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BlacKkKlansman gesehen am  
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BlacKkKlansman (2018)

Ein Film von Spike Lee mit John David Washington und Adam Driver

Kinostart: 23. August 2018128 Min.FSK12Biographie, Komödie, Krimi
Meine Wertung
Ø MJ-User (13)
Mein Filmtagebuch

BlacKkKlansman Inhalt

Black Klansman erzählt die auf wahren Ereignissen beruhende Geschichte des schwarzen Polizisten Ron Stallworth, der den Ku-Klux-Klan unterwanderte. Innerhalb kürzester Zeit arbeitete er sich zum Anführer seines Chapters hoch und konnte auf diese Weise wertvolle Informationen gewinnen, um gegen den Ku-Klux-Klan zu agieren.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von BlacKkKlansman und wer spielt mit?

OV-Titel
BlacKkKlansman
Format
2D
Box Office
93,30 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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7 Kommentare
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StevenKoehler : : Hobbit
18.05.2019 22:31 Uhr
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Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 1.155 | Reviews: 214 | Hüte: 4

"BlacKkKlansman - Unterwandere den Hass" erzählt eine schwierige Geschichte, wo es um Rassismus geht. Die Geschichte ist an sich gut aufgearbeitet worden und beruht auf einer wahren Begebenheit, jedoch hinterlässt sie einen bitteren Beigeschmack. Die Story baut sich sehr gut auf, nur um am Schluss völlig zu enttäuschen. Wir sehen am Schluss noch ein paar Aufnahmen aus der Realität und dabei waren manche Bilder dabei, die extrem heftig sind und ich finde, dass diese Bilder in keinem Medium gezeigt hätten dürfen, da sie zu weit geht. Das Video hätte schon alles gesagt und hinterlässt schon schockierende Bilder, aber leider ging er noch ein bisschen weiter. Auch wirkt der Film ein wenig zu lang gezogen, vor allem beim Schluss. Es gab so viele Möglichkeiten ein Schlussstrich zu ziehen, aber dieses Werk wollte nicht enden.

Die schauspielerischen Leistungen haben mir gut gefallen. Was ich von der Musik nicht sagen kann. Diese fühlt sich nicht passend an und wirkt auch in manchen Stellen deplatziert. Auch fängt die Musik das eigene Gefühl nicht ein. Ich finde zwar gut, dass man sich recht neutral verhält, aber in diesem Fall war es ein eher negativ. Die Kamera ist weitestgehend hochwertig, nur gibt es ein paar Szenen, bei der die Kamera etwas verwackelt ist.

Man kann sich "BlacKkKlansman - Unterwandere den Hass" anschauen, jedoch sollte man seine Erwartungen deutlich zurück schrauben.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.02.2019 13:42 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.831 | Reviews: 77 | Hüte: 322

könnte und ist es vermutlich auch, auch exemplarisch Szenen wie lapidar die dicke Ehefrau dargestellt wird, zeugen immer wieder von diesem Aufblitzen seines Könnens, aber letztendlich wäre bei diesem Thema für mein Erachten gerade von so einem Mann wie Lee deutlich mehr möglich gewesen. In der heutigen Zeit kann man glaube ich dennoch froh sein, dass es solche Filme gibt

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
15.02.2019 13:18 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.711 | Reviews: 47 | Hüte: 176

Gerade die angesprochene Szene ist doch sowas, worum es in dem Film geht: wir sehen öfter, wie Film und Realität im Clinch liegen (am eindrucksvollsten wohl bei der Parallelmontage von Harry Belafonte und "Birth of a Nation"), es geht gelegentlich sogar darum, ob Film nicht eine gewisse Funktion haben sollte (die Diskussion über Vorbilder im Blaxploitation-Film). Wenn Lee dann ein Klischee-Ende bringt, um das dann mit "Nope, so sieht die Realität nicht aus" (und es ist bezeichnend, wie der Film mit falschem Dokumaterial beginnt und mit richtigem endet) wieder gerade zu rücken, könnte da doch irgendwie eine Aussage versteckt sein. ;)

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.02.2019 12:58 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.831 | Reviews: 77 | Hüte: 322

Ich habe mich wirklich auf Blackkklansman gefreut wie sonstwas und ich denke, ich habe dem Film durchaus auch eine Chance gegeben. Aber der Film ist bei Leibe nicht so ein Hammerfilm, wie er immer wieder gemacht wird. Er ist gut, das steht außer Frage, aber er ist nicht gut, weil Spike Lee ihn gemacht hat. Er ist gut, OBWOHL Spike Lee ihn gemacht hat!

