Was wäre, wenn du herausfinden würdest, dass wir nicht allein sind? Angenommen, jemand könnte dir das beweisen: Hättest du Angst? Nächsten Sommer erfährt die gesamte Menschheit die Wahrheit.
(Gesehen am 10. Juni.)
Ein komplett altmodischer SciFi-Mystery-Verschwörungsthriller gefilmt mit heutigen Mitteln der Kinotechnik und in heutigem (eher miesen CGI) Ausehen.
Spielberg versucht unsere gegenwärtige kaputte Welt, die im Film kurz vor dem Dritten Weltkrieg steht, durch (seine) klassischen SciFi-Tropen der 70er/80er (Optimismus, Empathie, Humanismus) zu heilen. Für mich eher aus der Zeit gefallen als Kommentar zur bzw. Antwort auf unsere Gegenwart, Spielbergs und David Koepps Verständnis von Technik und Medien (USB-Sticks und lineares TV als der heiße Scheiß) verhalten sich auch entsprechend dazu^^
Die Kritiken fallen mal so mal so aus, also man kann den Film schon auch charmant und magisch finden, es handelt sich um eine Gratwanderung. Ich mochte "Disclosure Day" weniger, und würde lieber die originalen Spielberg-Filme der 70er/80er nochmal sehen.
Als (Action)Verschwörungsthriller nichtsdestotrotz spannend und sehenswert, der Cast ist auch stark, speziell Emily Blunt und Colin Firth als Antagonist.
5 von 10 Punkten
(Ich hatte den Text eigentlich im Editor mit der Sterne-Bewertung stehen, da ist wohl etwas schiefgelaufen.)
"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."
Spielberg ist schlicht ein grandioser Geschichtenerzähler. Von War of Worlds mal abgesehen. Disclosure Day begeisterte mich von Anfang bis Ende. Bis auf die miesen CGI-Tierchen.
"Zitierst Du da jemanden oder ist das auf dein Steißbein tätowiert?"
Ich habe mir den Film am 16. Juni 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Interessante Alien-Verschwörung mit der Steven Spielberg sein Blockbustergespür bestätigt auch wenn der große Twist ausbleibt.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."
Endlich ein neuer Film von meinem Lieblingsregisseur. War ziemlich gespannt, der Trailer hat mir gefallen und auch der Cast.
Heute war es endlich so weit und ich habe den Disclosure Day gesehen.
Bin noch etwas unklar, wie genau ich den Film für mich einordnen soll. Also gefallen hat er mir, die Story war interessant, der Cast war gut, ich mochte die Charaktere, den Score, die Kamera, die Atmosphäre. Der Film war wirklich fesselnd und hat mich in seine Welt gezogen, insbesondere am Ende. Schauen sollte man den Film am besten in einem leeren oder wenig besuchten Kino, damit einen möglichst wenig Geräusche aus der Zone snappen lassen, die der Film erschafft.
Das Ende des Films bzw. der finale Part war mit Abstand das Beste am Film, extrem befriedigend und genau das, was man sich erhofft oder vorstellt, wenn man den Filmtitel hört und weiß, worum es in etwa geht. Endlich wird das Alien-Material in den News weltweit veröffentlicht. Ich war zu dem Zeitpunkt so stark in der Filmwelt drin, dass es sich angefühlt hat, als wäre es echt. Meine Atmung war flach, mein Puls stieg an, ich hatte Gänsehaut, bekam feuchte Augen und dann liefen ein paar Tränen. L eider kam dann das Ende, es war ziemlich abrupt...und etwas unbefriedigend, da ich gerne mehr gesehen hätte und evtle Auswirkungen, andererseits kann ich nachvollziehen, wieso man es an dem Punkt hat gut sein lassen, den Rest kann jeder für sich interpretieren und man sollte wohl auch nicht in einem Film zeigen, was das wohl für weltweite Auswirkungen hat, weil man da viel falsch machen kann. Trotzdem etwas schade.
So stark das Ende dann war, danach merkte ich aber, wie..."nur" solide ich den Rest des Films im Vergleich dazu fand. Größtenteils war er das typische Katz- und Maus-Spiel, was man schon unzählige Male gesehen hat. Colin Firths Antagonist fehlte es an Tiefe und nem richtigen Motiv, er hat im Film so viel getan, um die Verbreitung des Materials zu verhindern, selbst seiner Gesundheit geschadet, nur um es dann am Ende von der einen auf die andere Sekunde sein zu lassen.
Also Disclosure Day ist überwiegend ganz nett mit vereinzelt guten Szenen und einem fantastischen Ende. Problematisch ist das für mich wenn ich über den Wiederschauwert des Films nachdenke...denn zumindest aktuell würde ich hauptsächlich das Ende erneut sehen wollen (wobei selbst das bei einer erneuten Sichtung nicht so gut rüberkommen würde wie beim ersten Mal), aber um dahin zu kommen, müsste ich knapp 2h "nur" solide Unterhaltung überwinden? Im Endeffekt würde ich eine erneute Sichtung wohl einfach bleiben lassen.
Fazit: Fesselnd und unterhaltsam was die Sichtung im Kino angeht, aber größtenteils nicht stark genug, um ihn erneut sehen zu wollen. Wobei das wirklich nur meine aktuelle Gefühlslage ist, das kann sich noch ändern, zum Positiven (was ich hoffe) oder zum Negativen.
Bewerten tu ich jedoch die aktuelle Sichtung und nach der bin ich bei 4 Hüten (mit Tendenz zu 3,5 nach einer evtlen zweiten Sichtung, auch wenn ich das Gegenteil hoffe).
Dennoch klare Kinoempfehlung, am besten wie schon geschrieben, alleine oder mit wenigen Besuchern.
Meine Bewertung
Mein Letterboxd-Profil /// (ehem. FlyingKerbecs) /// aktuelle Anime-Empfehlungen: Das Band der Unterwelt // Tomb Raider King // Dr. Stone (alle bei Crunchyroll)