Casino Royal fand ich ganz nett und Ein Quantum Trost habe ich nicht gesehen. Aber als Angehörige des weiblichen Geschlechts muss ich sagen, dass es mich sehr freuen würde wenn ich mal einen Bondfilm sehen könnte, indem die Damen nicht nur als Bettgespielinnen des Agenten zu sehen sind. Diese Eindimensionalität fand ich immer schon sehr langweilig und auch wirklich nicht zeitgemäß. Und Rachel Weisz habe ich in die Mumie 3 schmerzlich vermisst, auch wenn sie diesen Film wohl auch nicht mehr hätte retten können. Will sagen: ich würde mich freuen, wenn sie diese Rolle übernimmt.
wieso enttäuscht? Casino Royale war das Beste, was dem Bond-Fanchise passieren konnte. Die another Day war so ein schwachsinniger Mist, man will sich garnicht vorstellen, die hätten noch einen Bond gedreht, der "größer", "toller" und "besser" ist.
Ich sag nur "Riesen-Welle" und "Unsichtbares" Auto..oh man. :-) Naja Weisz ist eine gute Schauspielerin und könnte den Film sicherlich noch aufwerten. Aber wie Godmother schon sagt würde es mal schön sein, wenn diese Eindimensionalität nicht mehr so dargestellt wird und das Hauptmerkmal nicht auf irgendwelche Körperteile festgelegt ist um mehr Leute ins Kino zu locken. Aber das hatte ja seit dem letzten Brosnan schon ganz gut geklappt denke ich. Außerdem denke ich mal das Weisz sich nicht in diese Schublade stecken lassen wird.
Das hat wenig mit Emanzipation zu tun, auch wenn ich wusste, dass dieses "Gegenargument" kommt. Von mir aus soll er seine Klischee-beladenen Betthupferl behalten. Es spricht doch dennoch nichts dagegen, dass es auch mal ernsthafte Frauenrollen in Bondfilmen gibt. Neben den billigen Liebhaberinnen.
Naja wenn man nichts besseres dazu schreiben kann dann benutzt man halt die unnötige Pauschalaussage "Emanzipation. Ich finde du hast recht Godmother. Weisz wird sich das denke ich mal nicht vorschreiben lassen. Sie heißt ja nicht Halle Berry.
Ha Ha Ha Ha HA ! "warum sie dennoch mit ihm ins bett gehüpft sind, lag daran, dass bond ein ausdruck von männlichkeit darstellt, die auch heute noch viele anziehend finden.." -absolut lächerlich. "wie oft werden männer als "softies" bezeichnet und links liegen gelassen, während "gestandene" männer die viel alkohol vertragen von frauen umschwärmt werden...alles gar nicht so unaktuell...so hat bond im gewissen maße die damen ja verdient" -noch lächerlicher Tut mir leid aber ich muss mich grade erstmal von meinem Lachkrampf erholen...hihi. Ich kann nicht mehr. Das war eben der Kommentar des Jahres. Danke. Sehr gut.
Es tut mir leid widowmaker, aber dein Kommentar war wirklich von Vorurteilen durchtränkt. Die Welt der Frauen ist nicht so einfach und unkompliziert. Wir stehen nicht alle auf die total harten Macho-Alkoholiker, die ihre Bierflaschen mit den Zähnen öffnen und keiner Schlägerei aus dem Weg gehen. Ich weiß ja was du meinst, die Frauen hatten ihre eigenen Ziele und waren auch nicht alle dumm, aber am Ende sehr naiv und unheimlich leicht vom schlauen und tollen Mr. Bond zu überwältigen. In mehrfacher Hinsicht. Und damit eben doch das schwache, kleine Naivchen. Da wäre mir einfach eine kluge und interessante Frau einfach mal ganz lieb..
Vielleicht schreibst du ja mal wie ein vernünftiges Wesen @Widowmaker. Aber schön das du mich jetzt schon für verrückt erklärst. Das ging ja schnell :-). Am besten trinkst du jetzt dein Bierchen zur Beruhigung (kannst es ja mit den Zähnen öffnen ) und überdenkst deine Meinung vielleicht nochmal oder lässt es einfach bleiben. Im Grunde genommen aber auch völlig egal.
Und genau das passt doch gar nicht in einen Bond Film. Die beständigen Stichpunkte zu Bond sind... - Bond ist der größte Liebhaber - alle Frauen stehen auf Ihn (Wodka-Martini, Stil, harter Kerl) - er ist arrogant, selbstbewusst... ...usw. das typische Schema Genau das ist Bond...DER Mann der sie alle haben kann und den sie alle wollen. Ob das nun allen Frauen gefällt oder nicht wie mit den Damen in den Filmen umgesprungen wird. Genau so sollte Bond auch bleiben. Wo kommen wir hin wenn er auf einmal eine ebenbürtige Mitspielerin hat. Für mich gehört das nicht in diesen Film. Was widowmaker geschrieben hat, würde ich in Bezug auf die Bond-Filme unterstreichen.
"Wo kommen wir hin wenn er auf einmal eine ebenbürtige Mitspielerin hat. Für mich gehört das nicht in diesen Film." Warum denn nur nicht ? Was spricht dagegen ? Und fang jetzt nicht wieder mit Emanzipation an bitte.. Was spricht gegen eine Frau, in einem Bond-Film, die klug, tough,stark und nicht so naiv ist ? Ich glaube dann sind die Bond-Filme eine einfache Wunschvorstellung von einigen Fans, wie es im echten Leben nie sein wird.
"James Bond 23": Rachel Weisz als Bondbändiger?
Moviejones | 31.03.2010