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Wer sah was?

Tagebuch: Road House

Welche MJ-User haben Road House zuletzt gesehen?
Community
2024
Apr
28
Road House
28.04.2024
Road House
Bewertung
2024
März
23
Road House
23.03.2024
Road House
Bewertung
2022
Aug
08
Road House
08.08.2022
Road House
Nachdem ich hier gelesen habe das ein Road House Remake in Arbeit ist ( unter anderem mit Jake Gyllenhaal ) habe ich mir die DVD mit dem Original von 1986 noch einmal reingezogen. Wem der Name Patrick Swayze nur wegen "Dirty Dancing" und "Ghost" ein Begriff ist, aber nicht weiß , dass er auch ganz coole Actionfilme wie diesen oder "Gefährliche Brandung" gemacht hat, sollte das mal nachholen. Road House bietet eine bereits in zahlreichen anderen Filmen verarbeitete Story. Ein mysteriöser Fremder kommt in eine für ihn neue Stadt, deren Bewohner von einem Tyrannen unterdrückt werden, worauf der Fremde zum Beschützer der Gemeinde wird und dem Despoten eine kräftige Abreibung verpasst. Wer hier also großartige Überraschungen erwartet, wird enttäuscht sein. Wer sich daran nicht stört, bekommt einen ordentlichen Actionfilm der ausgehenden Achtzigerjahre zu sehen, der zwar nicht zu den Klassikern seines Genres/seiner Zeit gehört, aber dennoch gute Unterhaltung bietet, da er mit anderen Stärken punkten kann als einem innovativen, ausgefeilten Plot. Patrick Swayze spielt die Rolle des eher ruhigen, vernunftbetonten Rausschmeißers, bzw. Geschäftsführers Dalton ziemlich glaubwürdig. Mit Ben Gazzara hat er einen würdigen Gegenspieler, der seinen Part mit der erforderlichen Kaltblütigkeit spielt, die gelegentlich auch die eigenen Leute trifft. Unter den Nebendarstellern ragt Sam Elliott als Daltons Kumpel hervor, der mit seinem raubeinigen Charme und seiner Coolness jede Szene beherrscht, in der er auftaucht. Sam Elliott ist einfach eine geile Sau, egal wo er auftritt. Kelly Lynch hat als Love Interest des Helden schauspielerisch weniger zu tun, was aber auch daran liegt, dass ihre Rolle kaum mehr von ihr fordert als Dalton anzuhimmeln. Actionfans, die Wert auf Schießereien und ausgedehnte Verfolgungsjagden legen, könnten mit Road House ihre Schwierigkeiten haben, da es letztere schlichtweg nicht gibt und der Schusswaffeneinsatz eher sparsam ist – der Schwerpunkt liegt auf (Zwei-)Kampfszenen, was aber in Ordnung ist. In den ersten zwei Filmdritteln gibt es in regelmäßigen Abständen Kneipenschlägereien zu sehen, ehe es zu einer längeren, recht harten Zweikampfszene an einem See kommt, bevor der Film auf den Showdown zusteuert. All diese Sequenzen sind ordentlich über den Film verteilt, so dass es im Grunde keine richtigen Längen gibt, und was an Verfolgungsjagden fehlt, haben Regisseur Herrington und sein Team an Explosionen obendrauf gepackt. So vergehen die ca. 2 Stunden Laufzeit recht schnell, zumal der Film mit einigen guten Rocksongs aufwarten kann, die zum Teil von Jeff Healey und seiner Band stammen, mit der er auch im Film auftritt. Unterm Strich ist Road House kein Meilenstein des Actionfilms, aber trotzdem ein kurzweiliger Genrebeitrag, den man sich immer mal wieder ansehen kann. Selbst als B-Film ist Road House absolut Kult. Bei den Kritikern kam der Film damals eher weniger gut an. Der Film war in fünf Kategorien für den Negativfilmpreis Goldene Himbeere nominiert, aber wen juckts, so etwas darf man nicht zu ernst nehmen.