Für mich ist Spike Lee komplett in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, seitdem er sich angepasst hat und auch mal nicht hauptsächlich schwarze Filme dreht, aber mit Blackkklansman ist er wieder genau in seinem Element, und es gibt wirklich massig Szenen, in denen er sein Gespür für die Thematik einfach mal aufblitzen läßt.

Aber die meiste Zeit hält er sich entweder zurück oder kann einfach keinen Reißer mehr inszenieren, teilweise unbeholfen, teilweise plakativ, teilweise nicht fokusiiert, läßt er seinen Film geradezu ausdümpeln, bevor er nochmal ganz am Ende wirklich wuchtig wird. Ganz bescheiden ist beispielsweise wie der rassistische Polizist noch mal kurz bestraft wird, damit der Zuschauer noch ein Happy Ende bekommt. Das ist eine Szene, die komplett im luftleeren Raum hängt, vor allem auch wegen der Szenen, die danach kommen. Der frühe Lee hätte sich getraut, die Situation auch mal ins Leere laufen zu lassen.

Nee, Spike Lee ist schon lange kein guter Filmemacher mehr, der Film ist trotzdem sehr sehenswert!

7 Punkte (und das mit Goodwill wg Baldwin, Driver und dem Ende)

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
25.01.2019 08:35 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.496 | Reviews: 5 | Hüte: 43

Blackkklansman


Starker Film. Holt einen atmosphärisch sofort ab. Technisch einwandfrei. Soundtrack super. Tolle Kamera. Sehr fein ausgearbeitet und trifft immer den richtigen Ton. Das Ende sorgt für Gänsehaut im negativen Sinne, was gut ist. Einzig das "Finale" hätte gut und gerne noch 2-3 Shots (mehr) "Dramatik" vertragen können, bevor die Auflösung kommt. So wurde es einen ticken zu schnell aufgelöst, als das es ein wirklich erinnerungswürdiges ikonisches Filmende werden könnte (Potenzial wäre da gewesen), nachdem die 10 min davor grandios darauf hingearbeitet haben. Vielleicht auch bewusst von Spike Lee so inszeniert, um dem klassischen Hollywood-Filmende entgegenzuwirken. Klare Empfehlung!

@eli4s

Es wurde ja mehrfach z.B von Stallworth selbst und David Duke, daraufhin hingewiesen wie gewählt und gehoben er sich ausdrücken könne. Gerade auch, weil Stallworth ja sehr bestrebt ist, beruflich voranzukommen und unter anderem das erste Telefonat ja auch aus einer gewissen Trotzigkeit heraus beginnt (auch in Bezug auf seine allgemeine Behandlung als "Schwarzer"), denke ich war es auch sein Anliegen die "Operation" selbst entscheidend zu führen.

- CINEAST -

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Zeltan : : Moviejones-Fan
25.11.2018 23:25 Uhr
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Dabei seit: 14.06.13 | Posts: 56 | Reviews: 4 | Hüte: 1

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "BlacKkKlansman" Kritik

Meine Bewertung
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eli4s : : Moviejones-Fan
24.08.2018 17:50 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.091 | Reviews: 33 | Hüte: 55

Es gibt ein paar sehr starke Setpieces in Spike Lees neuem Film (sein bester seit langer Zeit). Einige schöne Parallelmontagen, toller Look, der das Setting gut einfängt und auch die damalige Filmlandschaft immer wieder mit einbezieht und viele Kniffe, die immer wieder den Bogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart schlagen - hier funktioniert der Film am besten. Teilweise ganz lustig, wobei weniger als ich gedacht hätte. Hier schien mir der Film viel an seiner Prämisse aufzuhängen und nicht immer weit darüber hinaus zu gehen, so dass sich die Gags oft wiederholen. Adam Driver glänzt für mich in seiner Rolle am meisten.
Insbesondere aber als Crimestory hat der Film dramaturgische Schwächen und hangelt sich ein bisschen zäh durch den zweiten Akt. Den Payoff empfand ich jetzt auch eher wenig spannend. Da das aber meiner Ansicht ohnehin nicht im Fokus steht, war das zu verschmerzen.

Was ich nicht verstanden habe: Wenn die zwei Undercover Polizisten nicht aufgrund ihrer unterschiedlichen Stimmen/Sprechweisen erkannt werden wollen, warum übernimmt dann nicht Adam Drivers Figur auch die Telefonate??

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