein, aber Jacks Stimme ist schon immer stark und allseits anerkannt.
> Aber trotzdem ist es jetzt nicht die Große Kunst - muss es ja auch nicht immer um zu gefallen.
Frage ist ja immer wie man die auch bewertet. Woran machst du "Große Kunst" fest?
Je nachdem was für dich Kunst ist kann es Jack haben oder nicht, das ist jetzt die Auslegungssache von Kunst. Wobei auch hier die Frage ist, wie viel seiner Musik du überhaupt kennst.
„Ein Spiel für jeden der drauf sinnt, wie er seiner Welt entrinnt.“
Jumanji
"Jumanji 3" feiert Produktionsstart mit einem Bild des Casts
Moviejones | 12.11.2025