Bewertung
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Nachdem ich hier gelesen habe das ein Road House Remake in Arbeit ist ( unter anderem mit Jake Gyllenhaal ) habe ich mir die DVD mit dem Original von 1986 noch einmal reingezogen. Wem der Name Patrick Swayze nur wegen "Dirty Dancing" und "Ghost" ein Begriff ist, aber nicht weiß , dass er auch ganz coole Actionfilme wie diesen oder "Gefährliche Brandung" gemacht hat, sollte das mal nachholen. Road House bietet eine bereits in zahlreichen anderen Filmen verarbeitete Story. Ein mysteriöser Fremder kommt in eine für ihn neue Stadt, deren Bewohner von einem Tyrannen unterdrückt werden, worauf der Fremde zum Beschützer der Gemeinde wird und dem Despoten eine kräftige Abreibung verpasst. Wer hier also großartige Überraschungen erwartet, wird enttäuscht sein. Wer sich daran nicht stört, bekommt einen ordentlichen Actionfilm der ausgehenden Achtzigerjahre zu sehen, der zwar nicht zu den Klassikern seines Genres/seiner Zeit gehört, aber dennoch gute Unterhaltung bietet, da er mit anderen Stärken punkten kann als einem innovativen, ausgefeilten Plot. Patrick Swayze spielt die Rolle des eher ruhigen, vernunftbetonten Rausschmeißers, bzw. Geschäftsführers Dalton ziemlich glaubwürdig. Mit Ben Gazzara hat er einen würdigen Gegenspieler, der seinen Part mit der erforderlichen Kaltblütigkeit spielt, die gelegentlich auch die eigenen Leute trifft. Unter den Nebendarstellern ragt Sam Elliott als Daltons Kumpel hervor, der mit seinem raubeinigen Charme und seiner Coolness jede Szene beherrscht, in der er auftaucht. Sam Elliott ist einfach eine geile Sau, egal wo er auftritt. Kelly Lynch hat als Love Interest des Helden schauspielerisch weniger zu tun, was aber auch daran liegt, dass ihre Rolle kaum mehr von ihr fordert als Dalton anzuhimmeln. Actionfans, die Wert auf Schießereien und ausgedehnte Verfolgungsjagden legen, könnten mit Road House ihre Schwierigkeiten haben, da es letztere schlichtweg nicht gibt und der Schusswaffeneinsatz eher sparsam ist – der Schwerpunkt liegt auf (Zwei-)Kampfszenen, was aber in Ordnung ist. In den ersten zwei Filmdritteln gibt es in regelmäßigen Abständen Kneipenschlägereien zu sehen, ehe es zu einer längeren, recht harten Zweikampfszene an einem See kommt, bevor der Film auf den Showdown zusteuert. All diese Sequenzen sind ordentlich über den Film verteilt, so dass es im Grunde keine richtigen Längen gibt, und was an Verfolgungsjagden fehlt, haben Regisseur Herrington und sein Team an Explosionen obendrauf gepackt. So vergehen die ca. 2 Stunden Laufzeit recht schnell, zumal der Film mit einigen guten Rocksongs aufwarten kann, die zum Teil von Jeff Healey und seiner Band stammen, mit der er auch im Film auftritt. Unterm Strich ist Road House kein Meilenstein des Actionfilms, aber trotzdem ein kurzweiliger Genrebeitrag, den man sich immer mal wieder ansehen kann. Selbst als B-Film ist Road House absolut Kult. Bei den Kritikern kam der Film damals eher weniger gut an. Der Film war in fünf Kategorien für den Negativfilmpreis Goldene Himbeere nominiert, aber wen juckts, so etwas darf man nicht zu ernst nehmen.
2017
Nov
21
Road House
21.11.2017
Road House
Bewertung
1
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