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Die Wütenden - Les Misérables gesehen am  
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Die Wütenden - Les Misérables (2019)

Ein Film von Ladj Ly mit Damien Bonnard und Alexis Manenti

Kinostart: 23. Januar 2020102 Min.FSK12Drama, Krimi
Meine Wertung
Ø MJ-User
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Die Wütenden - Les Misérables Bewertung

Die Wütenden - Les Misérables Inhalt

Es brennt in den Vorstädten… Schon bei seinem ersten Einsatz spürt der Polizist Stéphane, der Neuling in der Einheit für Verbrechensbekämpfung in Montfermeil, die Spannungen im Viertel, in dem es immer wieder zu hitzigen Auseinandersetzungen zwischen Gangs und Polizei kommt. Seine erfahrenen Kollegen Chris und Gwada, mit denen er Streife fährt, haben ihre Methoden den Gesetzen der Straße angepasst. Hier herrschen eigene Regeln, die Kollegen überschreiten selbst die Grenzen des Legalen, sehen sich dabei aber stets im Recht. Als im Viertel ein Löwenbaby, lebendes Maskottchen eines Clan-Chefs, gestohlen wird, droht die Situation zu eskalieren. Bei der versuchten Verhaftung eines jugendlichen Verdächtigen werden die Polizisten mit Hilfe einer Drohne gefilmt. Ihr fragwürdiges Vorgehen droht öffentlich zu werden, und aus den Gesetzeshütern werden plötzlich Gejagte...

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Die Wütenden - Les Misérables und wer spielt mit?

Regie
OV-Titel
Les misérables
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
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3 Kommentare
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eli4s : : Moviejones-Fan
25.02.2020 23:43 Uhr | Editiert am 25.02.2020 - 23:46 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.219 | Reviews: 33 | Hüte: 81

Schwierig zu bewerten.

Wenngleich der Film unbestritten inszenatorsische Kraft hat und der Film sicherlich emotional einiges abbildet, was sich da in der Gesellschaft abspielt, hatte ich am Film selbst wenig Spaß und habe an der Glaubwürdigkeit der Figuren gezweifelt.

Hier spricht im Grunde jede Figur wie ein Macho-Ghetto-Gangster. Egal mit oder über wen. Über die volle Laufzeit hinweg wird hier vulgär geflucht, beschimpft, gelästert und beleidigt. Anders gesagt, (fast) jeder hier führt sich durchgehend auf wie ein Asozialer (ob das dann noch authentisch ist?). Mir ist klar, dass der Film versucht, die Perspektivlosigkeit in diesem Konflikt aufzuzeigen und darzustellen, wie sehr alles längst aus dem Ruder gelaufen ist und im Grunde nur noch jeder einschließlich der Polizei um Einfluss und Überleben kämpft und das mit den völlig falschen Mitteln.

Warum man aber 95% der Figuren im Film so darstellt, dass hier für niemanden Sympathie aufkommen kann, fand ich etwas fragwürdig. Tragisch für die Kinder, die natürlich entsprechend aufwachsen. Auch ein sehr einseitiges Bild von Männlichkeit das hier verhandelt wird.
Figuren dann mit einer kurzen Einstellung zu Hause bei Mutter/Familie rehabilitieren oder relativieren zu wollen, erschien mir wenig überzeugend und eher manipulativ.

das Hugo Zitat am Ende hat im Zuge dieser Darstellung für mich gar nicht gepasst
"Es gibt keine schlechten Menschen, wie es auch keine schlechten Pflanzen gibt, es gibt nur schlechte Gärtner."

Also so wie sich viele Figuren in diesem Film verhalten, sind da durchaus schlechte Menschen dabei.

Abgesehen davon hat mich auch der Plot in einigen Szenen nicht ganz überzeugt.
ZB. die hart eingesessenen Cops, die noch anderswo betonen, dass sie schon 10 Jahre dabei sind, versuchen nachher zu erklären, dass einer der zentralen Vorfälle durch zuviel Stress ausgelöst wurde als sie sich mit einer Horde Kinder konfrontiert sehen. Das macht im Hinblick auf die FIguren null Sinn genauso wie die Szene wenig Sinn macht, da man auch einfach schnell ins Auto steigen und wegfahren hätte können..

Über das Ende lässt sich sicher diskutieren. Die Frage, wie man mit der Eskalation der Situation umgeht, beantwortet der Film nicht.

jedenfalls hat mich das dämliche Geschwätz ziemlich genervt. Und jetzt wo ich es so schreibe, würde ich fast noch mit der Tendenz nach unten gehen. Durchaus enttäuscht, bis ... wütend.

Meine Bewertung
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filmgucker : : Moviejones-Fan
01.02.2020 18:10 Uhr
0
Dabei seit: 06.07.16 | Posts: 90 | Reviews: 13 | Hüte: 6

Ich habe mir den Film am 23. Januar 2020 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Die Parallelen zu Victor Hugos Roman sind klar zu erkennen und auch auch der Abspann beginnt mit einem Zitat des Buches. Und dennoch erzählt der Film eine ganz eigene Geschichte, die einen genauso packt. Am Ende bleibt eine atemberaubende neue Adaption von Les Miserables, der seinen Schauplatz und Charaktere ganz nah und authentisch darstellt. Dabei schafft der Film es einen neutralen Blick auf einen Konflikt in einer Vorstadt zu werfen, der nach einem überharten Vorfall polizeilicher Gewalt entsteht.

Meine Bewertung
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filmgucker : : Moviejones-Fan
01.02.2020 14:23 Uhr
0
Dabei seit: 06.07.16 | Posts: 90 | Reviews: 13 | Hüte: 6

Die Parallelen zu Victor Hugos Roman sind klar zu erkennen und auch auch der Abspann beginnt mit einem Zitat des Buches.

Und dennoch erzählt der Film eine ganz eigene Geschichte, die einen genauso packt. Am Ende bleibt eine atemberaubende neue Adaption von Les Miserables, der seinen Schauplatz und Charaktere ganz nah und authentisch darstellt. Dabei schafft der Film es, einen neutralen Blick auf einen Konflikt in einer Vorstadt zu werfen, der nach einem überharten Vorfall polizeilicher Gewalt eskaliert.

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