
Für den Regisseur von E.T. - Der Außerirdische, Unheimliche Begegnung der dritten Art und Krieg der Welten ist die Existenz außerirdischen Lebens inzwischen mehr als nur eine faszinierende Idee. Doch wie außergewöhnlich ist diese Ansicht eigentlich? Und kann man Filme wie Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit überhaupt machen, ohne selbst an Aliens zu glauben?
Steven Spielberg und die Frage nach außerirdischem Leben
Wenn ein Hollywood-Regisseur seit Jahrzehnten mit Außerirdischen verbunden wird, dann ist es Steven Spielberg. Nun hat der Filmemacher erklärt, dass seine Faszination nicht nur künstlerischer Natur sei. Nach eigenen Aussagen ist er überzeugt, dass es außerirdisches Leben gibt und dass die Menschheit nicht die einzige intelligente Spezies im Universum sein kann.
Diese Überzeugung begleitet ihn laut eigener Aussage bereits seit seiner Kindheit. Heute begründet er sie vor allem mit der schieren Größe des Universums. Es sei für ihn "mathematisch unmöglich", dass die Erde die einzige belebte Welt sein soll. Doch er geht noch weiter: Er fragt sich ernsthaft, ob außerirdische Intelligenzen die Erde vielleicht schon besucht haben, oder sogar heute noch mit uns interagieren.
Hier, seht selbst:
Gleichzeitig bleibt Spielberg bei aller Überzeugung selbstironisch. Einen Außerirdischen habe er noch nie gesehen, was er fast schon als unfair empfinde, schließlich habe er mit seinen Filmen jahrzehntelang kostenlose PR für sie gemacht.
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Was sagt eigentlich die NASA?
Interessanterweise liegt Spielbergs Position zunächst nicht so weit von der wissenschaftlichen Mainstream-Ansicht entfernt, wie man zunächst denken könnte.
Die NASA geht nicht davon aus, dass es bereits Beweise für außerirdisches Leben gibt. Gleichzeitig betonen Astronomen seit Jahren, dass das Universum Milliarden von Sternen und vermutlich noch mehr Planeten umfasst. Allein in unserer Milchstraße könnten Milliarden potenziell lebensfreundlicher Welten existieren.
Deshalb halten viele Wissenschaftler die Existenz außerirdischen Lebens für plausibel. Der große Unterschied: Für intelligente Besucher auf der Erde oder gar UFOs als außerirdische Raumschiffe gibt es bislang keine belastbaren Belege.
Mit anderen Worten: An außerirdisches Leben zu glauben, ist wissenschaftlich plausibel. An regelmäßige Alien-Besuche auf der Erde zu glauben, ist etwas ganz anderes.
Glaubt Spielberg – oder verkauft er nur einen Film?
Natürlich stellt sich auch die Frage nach dem Timing. Wenn gerade ein Film namens Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit in den Schlagzeilen auftaucht, wirken Aussagen über Aliens automatisch wie geschicktes Marketing.
Andererseits beschäftigt Spielberg dieses Thema seit über fünfzig Jahren. Lange bevor es aktuelle UFO-Debatten oder einen neuen Film gab, erzählte er bereits Geschichten über Besucher aus dem All. Seine Aussagen wirken daher eher wie die Fortsetzung einer persönlichen Überzeugung als wie eine kurzfristige Werbekampagne.
Was meint ihr?
