Im späten 19. Jahrhundert lebt die ehemalige Piratin Ercell "Bloody Mary" Bodden ein neues, friedliches Leben auf den Cayman Islands. Als ihr früherer Kapitän Connor auftaucht, um Rache zu nehmen, wird sie erneut in Gewalt und Überlebenskampf hineingezogen. Um ihre Familie zu schützen, muss sie die Kämpferin werden, die sie einst war. Ein düsteres, intensives Piraten‑Drama mit Priyanka Chopra Jonas und Karl Urban.
„The Bluff“ ist ein besonders plumper und dürftiger Film, mit einer Handlung so dünn wie Pauspapier. Der Film setzt seine Karten auch alleinigst auf eine Aneinanderreihung von Gewaltszenen, die auch recht blutig ausfallen, verpasst dabei aber auch so etwas wie einen Spannungsaufbau miteinzubauen. So plätschert der Film dann viel zu lange vor sich hin, während halt ein Haufen Piraten auf allerlei möglicher Art zu Gemüse geschnetzelt werden.
Der Cast passt sich dann dem Geschehen an und spielt auch nur auf Notbetrieb. Selbst Karl Urban als Kapitän, wirkt besonders steifbeinig und hölzern. Vielleicht hat er am Ende doch erkannt in welchen Murks er da hineingeraten ist.
Die Hauptdarstellerin Priyanka Chopra Jonas kenne ich nicht aus anderen Projekten, aber ihre Leistung hier im Film, würde ihr nur eine Beteiligung am Dschungelcamp einbringen. Zumindest konnte sie dann hier schon dafür üben.
Insgesamt bin ich nicht verwundert, dass man von dem Film erst so kurz vor Release das erste mal gehört hat, denn das ist alles andere als ein Vorzeigeprodukt.
Gewünscht hätte ich mir mal wieder einen gelungenen Piratenfilm, der sich auch mehr im „Mantel und Degen Genre“ verwurzelt sieht, gerade weil dieses Genre kaum mehr bedient wird. „Black Sails“ dürfte wohl so ziemlich das letzte ernsthafte Lebenszeichen gewesen sein. Schade, dass man dafür nur diesen Murks bekommen hat, der die Zeit nicht wert ist, ihn anzuschauen.
Meine Bewertung
"The Wheel weaves as the Wheel wills"
Ich habe mir den Film am 26. Februar 2026 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)
Enttäuschender Piraten-Klopper, der neben der dünnen Handlung nur mit seinen passablen Kampfszenen bei Laune hält.
Meine Bewertung
"One movie a day, keeps the doctor away."